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Phantombild nach versuchtem Tötungsdelikt: Wer kennt diesen Mann? - Offenbach
Nach dem versuchten Tötungsdelikt am Samstag, den 8. August 2020, gegen 3.30 Uhr, am Wilhelmsplatz an einem 41-Jährigen wenden sich die Staatsanwaltschaft Darmstadt - Zweigstelle Offenbach - und die Kriminalpolizei mit einem Phantombild und einem Fahndungsplakat an die Bevölkerung und bitten erneut um Hinweise. Wie bereits berichtet wurde das Opfer von einem 20- bis 30-Jährigen mit einem Messer schwer verletzt. Der mutmaßliche Täter nannte sich "Valentin" und ist 1,80 bis 1,90 Meter groß. Er hat dunkle kurze Haare. Der Gesuchte gab an, in der Abwesenheit seiner Schwester in deren Offenbacher Wohnung übernachten zu wollen.
Die Ermittler des Fachkommissariats 11 bitten um Hinweise zu dem gesuchten "Valentin", dessen Schwester und deren Wohnung unter der Rufnummer 069 8098-1234 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle.

Darmstadt-Arheilgen: Schneller Ermittlungserfolg nach Überfall auf Pizzaboten / Polizei nimmt zwei 17-jährige Tatverdächtige fest
Zwei Jugendliche aus Darmstadt werden sich nach ihrer Festnahme am frühen Freitagmorgen (25.9.) wegen des versuchten Raubes strafrechtlich verantworten müssen. Schon wenige Minuten nach der Tat wurden beide 17-Jährige festgenommen.
Ersten Ermittlungen zufolge hatte das Duo gegen 3.45 Uhr einen Pizzaboten "Am Bruderhaus" abgepasst, mit einem Schlag auf den Kopf angriffen und zeitgleich versucht, Wertgegenstände aus der Tasche des 38-jährigen Essenslieferanten zu entwenden. Doch das kriminelle Vorhaben scheiterte. Der Attackierte wehrte sich und hielt einen Angreifer bis zum Eintreffen der alarmierten Streife fest. Sein Komplizen trat zunächst die Flucht an. Doch diese währte nicht lang und schon wenige Meter weiter klickten auch bei ihm die Handschellen. Beide Jugendliche wurden mit zur Wache genommen. Dort wurde Anzeige erstattet und eine erkennungsdienstliche Behandlung durchgeführt. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Tatverdächtigen ihren Erziehungsberechtigten übergeben.

Ginsheim-Gustavsburg: Flucht währt nur kurz / Streife nimmt 20-Jährigen fest und stellt Rauschgift sicher
Ein 20-Jähriger wurde am späten Donnerstagabend (24.09.) nach kurzer Flucht von einer Polizeistreife festgenommen. Gegen 23.20 Uhr wollten Beamte der Polizeistation Bischofsheim den Mann aus Ginsheim-Gustavsburg im Bereich der Akazienstraße kontrollieren. Bei Erkennen der Streife ergriff dieser jedoch die Flucht. Er konnte jedoch durch die Einsatzkräfte eingeholt und festgenommen werden. Bei seiner Durchsuchung konnten Kleinstmengen Marihuana aufgefunden werden, was vermutlich der Grund für sein Verhalten war. Das Rauschgift wurde beschlagnahmt und Strafanzeige gegen den 20-Jährigen erstattet.

Ginsheim-Gustavsburg: Streife nimmt gesuchten Straftäter fest
Eine Streife der Polizeistation Bischofsheim hat am Donnerstagabend (24.09.) einen gesuchten Straftäter festgenommen. Der 30-Jährige wurde gegen 19 Uhr an der Mainspitze einer Kontrolle unterzogen. Hierbei stellten die Polizisten fest, dass der Gestoppte durch die Staatsanwaltschaft Mainz wegen Sachbeschädigung und Schwarzfahrens zur Festnahme ausgeschrieben war. Bei ihm klickten die Handschellen. Da der 30 Jahre alte Mann die geforderte Geldstrafe in Höhe von 2.400 Euro nicht aufbringen konnte, brachten ihn die Beamten im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt.

Rüsselsheim - Königstädten: 20- Jähriger von Auto angefahren und schwer verletzt / Polizei ermittelt wegen versuchten Tötungsdelikts
Nachdem ein Auto am Donnerstagnachmittag (23.9.) in eine Bushaltstelle in der Astheimer Straße gefahren ist und dort einen 20 Jahre alten Mann schwer verletzte, hat die Staatsanwaltschaft Darmstadt, gemeinsam mit der Polizei in Rüsselsheim, die Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts eingeleitet.
Kurz nach 16 Uhr hatten Zeugen die Polizei alarmiert und von einem roten Opel Astra berichtet, der, besetzt mit mutmaßlich zwei Personen, in die Bushaltstelle fuhr und dort mit einem Wartenden kollidierte.
Bei dem Autofahrer soll es sich nach derzeitigem Erkenntnisstand um einen 32-Jährigen mit Wohnsitz in Rüsselsheim handeln. Der Tatverdächtige wurde noch vor Ort von Polizisten angetroffen und festgenommen. Der durch die Kollision schwer verletzte 20-Jährige sowie der leicht verletzte Mitinsasse des Autos kamen in umliegende Krankenhäuser. Erste Überprüfungen ergaben, dass sich die Beteiligten des Tatgeschehens bekannt sind. Welche Hintergründe zu dem heutigen Vorfall führten, ist Gegenstand der andauernden Ermittlungen. Aktuell ist die Polizei vor Ort und sichert Spuren, die Aufschluss zum Tathergang geben könnten.
Die Kriminalpolizei (K10) aus Rüsselsheim ist mit dem Fall betraut. Zeugen, die in diesem Zusammenhang sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei unter der Rufnummer 06142/696-0 in Verbindung zu setzen.

Ginsheim-Gustavsburg: Handtasche aus Gepäckträgerkorb
Ein bislang noch unbekannter Dieb hatte es am Donnerstagnachmittag (24.09.) auf die Tasche einer 59-Jährigen abgesehen. Die Ffrau aus Ingelheim war gegen 15.30 Uhr mit ihrem Fahrrad im Bereich der Darmstädter Landstraße unterwegs und hatte eine Bauchtasche im Gepäckträgerkorb verstaut. Nach derzeitigen Erkenntnissen rannte auf Höhe der Hausnummer 22 ein Krimineller hinter der Radfahrerin her und entwendete die Tasche. Die Tat wurde durch einen Verkehrsteilnehmer bemerkt, der noch vergeblich versuchte, den Flüchtenden zu stellen. Erst später bemerkte die 59-Jährige den Diebstahl und erstattete Anzeige. Der Tatverdächtige war zwischen 14 und 20 Jahre alt, etwa 1,70 bis 1,80 Meter groß und hatte schwarze, schulterlange Locken. Bekleidet war er mit einem schwarzen Jogginganzug mit weißen Applikationen und hatte eine Umhängetasche dabei. Zeugen, die den Beschriebenen bemerkt haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06144/9666-0 bei der Polizei Bischofsheim zu melden.

Rüsselsheim: Radfahrerin erlitt nach Verkehrsunfall schwerste Kopfverletzungen
Am Donnerstag, den 24.09.20, um 19:30 Uhr, befuhr ein 70-Jähriger aus Trebur mit seinem PKW die Darmstädter Straße stadtauswärts in Richtung L3482. An der Kreuzung Darmstädter Straße/Kurt-Schumacher-Ring wartete er und eine weitere Autofahrerin an der rotzeigenden LZA. Als die Ampel auf Grün schaltete, fuhr der Treburer auf der rechten Fahrspur geradeaus in den Kreuzungsbereich, als plötzlich von links aus Richtung Kurt-Schumacher-Ring kommend, eine 76-Jährige Bauschheimerin, den Kreuzungsbereich querte. Die Radfahrerin, ohne Helm unterwegs, kollidierte frontal mit dem PKW und zog sich hierbei schwerste Kopfverletzungen zu. Die Unfallverursacherin wurde zunächst in die GPR-Klinik und im weiteren Verlauf mit einem Helikopter in die Uni Mainz verbracht. Die Unfallaufnahme wurde durch die Hinzuziehung eines Sachverständigen unterstützt. Dies führte zu geringfügigen Behinderung an der Unfallstelle. Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei in Rüsselsheim in Verbindung zu setzen.

Gemarkung Gernsheim, A 67: Reifen geplatzt, Motorradfahrer gestürzt
Am Donnerstag, den 24.09.2020 kam gegen 21:40 Uhr ein Motorradfahrer zu Sturz, als er sich bei der Anschlussstelle Gernsheim in südlicher Richtung befand. Als Ursache konnte ein Reifenplatzer am Vorderrad festgestellt werden. Der 45-jährige Motorradfahrer zog sich bei dem Sturz leichte Verletzungen zu und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Der Sachschaden am Motorrad und der Schutzplanke beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 10.000 Euro.
Für die Rettungsmaßnahmen musste die Richtungsfahrbahn Süd zunächst komplett und später teilgesperrt werden.

Erneut gefälschte IHK-Beitragsbescheide im Umlauf
Die IHK Frankfurt weist erneut darauf hin, dass zurzeit postalisch Dokumente verschickt werden, die IHK-Beitragsbescheiden täuschend ähnlich sehen. Diese gefälschten Bescheide weisen insbesondere anders als das Original ein farbiges IHK-Logo auf. Außerdem ist die Mitgliedsnummer nicht diejenige des Empfängers. Letztlich ist – und darauf kommt es an – auch die Bankverbindung nicht die der IHK.
Wer auf das Konto zahlt, erhält sein Geld voraussichtlich nicht zurück und muss den IHK-Beitrag 2020 trotzdem zahlen. Im Zweifelsfall sollten sich Unternehmen vor einer Zahlung bei der IHK Frankfurt unter der Telefonnummer 069/2197-1530 informieren.

Kelsterbach: Schüsse auf Tauben lösen Polizeieinsatz aus
Der Eingang eines Notrufes hat am Donnerstagvormittag (24.9.) einen Polizeieinsatz in der Altkönigstraße ausgelöst. Zeugen hatten dort gegen 10.30 Uhr Schussgeräusche wahrgenommen und damit verbunden, einen älteren Mann am Fenster beobachtet. Laut Schilderungen soll dieser mutmaßlich mit einer Waffe aus dem Fenster geschossen haben. Daraufhin sperrte die Polizei weiträumig den Bereich und schnell konnte das gemeldete Geschehen überprüft werden. Wie sich herausstellte, hatte der Mann mit einer Schreckschusswaffe aus seinem Fenster heraus auf Tauben geschossen. Die Durchsuchung der Wohnung führte schlussendlich zum Auffinden und der Sicherstellung der Schreckschusswaffe.
Der Tatverdächtige wird sich nun wegen des Verdachts Verstoß gegen das Waffengesetz sowie des Verdachts Verstoß gegen das Tierschutzgesetz verantworten müssen. Die Ermittlungen hierzu dauern derzeit an.

Rüsselsheim / A60: Flüchtiger Fahrer stellt sich bei der Polizei
Nach einem Verkehrsunfall mit anschließender Unfallflucht auf der Autobahn 60 bei Rüsselsheim am Mittwochabend (wir haben berichtet) hat sich der mutmaßliche, bislang noch flüchtige Fahrer am Donnerstagmorgen bei der Polizei gestellt. Der 20 Jahre alte Mann steht im Verdacht, gegen 18.30 Uhr auf der Autobahn einen Unfall verursacht zu haben. Anschließend flüchtete der Unfallverursacher zu Fuß über die Autobahn in ein angrenzendes Gewerbegebiet. Eine anschließende Fahndung, bei dem auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt war, verlief zunächst Erfolg. Am Morgen des Folgetages stellte sich der Wiesbadener bei der Polizei. Ein Drogenvortest reagierte posivit auf THC, was eine Blutentnahme zur Folge hatte. Ob die Drogenbeeinflussung Grund für sein Verhalten nach dem Unfall war, werden die noch andauernden Ermittlungen zeigen.
Der 20-Jährige muss sich jetzt wegen verschiedener Vorwürfe strafrechtlich verantworten müssen.

Frankfurt-Ostend: Passanten stören Festnahme eines mit Haftbefehl gesuchten Mannes
Am Mittwoch (23.9.) fuhren zwei Streifen aufgrund einer gemeldeten Auseinandersetzung zu einem Kiosk im Ostend. Dort trafen die Beamten auf einen mit Haftbefehl gesuchten Mann. Als sie ihn festnehmen wollten, mischte sich ein unbeteiligter Passant ein und wiegelte bis zu 40 Personen gegen die Polizei auf.
Gegen 20:50 Uhr trafen die Beamten an dem Kiosk in der Ostendstraße ein. Zuvor hatte eine anonyme Anruferin aufgrund einer angeblichen Schlägerei an dem Kiosk die Polizei verständigt. Die Beamten trafen dort auf einen 38-Jährigen, der stark alkoholisiert und augenscheinlich zuvor in eine Auseinandersetzung verwickelt war, denn er wies kleinere Gesichtsverletzungen auf. Die Hinzuziehung eines Rettungswagens lehnte er aber ab. Weitere Beteiligte oder Zeugen der Auseinandersetzung fanden sich nicht. Als die Beamten die Personalien des impulsiven und in seiner Stimmung häufig schwankenden 38-Jährigen überprüften, stellten sie fest, dass dieser per Haftbefehl gesucht war. Nicht zuletzt die türkischen Sprachkenntnisse eines Polizisten trugen dazu bei, dass sich der Gesuchte nach und nach ruhiger und kooperativer verhielt. Dies galt auch noch für den Moment, in dem ihm die Festnahme eröffnet wurde und er zum nahegelegenen Revier gebracht werden sollte. So drehte er bspw. die Hände zum Anlegen der Handfesseln selbst auf den Rücken.
Diesen Umstand nutzte nun ein völlig unbeteiligter 52-jähriger Passant, sich in die Situation einzumischen. Er schrie die Beamten an und forderte lautstark einen Arzt für den Festgenommenen. Versuche der Einsatzkräfte, ihm die Situation zu erklären und beruhigend auf ihn einzuwirken, schlugen fehl. Durch die Einmischung und den Protest angestachelt, schlug die Stimmung des 38-Jährigen wieder um. Er ging aggressiv auf einen Beamten zu und riss sich los, als andere Polizisten ihn an den Armen festhielten. Dann baute er sich dicht vor den Beamten auf und begann sie anzuschreien. Die Polizisten reagierten darauf, indem sie ihn zu Boden brachten, dort festhielten und dabei kurzzeitig auch den Kopf mit dem Knie fixierten.
Innerhalb kürzester Zeit fanden sich, angelockt von dem lautstarken Protest des 52-Jährigen, zwei Dutzend Schaulustige ein, deren Zahl in der Folge auf schätzungsweise bis zu 40 Personen anwuchs. Sie bedrängten die Einsatzkräfte, filmten, näherten sich ihnen zum Teil bis auf wenige Zentimeter und einige beleidigten die Beamten lautstark. Der 52-Jährige ballte sogar seine Faust, drohte einem Beamten Schläge ins Gesicht an. Außerdem bezeichnete er ihn u.a. als "Arschloch".
Die Tatsache, dass es sich bei der Örtlichkeit um eine Sackgasse handelt, machte es der Polizei unmöglich, sich weiter zurückzuziehen, so dass Verstärkung angefordert wurde. Als diese eintraf, gelang es, den Festgenommenen in einen Streifenwagen und anschließend zum Revier zu bringen. Der 52-Jährige versuchte nun, das Weite zu suchen. Unterstützungskräfte nahmen ihn jedoch fest. Gegen ihn wurde ein Strafverfahren wegen Störung von Amtshandlungen und Beleidigung eingeleitet.
Zudem wurde eine Verfahren wegen Beleidigung gegen einen bis dato unbekannten Mann eingeleitet. Er hatte die Einsatzkräfte aus der Menge heraus mehrfach als "Missgeburten" und "Lutscher" bezeichnet.
Im Anschluss beruhigte sich die Situation sehr schnell. Gegen den 38-Jährigen, bei dem ein Atemalkoholtest einen Wert von knapp 1,8 Promille ergab, leitete die Polizei ein Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte ein.
Zwei der an dem Einsatz beteiligten Beamten waren mit Bodycams ausgestattet. Die Geschehnisse wurden zum Großteil damit aufgezeichnet. Die Ermittlungen dauern an.

Darmstadt: Eingeschlossene Person in Warenhaus festgenommen
In einem Elektronikmarkt in der Darmstädter Innenstadt löste in der Nacht zum Donnerstag (23. - 24.09.) gegen 2 Uhr die Alarmanlage aus.
Offenbar hielten sich zwei Personen im Innenraum des Marktes auf, die bei Eintreffen der Polizeibeamte sofort die Flucht ergriffen.
Nach ersten Erkenntnissen ließen sie sich zu Ladenschluss im Markt einschließen. Ein 41-jähriger Mann wurde festgenommen, von seinem Begleiter fehlt noch jede Spur. Zu welchem Zweck sich das Duo noch im Geschäft aufhielt ist Gegenstand der Ermittlungen, die die Polizei wegen versuchten Diebstahls eingeleitet hat.

Weiterstadt: 65-Jährige durchschaut die Masche / Polizei nimmt 24-Jährige nach versuchtem Trickbetrug fest
Dank der beherzten Mithilfe einer aufmerksamen 65-jährigen Frau aus Weiterstadt haben Polizeibeamte von der Polizeidirektion Darmstadt-Dieburg am Dienstag (22.9.) eine Trickbetrügerin auf frischer Tat festgenommen. Als die Tatverdächtige im Zusammenhang eines versuchten "Enkeltricks" an der Wohnungstür der Weiterstädterin erschien, um ihre Beute in Empfang zu nehmen, klickten die Handschellen.
Am Dienstagvormittag, gegen 11.30 Uhr, hatte das Telefon der 65-Jährigen erstmalig geklingelt. Am anderen Ende eine Stimme, die vorgab ein Verwandter in Geldnöten zu sein. Doch die Weiterstädterin durchschaute die Masche. Sie folgte der Gesprächsführung des Anrufers und gab vor, mit der benötigten finanziellen Unterstützung einverstanden zu sein. Was die Betrüger nicht wussten: Nachdem sie den Kriminellen die Übergabe ihrer Wertsachen zusicherte, informierte die aufmerksame Frau sofort die Polizei. Nur wenige Minuten später war die Angerufene von den Ermittlern in das weitere Vorgehen eingeweiht und daraufhin die von dem "Verwandten" geschickte Geldabholerin festgenommen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt wurde die Tatverdächtige am Folgetag einem Haftrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl und schickte die 24-Jährige umgehend in eine Justizvollzugsanstalt.
Ob die Frau für weitere Taten in Betracht kommt und wer ihre Hintermänner sind, werden die weiteren noch andauernden Ermittlungen zeigen.

Aktuelles Thema beim nächsten ExistenZündungs-Treff:
Digitale Plattform für Unternehmen
KREIS GROSS-GERAU – Der Fachdienst Wirtschaftsförderung der Kreisverwaltung Groß-Gerau lädt alle potenziellen Existenzgründer*innen sowie Jungunternehmen zum monatlichen ExistenZündungs-Treff ein. Dieser Treff bietet den daran Teilnehmenden die Möglichkeit, einander kennenzulernen, Informationen zu aktuellen Themen der Existenzgründung und -sicherung zu erhalten, Erfahrungen auszutauschen und einander Tipps zu geben. Hier können Geschäftsbeziehungen, Netzwerke und Kooperationen miteinander und/oder mit anderen Akteur*innen in der Region aufgebaut und gefestigt werden.
Beim nächsten Abend am Montag, 5. Oktober, soll unter anderem überlegt werden, wie eine digitale Plattform zum Austausch für Unternehmen im Kreis Groß-Gerau umgesetzt werden könnte. Es treffen sich potenzielle Gründer*innen und Unternehmer*innen aus allen Branchen. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Das Treffen beginnt um 19.30 Uhr in der Kreisverwaltung Groß-Gerau, Wilhelm-Seipp-Straße 4 (Georg-Büchner-Saal im ersten Stock).
Um den Corona-Hygienevorschriften gerecht zu werden, ist zurzeit eine Anmeldung zwingend erforderlich. Die Platzreservierung ist telefonisch unter 06152 989-418 möglich oder per E-Mail an m.kuehner@kreisgg.de . Nähere Informationen zum Treff finden sich im Internet auf www.existenzuendung.de

Tödlicher Unfall am Ausbauende der Bundesautobahn 661 - Egelsbach
Bei einem Unfall auf der Autobahn 661 zwischen den Anschlussstellen Langen und dem Ausbauende Egelsbach sind am Mittwochabend (23.9.) eine 16-Jährige tödlich und vier Personen schwer verletzt worden. Gegen 22.50 Uhr war ein VW-Golf mit fünf Insassen in Richtung Egelsbach gefahren und nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Er geriet in den Grünbereich und prallte anschließend in eine Betonfahrbahntrennung. Die 16-jährige Mitfahrerin aus dem Vogelsbergkreis, die aus dem VW geschleudert wurde, verstarb noch an der Unfallstelle. Der 20-jährige Fahrer aus Bad Vilbel sowie zwei 14-Jährige und ein 28-jähriger Insasse wurden schwerverletzt in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. An dem Golf entstand Totalschaden in Höhe von etwa 12.000 Euro. Die Autobahn war anschließend bis 3 Uhr aufgrund von Bergungs- und Rettungsmaßnahmen gesperrt. Ein Unfallsachverständiger wurde zur Klärung des Unfallhergangs beauftragt. Zeugen, die sich noch nicht bei der Polizei gemeldet haben, werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizei in Langenselbold unter der Rufnummer 06183 91155-0 zu melden.

Bischofsheim: Fahrrad bei Festnahme sichergestellt / Wem gehört sichergestelltes Mountainbike?
Nach der Festnahme zweier Jungendlicher am frühen Dienstagabend (wir haben berichtet) beschäftigt die Polizei derzeit die Herkunft eines sichergestellten Mountainbikes. Gegen 17 Uhr am 22. September hatten Zeugen die Polizei verständigt und auf zwei Jungen aufmerksam gemacht, die sich an einem Rad zu schaffen machten. Eine Polizeistreife konnte zwei 15 und 17 Jahre alte Jugendliche festnehmen und bei ihnen ein Mountainbike sicherstellen.
Bislang konnten die Ermittler das Fahrrad noch nicht zuordnen, weshalb jetzt mit einem Bild des Velos öffentlich nach dem Eigentümer oder der Eignetümerin gesucht wird. Wer hat Hinweise zur Herkunft des Fahrrades? Hinweise nimmt das Kommissariat 35 der Rüsselsheimer Kripo unter der Rufnummer 06142/696-0 entgegen.

Rüsselsheim: Gestohlenes Mountainbike bei 15-Jährigem sichergestellt
Eine Streife der Polizeistation Rüsselsheim hat in der Nacht zum Donnerstag (23.09.) einen 15 Jährigen vorläufig festgenommen und ein mutmaßlich gestohlenes Fahrrad sichergestellt. Gegen 2.30 Uhr fiel der Jugendliche den Polizeikräften in der Lucas-Cranach-Straße auf. Bei Erblicken der Streife trat der Rüsselsheimer in die Pedale und versuchte in Richtung Albrecht-Dürer-Straße in den Ostpark davonzufahren. Die Flucht währte jedoch nur kurz, der 15-Jährige konnte eingeholt und kontrolliert werden. Zur Herkunft des Mountainbikes machte er zunächst unglaubwürdige Angaben, gab dann aber schließlich zu, das Rad entwendet zu haben. Der Jugendliche kam zunächst auf die Wache und muss sich jetzt wegen des Verdachts des Fahrraddiebstahls strafrechtlich verantworten. Die Ermittlungen zur Herkunft des Mountainbikes dauern noch an.

Mörfelden-Walldorf: Trickdiebe bestehlen Seniorin und erbeuten Schmuck / Wer hat Täter gesehen?
Kriminelle haben am Mittwochmittag (23.09.) eine Seniorin in der Doppelstadt bestohlen. Gegen 11.40 Uhr klingelte ein bislang noch unbekannter Täter bei der älteren Frau in der Niddastraße, gab sich als Mitarbeiter der Stadt aus und gab vor, nach den Wasserleitungen schauen zu müssen. Nachdem der Trickdieb in das Anwesen gelassen wurde, nutzten Komplizen die Situation und drangen ebenfalls in das Haus der Rentnerin ein. Hier entwendeten sie unter anderem mehrere Ketten, Ringe, Ohrringe und Armbanduhren.
Erst später bemerkte die Seniorin den Diebstahl und verständigte die Polizei.
Der angebliche Mitarbeiter der Stadt war circa 1,65 Meter groß, hatte sehr kurze dunkle Haare, eine kräftige Statur und keinen Bart. Laut Zeugenaussagen trug er dunkle Klamotten. Zeugen, denen der Beschriebene näher aufgefallen ist und die ihn besser beschreiben können, werden gebeten, sich beim Kommissariat 21/22 der Rüsselsheimer Krip unter der Rufnummer 06142/696-0 zu melden.

Verkehrsunfallflucht auf der BAB 60 mit Einsatz Polizeihubschrauber
Am Mittwoch (23.09.2020) um ca. 18:30 Uhr gingen bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Südhessens mehrere Notrufe ein, dass sich auf der BAB 60, zwischen den Anschlussstellen Rüsselsheim-Mitte und Rüsselsheim-Königstädten bei km 4,5 ein größerer Verkehrsunfall ereignet haben soll. Zunächst wurde fälschlicherweise davon ausgegangen, dass es sich um acht beteiligte Fahrzeuge handele.
Beteiligt waren bei dem Unfall ein BMW mit Wiesbadener Kennzeichen, der bereits zuvor auf der BAB 671 und BAB 60 durch riskante Fahrweise aufgefallen war (mehrmaliges Überholen auf dem Seitenstreifen mit hohen Geschwindigkeiten) sowie ein Sprinter mit der Kennung der Hansestadt Hamburg.
Der Fahrer des BMW überholte kurz vor der Kollision auf der BAB 60 mehrere Pkw auf dem Seitenstreifen, wechselte dann auf die linke Spur und wollte vor dem Sprinter, welcher sich auf der ersten von zwei Fahrspuren befand, wieder nach rechts einscheren, kollidierte jedoch mit diesem. Durch die Wucht des Aufpralls drehte sich der BMW und schlug linksseitig in die Leitplanke ein. Beide Pkw wurden stark beschädigt und waren nicht mehr fahrbereit. Der 57 Jahre alte Fahrer des Sprinters wurde bei dem Unfall leicht verletzt und zur ärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus verbracht. Der Unfallverursacher flüchtete nach der Kollision zu Fuß quer über die Autobahn in ein angrenzendes Gewerbegebiet.
Für Fahndungsmaßnahmen nach dem flüchtigen Fahrer wurde zeitweise auch ein Polizeihubschrauber eingesetzt. Trotz intensiver Suche konnte der Flüchtige bisher nicht gefunden werden. Mit begleitender Rundfunkwarnmeldung und mit Unterstützung der Feuerwehr Rüsselsheim musste die linke Spur der BAB 60 für ca. eine Stunde gesperrt werden. Der Gesamtschaden wird auf ca. 24.000 EUR beziffert. Der Fahrer verursachte übrigens zusätzlich ca. 15 Minuten vor der Kollision auf der Autobahn eine Verkehrsunfallflucht im Dienstgebiet der Polizeistation Bischofsheim.

Griesheim: Festnahme nach sittenwidrigem Verhalten
Gleich zweimal ist ein Mann wegen sittenwidrigen Verhaltens seit Dienstag (22.09.2020) im Stadtgebiet aufgefallen.
Am Dienstagnachmittag (22.09.2020) beabsichtigte sich der Mann, beim Spielplatz in der Matin-Luther-Straße vor einer Mutter und deren Tochter zu entblößen.
Zudem zeigte er eindeutige Gestiken gegenüber den beiden. Die Mutter verließ daraufhin mit ihrem Kind den Spielplatz und teilte den Sachverhalt der Polizei mit, als sie zu Hause war. Der Mann konnte auf dem Spielplatz nicht mehr angetroffen werden.
Am Mittwochmorgen (23.09.2020) erhielten die Beamte der Polizeistation Griesheim dann einen erneuten Anruf. Ein Sittenstrolch hatte sich zu Schulbeginn vor dem Haupteingang einer Schule in der Friedrich-Ebert-Straße entblößt.
Die herbeigeeilte Streife konnte den Mann noch an Ort und Stelle festnehmen.
Aufgrund der Beschreibung vom Vortag war schnell klar, dass es sich um den gleichen Tatverdächtigen handelt. Der 51-Jährige wurde zu den weiteren polizeilichen Maßnahmen zur Polizeistation gebracht. Er wird sich für sein Handeln in einem Strafverfahren verantworten müssen.

 

 

 

 



Darmstadt: Fiat Punto entwendet (DA-DO 466)
Ein grauer Fiat Punto ist am Montag (21.9.) in der Zeit zwischen 15 Uhr und 17 Uhr in das Visier von Kriminellen geraten. Auf noch nicht bekannten Weg verschafften sich die Täter Zugang zu dem Fahrzeug und flüchteten in unbekannte Richtung. Zur Tatzeit parkte das Auto in der Moosbergstraße mit den Kennzeichen DA-DO466. Die Darmstädter Kripo (K21/22) ermittelt und nimmt unter der Rufnummer 06151/9690 sachdienliche Hinweise entgegen.

Rüsselsheim: Rollstuhlfahrer von Trickdieb bestohlen
Ein Trickdieb hat am Montagmittag (21.09.) einen 67 Jahre alten Rollstuhlfahrer bestohlen. Gegen 13 Uhr sprach der bislang noch unbekannte Täter den Bischofsheimer auf dem Löwenplatz an und fragte, ob er ihm einen Zehn-Euro-Schein wechseln könne. Der hilfsbereite Mann holte daraufhin seine Geldbörse heraus und wollte den Geldschein wechseln. Hierbei lenkte der Kriminelle den 67-Jährigen geschickt ab und entwendete unbemerkt Geldscheine aus seinem Portemonnaie. Erst nachdem der Dieb in Richtung Frankfurter Straße davongelaufen war, wurde der Diebstahl der rund 400 Euro bemerkt.
Der Täter war circa 40 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß und sprach Deutsch mit Akzent. Er hat graumelierte, dunkle Haare und insgesamt ein gepflegtes Erscheinungsbild. Bekleidet war er mit einem dunkelblauen oder -grauen Jackett sowie einem hellblauen Hemd mit Krawatte. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei nach dem Flüchtenden verlief noch ohne Erfolg. Das Kommissariat 21/22 hat in diesem Zusammenhang die Ermittlungen aufgenommen und hofft unter der Rufnummer 06142/696-0 auf Zeugenhinweise.

Darmstadt-Eberstadt: PKW vollständig ausgebrannt
Am Dienstag, den 22.09.2020 wurden durch Anwohner um 03:15 Uhr im Bereich der Arndtstraße in Darmstadt-Eberstadt mehrere verdächtige Geräusche wahrgenommen. In der Folge geriet ein dort geparkter Audi in Brand.
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand dieser bereits in Vollbrand und musste durch die Berufsfeuerwehr Darmstadt gelöscht werden. Das Fahrzeug brannte trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr vollständig aus. Durch den Brand entstand ein Schaden von rund 15000EUR. Die weiteren Ermittlungen bezüglich der Brandursache werden durch das Kommissariat 10 in Darmstadt geführt.
Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Vorfall geben können, werden gebeten, sich mit dem K10 unter der Tel.-Nr. 06151 - 969 4112 in Verbindung zu setzen.

Gernsheim: Betrunkener Rollerfahrer ohne Führerschein gestoppt
Stark alkoholisiert und ohne Führerschein war ein 49 Jahre alter Mann am Sonntagabend (20.09.) mit seinem Roller unterwegs. Gegen 19:30 Uhr kontrollierte eine Polizeistreife den Gernsheimer in der Theodor-Heuss-Straße.
Der Fahrer roch deutlich nach Alkohol, ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 3,72 Promille. Zur Blutentnahme kam er mit auf die Wache. Ein Entzug der Fahrerlaubnis droht dem 49-jährigen Gernsheimer nicht - eine solche besaß er schon zum Tatzeitraum nicht. Dennoch wird er sich in einem Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis strafrechtich verantworten müssen.

Trebur: Laptop aus geparktem Fahrzeug entwendet
Im Zeitraum zwischen Sonntag (20.09.) und Montag (21.09.)hatten es Kriminelle auf ein geparktes Auto abgesehen. Gegen 6 Uhr am Montagmorgen bemerkten Zeugen den Diebstahl eines Laptop aus dem geparkten, weißen Opet.
Dieser war seit 9.30 Uhr in der Schulstraße in Trebur-Geinsheim abgestellt.
Wie die Täter in den Fahrzeuginnenraum gelangten, ist zum derzeitigen Stand der Ermittlungen noch unklar. Zeugen mit sachdienlichen Hinweisen werden gebeten, sich bei der dezentralen Ermittlungsgruppe in Groß-Gerau unter 06152/175-0 zu melden.
Vor diesem Hintergrund warnt die Polizei erneut und rät: Geben sie Kriminellen keine Chance und lassen sie keine Wertgegenstände in Ihrem Fahrzeug zurück!

Bürgermeister einigen sich auf gemeinsames Vorgehen: Keine Weihnachtsmärkte im Kreis
KREIS GROSS-GERAU – Viele Menschen warten derzeit auf ein Signal: Können im Corona-Jahr 2020 Weihnachtsmärkte im Kreis Groß-Gerau stattfinden? Landrat Thomas Will sowie die Bürgermeister der 14 Kreiskommunen verständigten sich in der jüngsten Bürgermeisterdienstversammlung darauf, dass sie einheitlich vorgehen möchten. Und sie stimmten auch darin überein, dass es derzeit undenkbar ist, dass Weihnachtsmärkte – gleich, ob von den Städten und Gemeinden selbst organisiert oder von Vereinen – wie gewohnt über die Bühne gehen.
Der Weihnachtsmarkt der SKG in Ginsheim zum Beispiel ist bereits vom Programm gestrichen. Auch die Gemeinde Biebesheim, die selbst Veranstalter des dortigen Markts ist, will ihn absagen, erklärte Bürgermeister Thomas Schell. Es sei völlig undenkbar, dass die Veranstaltung in der bisherigen Form und Größe, mit Alkoholausschank, mit kommunikativer Nähe und Enge abgehalten wird. „Weihnachtsmärkte in ihrer althergebrachten Form passen aktuell nicht in die Zeit“, betonte auch Landrat Thomas Will: „Die Präferenz ist und muss sein, in diesem Jahr – wenn auch schweren Herzens – zu verzichten.“
Genau so soll es in Stockstadt am Rhein sein. Wie Bürgermeister Thomas Raschel mitteilt, wird die den Weihnachtsmarkt sonst organisierende SKG Stockstadt auch keine Alternativveranstaltung in reduzierter Form auf die Beine stellen.
Solch kleinere Ersatzveranstaltungen bleiben theoretisch aber denkbar. Wie Raunheims Bürgermeister Thomas Jühe in der Dienstversammlung sagte, ist in seiner Stadt für den 3. Advent eine „kleine Alternative, ein stimmungsvoller Ersatz“ auf dem Rathausplatz geplant. Dort wird es – in Corona-Zeiten natürlich mit dem gebührenden Sicherheitsabstand – ein gemeinsames Weihnachtsliedersingen geben.


Pröpstin Karin Held entpflichtet Pfarrerehepaar in Groß-Gerau.
Fuges haben Menschen Menschenwürde mit Mut, Herz und Seele spüren lassen.
Pröpstin Karin Held hat Pfarrerin Petra und Pfarrer Jürgen Fuge am 13. September 2020 in der Ev. Stadtkirche Groß-Gerau mit Urkunde und Ansprache aus deren aktiven Diensten "entpflichtet" - mit viel Dank und u.a. Zitaten aus ihrer Gemeinde, dem Kirchenvorstand von Groß-Gerau-Süd und Berkach:"Es fielen Worte wie Bodenständigkeit und Freundlichkeit. Neben den zahlreichen, vielfältigen Gottesdiensten und Amtshandlungen werden auch in Erinnerung bleiben: Kirchenasyl, Kindergottesdienste, Engagement im Altenheim, um nur einiges Wenige zu nennen. Als herzlich und tatkräftig wurden sie wahrgenommen und geschätzt." Nach 21 Jahren Pfarrdienst in der Kirchengemeinde Groß-Gerau-Süd und Berkach läuteten am Sonntag, dem 13. September 2020 um 15.00 Uhr die Glocken der Ev. Stadtkirche Groß-Gerau für Pfarrerin Petra und Pfarrer Jürgen Fuge zum Abschied. Wunderschön feierlich mit Gesang eines Paares im Chorraum - Gemeindegesang ist in Corona nicht möglich - begleitet von Geige und Ljuba Kamuff an Orgel und Flügel - rührte dieser Gottesdienst sehr. Auch weil die Kirchenvorsteher*innen Katrin Volkmann und Jürgen Fuge mit Heidi Förster (redaktionell) und dem Studenten Vincent Keller (Dreh und Schnitt) ein "Abschiedsgruß-Video" mit deren Grußworten und Stimmen und Bildern aus der Gemeinde als "Videobotschaft" und Überraschung im Anschluss an den Gottesdienst den eingeladenen Gästen - wegen Corona mit Masken und Sitzabständen - auf der Leinwand präsentierten. Gracias por todo apollo - Danke für alle Unterstützung "Gracias por todo apollo, tambien por la organisation et l'amistad, a través prueba de amistad por conocer el kindergarten" (übersetzt: "Danke für alle Unterstützung auch für die Organisation, die Freundschaft und Euren Freundschaftsbeweis, den Kindergarten kennenzulernen.") bedankt sich beispielsweise die Erzieherin in Ausbildung aus Nicaragua im Film. Vorsteherin Katrin Volkmann blickt im Grußwort auch darauf, wie sie durch ihre Tochter im Religionsunterricht bei Petra Fuge - zur Gemeinde kam und blieb. Walter Zorn
vertritt die Berkacher Gemeinde, wurde vor 18 Jahren für den Vorstand angesprochen und konnte beruflich seit 12 Jahren verantwortlich u.a. für den Ev. Kindergarten viel Neues mit dem Pfarrerehepaar in der Gemeinde auf den Weg bringen. Daniela Traiser brachte die Gemeinde mit ihrem Statement im Video auch zum Schmunzeln - mit Anekdoten aus dem Pfarrer*innenleben - das sie interessiert und aufmerksam in all' den Jahren im Gemeindesekretariat begleitet hat. Pfarrerin oder Pfarrer ist man niemals von "nine to five( 9 bis 5)", sondern rund um die Uhr. Fast vier Jahrzehnte war das Ehepaar Fuge im Dienst, immer in gemeinsamer Pfarrstelle und gemeinsamer Elternschaft. Seit 1. August 1999 leiteten sie die Gemeinde mit Sitz im Europaring 74 in Groß-Gerau-Süd mit Evangelischem Kindergarten, Altenheimen, Kirchenasyl, Chören, Gruppen, Konfiübernachtungen, Raum für viele Veranstaltungen, Nachhilfe oder Notfallseelsorge. Das Gemeindehaus mit Räumen und Saal, der sich vergrößern lässt, mit Andachtsraum mit Altar und Orgel, war stets ein offenes Haus. Engagiert - mit Herz und Seele - für Menschenwürde Dekanin Birgit Schlegel würdigte das Wirken der beiden Seelsorger*innen mit folgenden Worten: "Petra Fuge ist Pfarrerin mit Leib und Seele,...eine Frau, die ein großes Herz, einen feinen Humor und die hohe Kunst der witzig-feinsinnigen und menschenfreundlichen Clownerie beherrscht, hilfsbereit, schnell zu einem Ja bereit. Vertretung suchen, Petra anrufen. ...Sie hat ein offenes Ohr, ist deutlich aufrichtig freundlich, respektvoll und natürlich verschwiegen. Deswegen eine ausgezeichnete Seelsorgerin, auch in schwierigen Situationen. Jürgen,...legt auch die Finger in die Wunde, wenn andere vor sich hin schweigen, Er verfügt über eine gesellschaftspolitische Grundstimmung und ist brennend engagiert für die Menschen, die an den Rand unserer Wohlstandsgesellschaft geschoben werden; bleibt neugierig auf neue Erkenntnisse, Verhältnisse, Begegnungen, auf Theologie, das ist keineswegs selbstverständlich im Pfarramt, macht Menschen wach für die Gesellschaft, in der sie leben, dass sie sie an den christlichen Maßstäben messen und dafür streiten, dass wir in einem guten Miteinander leben." Seelsorge in Abschiebehaft - mit Ruhe und Wärme Auch Pfarrer Detlev Knoche, der Leiter des Zentrums Ökumene der EKHN und der EKKW (Evangelische Kirche in Hessen und Nassau und Evangelische Kirche in Kurhessen-Waldeck) hat den Gottesdienst zum Abschied gemeinsam mit der Pröpstin und der Dekanin gestaltet. Für Petra und Jürgen Fuge hatte er zum Abschied fair gehandelten Kaffee aus Nicaragua mitgebracht, der sogar "auf nachhaltigem Wege mit Segensspruch" nach Groß-Gerau gelangt sei. Detlef Knoche würdigte Jürgen Fuges langjähriges Wirken als Seelsorger für Flüchtlinge in Abschiebehaft: "Du bist Ihnen mit Deiner Ruhe, Deiner inneren Wärme
begegnet, hast Ihnen von der Menschenwürde etwas spüren lassen. Vielen von Ihnen, wo immer sie sein mögen in dieser Welt. Offenbach, Preungesheim, nach Ingelheim und nach Darmstadt, das war für dich immer selbstverständlich. Du hast es nie hinterfragt, dafür sehr vielen Dank." Platz gemacht für Pfarrer Peter Dennebaum Wegen Corona konnte kein großer Empfang im Anschluss stattfinden. Aber viele standen mit Abstand - auch die "Kerwemädchen und -Burschen" vor der Kirche, sich jeweils persönlich - mit Masken - von Petra und Jürgen Fuge zu verabschieden. Die beiden - Petra und Jürgen Fuge - sind aber ja nicht aus der Welt, leben weiterhin in Groß-Gerau - und haben nun den Platz frei gemacht für Peter Dennebaum, ihren Nachfolger, der schon im Pfarrhaus wohnt und am 4. Oktober 2020 in seinen Dienst eingeführt werden wird. (Foto: Ev. Dekanat Groß-Gerau-Rüsselsheim)

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Erneuter Zeugenaufruf nach versuchtem Tötungsdelikt - Offenbach
Nach dem versuchten Tötungsdelikt am Samstag, den 08. August 2020, gegen 3.30 Uhr, an einem 41-Jährigen wenden sich die Staatsanwaltschaft Darmstadt - Zweigstelle Offenbach - und die Kriminalpolizei mit einem Fahndungsplakat an die Bevölkerung und bitten erneut um Hinweise. Wie berichtet wurde ein 41-Jähriger von einem 20- bis 30-Jährigen mit einem Messer schwer verletzt. Im Rahmen der Ermittlungen konnte entgegen erster Mutmaßungen der Wilhelmsplatz als Tatort verifiziert werden. Nach bisherigen Erkenntnissen hatten sich der 41-Jährige und der Täter zuvor beim gemeinsamen Alkoholkonsum kennengelernt. Sie unterhielten sich auf Deutsch und der Unbekannte nannte sich "Valentin". Er gab an, in der Wohnung seiner Schwester übernachten zu wollen. Diese soll sich zum Tatzeitpunkt nicht in Offenbach und nicht in ihrer Wohnung aufgehalten haben. Der Gesuchte ist zwischen 1,80 und 1,90 Meter groß und hatte dunkle kurze Haare. Bekleidet war er mit einem hellen T-Shirt und dunkler Jogginghose. Er hatte einen Rucksack bei sich.
Die Ermittler bitten um Hinweise zu dem gesuchten "Valentin", dessen Schwester und deren Wohnung unter der Rufnummer 069 8098-1234 oder bei jeder anderen Polizeidienststelle.

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Nauheim: Verdächtiges Paket an Umweltministerium geschickt / Öffentlichkeitsfahndung nach Tatverdächtigen / Wer kann Hinweise zur Person geben?
Nachdem das niedersächsische Umweltministerium Mitte Mai 2019 ein verdächtiges Paket erhalten hat, wenden sich die Staatsanwaltschaft und Polizei mit Bildern aus der Überwachungskamera des mutmaßlichen Versenders an die Öffentlichkeit. Da die bisherigen Ermittlungen ergebnislos verliefen, hoffen die Beamten nun auf wichtige Hinweise aus der Bevölkerung.
Nach derzeitigem Kenntnisstand begab sich der bislang unbekannte Tatverdächtige am Mittwoch, den 15. Mai 2019, gegen 10.12 Uhr, in eine Postfiliale in der Waldstraße. Von dort aus verschickte er ein Paket, indem sich eine Flasche mit Drähten befand. Dieses Paket ging ersten Erkenntnissen zufolge beim Gebäude des Umweltministeriums in Niedersachsen am Donnerstagmittag, den 16. Mai 2019, ein.
Daraufhin überprüften Experten das verdächtige Paket und stellten eine Attrappe fest, die einer Bombe ähnelte.
Im Zuge der Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht, dass das Paket von dem Tatverdächtigen in Nauheim mit gefälschten Absenderdaten verschickt wurde. Da der Tatverdächtige in der Postfiliale von der Videokamera aufgezeichnet wurde, hoffen Polizei und Staatsanwaltschaft mit der Veröffentlichung des Bildes jetzt auf Hinweise, die zu einer Identifizierung des Mannes führen.
Die Beschreibung des Tatverdächtigen bezieht sich auf das Aufnahmedatum der Videokamera aus 2019, sodass mittlerweile Abweichungen zum äußeren Erscheinungsbild gegeben sein können. Der Tatverdächtige wird auf 40-60 Jahre geschätzt. Seine kurzen Haare weisen einen gräulichen Ansatz auf. Das Erscheinungsbild des Tatverdächtigen wird als europäisch beschrieben. Neben einer dunklen lederartigen Jacke, trug er bei Aufnahmen der Videokamera ein dunkles Oberteil mit einer dunklen Hose. Vermutlich trägt der Mann an der rechten Hand einen Ring.
Das Kriminalkommissariat 10 in Rüsselsheim ist mit dem Fall betraut und fragt:
Wer hat in diesem Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer kennt den Tatverdächtigen und kann Hinweise zu seinem Aufenthaltsort geben? Die Ermittler sind unter der Rufnummer 06142/696-0 zu erreichen. (Foto: Polizei)


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