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Apfellehrpfad Kühkopf

Lehrpfad
Der 1,5 Kilometer lange Apfellehrpfad im Naturschutzgebiet #Kühkopf-Knoblochsaue beginnt in unmittelbarer Nähe des Hofgutes Guntershausen.

Der asphaltierte Weg führt vorbei an verschiedenen Apfel-, Nuss- und Birnbäumen. Vor den Obstbäumen sind bebilderte Informationstafeln angebracht. Hier erhält der Besucher Informationen über den Namen der Apfelsorte, die Herkunft, die Verwendung und die Pflückreife.

Es finden sich Apfelsorten wie der Weißer Matapfel, Ribstone Pepping, Goldrenette Freiherr von Berlepsch, Rheinischer Winterrambur oder Geheimrat Dr. Oldenburg.

Auf dem Kühkopf waren traditionell Streuobstwiesen vorhanden.
Auf dem Hofgut Guntershausen fanden Obstversteigerungen statt. 1957 wurden 1300 Zentner Tafel- und Wirtschaftsobst angeboten. 1960 wurden folgende Bestände registriert: 3831 Apfel-, 61 Birnen-, 130 Zwetschgen-, 36 Nuss- und fünf Mirabellenbäume.

Heute gibt es im gesamten Naturschutzgebiet über 2000 Obstbäume und über 30 Apfelsorten. Diese werden gepflegt, abgestorbene Bäume werden ersetzt.

In der Nähe des Apfellehrpfades befindet sich das Industriedenkmal #Erdöl im Ried
Hier wurde zwischen 1952 und 1994 Erdöl gefördert.

Streuobstwiesen
Als Streuobstbestände bezeichnet man hohe Obstbäume, die wie gestreut auf Wiesen stehen.
Der Streuobstanbau erreichte im 19. und 20. Jahrhundert einen Höhepunkt. 1950 zahlte die Europäische Union Rodungsprämien für die Rodung von Streuobstbeständen. Die Streuobstwiesen verschwanden weitgehend. Obstplantagen entstanden.
Streuobstwiesen haben für den Naturschutz eine große Bedeutung. Zahlreiche Insekten profitieren von dem Blütenreichtum. Viele Tierarten wie Fledermäuse, Hornissen, Spechte, Gartenrotschwanz und Meisen finden in Baumhöhlen Unterschlupf.

Geschichte
In Mitteleuropa reicht der Obstanbau bis in die Römerzeit zurück. Schon damals wurden die Sorten gekreuzt und veredelt. In der Folgezeit wurden neue Züchtungen durch Mönche in Klostern durchgeführt.



Apfelbaum mit Bank
Apfelallee
Äpfel im August
Informationsschild
Pilz am Apfelbaumstamm
   

Auenwiese
Der Apfellehrpfad führt auch an einem Gelände vorbei, wo unter Ausnutzung einer "natürlichen" Entwicklung ohne Einsaat aus einer ehemals genutzten Ackerfläche wieder eine etwa 140 Hektar große Auenwiese entstand. Der Ackerbau auf dem Kühkopf wurde 1983 nach einer Überflutung durch Hochwasser eingestellt. Die Sommerdämme wurden nicht mehr erneuert.


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