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Opelvillen Rüsselsheim
Antanas Sutkus. Fotografien /
30. Januar bis 28. April 2019

 


Pionier / Ignalina / 1964

Good bye Comrades!
Vilnius 1991

Die Kuratoren Dr. Beate Kemfert und Norbert Bunge würdigen Litauens bekanntesten Fotografen Antanas Sutkus.
Die Leihgaben stammen aus verschiedenen Privatsammlungen. Es konnten seltene Fotografien zusammengetragen werden, dabei handelt es sich ausschließlich um Silbergelatine-Vintage-Prints.
Der 1939 bei Kaunas geborene Sutkus ist in Fachkreisen sehr bekannt und geschätzt.
Er begann in den 1950er-Jahren, die Menschen seines Heimatlandes Litauen zu fotografieren und zählt zu den großen humanistischen Fotografen Europas.

Kunstpolitischen Doktrinen der Sowjetherrschaft folgte Sutkus nicht, so dass er viele seiner Fotografien erst nach 1990 veröffentlichen konnte. Fotogeschichte schrieb Sutkus auch durch eine Aufnahme von Jean-Paul Sartre. 1965 besuchte der französische Philosoph gemeinsam mit Simone de Beauvoir Litauen und erklärte sich einverstanden, dass Sutkus ihn auf der fünftägigen Reise fotografierte. In Nida auf der Kurischen Nehrung gelang dem jungen Litauer jenes Foto von Sartre, das zur Ikone wurde. Es zeigt den existenzialistischen Philosophen und Schriftsteller beim Streifzug in den Dünen als Diagonale im Raum, gegen den Wind gestellt, im dunkler Mantel auf hellem Sand.

Er wurde mit zahlreichen internationalen Preisen ausgezeichnet. 2017 erhielt Antanas Sutkus von der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) den Preis für „vorbildliche Anwendung der Photographie in der Publizistik“. Dieser Preis erinnert an Dr. Erich Salomon, den großen Photographen der Weimarer Republik.

Seine Fotos befinden sich in vielen Sammlungen u.a. in Vilnius, New York, London, Paris, Helsinki, Chicago, Boston, Zürich und Dresden.


Jean-Paul Sartre


Fotowettbewerb in Schwarz-Weiß für Kinder & Jugendliche von 6 bis 18 Jahren zur aktuellen Ausstellung »Antanas Sutkus. Fotografien«
Fotowettbewerb »Ein Bild sagt mehr als tausend Worte«

Fotoworkshop »Auf der anderen Seite der Linse«
Kinder fotografieren ihre Eltern während der der Führung durch die Ausstellung.
Für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren mit dem Fotografen Frank Möllenberg am
- Samstag, 16. März (Einführung und Aktion mit Eltern), und am
- Samstag, 23. März (Bildbetrachtung), jeweils 13-17 Uhr.

- Führungen
Neben den Führungen an Sonn- und Feiertagen um 15 Uhr —  ohne Anmeldung
Führungsgebühr: 2 € pro Person, zzgl. Eintritt
werden witere Führungen für Firmen, private Gruppen, ältere Menschen, Lehrer, Kinder und Familien sowie Schulklassen angeboten – auch in Fremdsprachen
Führungen

- Buchempfehlung: »Antanas Sutkus. Planet Lithuania«, herausgegeben von Thomas Schirmböck, Steidl Verlag Göttingen 2018, anlässlich der kommenden Ausstellung »Antanas Sutkus: KOSMOS«, ZEPHYR Mannheim vom 8. September 2019 bis 26. Januar 2020, www.zephyr-mannheim.de

- Musikabend "Impressio" am Do., 7. März, 19 Uhr
Einmalige Klangwelten mit keltischer Harfe und litauischer Kanklös vom Duo Unicum Giedre Siaulyte und lngrida Spalinskaite

Veranstaltungshighlight ist das Aufeinandertreffen von Kankläs (ein volkstümliches, litauisches Saiteninstrument aus der Familie der Zithern) und der keltischen Harfe.
Als erstes Duo lassen lngrida Spalinskaitö-Kurienö und Giedre Siaulyta keltische und baltische K!änge durch die Verbindung zweier volkstümlicher Saiteninstrumente miteinander verschmelzen. Trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft ähneln sich Kanklös und keltische Harfe in ihrer Bauart und Spielweise.

lngrida Spalinskaitä (Kankläs) begann im Alter von sieben Jahren Kanklös zu spielen. Zuerst an der J. Kaöinskas Musikschule in Klaipöda und später am St. §imkus Konservatorium KIaipöda. Sie absolvierte ihr Masterstudium im
Jahr 2007 an der litauischen Akademie für Musik und Theater in Vilnius.

Giedre Siaulyte (keltische Harfe) erhielt ihre Ausbildung als Harfenistin bei Prof. Helga Storck und Prof. Germaine Lorenzini. Noch während lhres Masterstudiums am Mozarteum in Salzburg bekam die litauische Harfenistin im Jahr 2010 eine Anstellung als Soloharfenistin im Nationa len Symphonieorchester des
polnischen Rundfunks (NOSPR) in Kattowitz. Zwei Jahre später
und nach einem Auslandssemester am Nationalen Konservatorium in Paris, schloss sie das Mozarteum mit Auszeichnung ab.


An der Ostsee / Giruliai / 1971

Village Street. With Father's Bicycle. Dzukija , 1969

Die Kuratorin und Leiterin der Opelvillen, Dr. Beate Kemfert (r.)
zu Besuch bei Familie Sutkus in Litauen.

 


Opelvillen
Rüsselsheim, Ludwig-Dörfler-Allee 9

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