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Ausstellungstipps für den Kreis Groß-Gerau
und die Rgion Rhein-Main

Wegen der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus sind viele Ausstellungshäuser ab dem 02. Mai 2020 teilweise wieder geöffnet. Bitte informieren Sie sich vor einem Besuch bei den jeweiligen Häusern über Einzelheiten (z.B. begrenzte Besucherzahl, Zeitfenster, Hygienevorschruften etc..)




bis 16.8.2020
STÄDELS ERBE
MEISTERZEICHNUNGEN AUS DER SAMMLUNG DES STIFTERS
Das Städel präsentiert eine Auswahl von 95 Meisterzeichnungen, die einen exemplarischen Eindruck vom Zuschnitt, der Ordnung und der künstlerischen Bedeutung der einstigen Zeichnungssammlung von Johann Friedrich Städel vermitteln. Herausragende Arbeiten von Raffael, Correggio und Primaticcio, Watteau, Boucher und Fragonard, Dürer, Roos und Reinhart sowie Goltzius, Rembrandt und De Wit werden in der Sammlungstradition des Stifters nach „europäischen Schulen“ geordnet gezeigt und in einem die Ausstellung begleitenden Katalog ausführlich besprochen.
Weitere Infos:
-> https://bit.ly/2BldnY7
Frankfurt, Städel-Museum, Schaumainkai 63 (Mueumsufer)


bis 23.8.2020
Ramin Haerizadeh, Rokni Haerizadeh und Hesam Rahmanian
Die Installationen, Filme und Performances der drei iranischen Künstler entführen in eine ganz eigene Welt. Sie sind überbordend, beinahe barock und dabei humorvoll, exzentrisch und voller Anspielungen.
Die SCHIRN präsentiert die erste Einzelausstellung der Künstler in Deutschland.
Frankfurt, Schirn-Kunsthalle, Römerberg

Bogenschütze -Foto Liebieghaus
bis 30.8.2020
"BUNTE GÖTTER - GOLDEN EDITION. Die Farben der Antike"
Die Farbigkeit der antiken griechischen und römischen Skulptur begeistert seit mehr als 15 Jahren ein weltweites Publikum. Rund 3 Millionen Besucherinnen und Besucher konnten die BUNTEN GÖTTER in Museen etwa in Athen, Istanbul, Kopenhagen, London, Malibu, Mexiko-Stadt, München, Berlin, Rom sowie Wien, und zuletzt San Francisco erleben. Zudem an den Museen renommierter Universitäten, wie in Harvard und Oxford.
Die Liebieghaus Skulpturensammlung präsentiert eine große erweiterte Ausstellung, die einen neuen, differenzierten Blick auf das irritierende Phänomen der Statuenpolychromie ermöglicht. Es werden über 100 Objekte aus internationalen Museumssammlungen gezeigt wie etwa dem Archäologischen Institut in Göttingen, dem British Museum in London, dem Museo Archeologico in Neapel, der Ny Carlsberg Glyptothek in Kopenhagen, aus der Skulpturensammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sowie aus dem Bestand des Liebieghauses, darunter 60 Rekonstruktionen aus den letzten Jahren, aber auch des 19. Jahrhunderts, sowie 22 Grafiken.
Öffnungszeiten
Di, Mi, Fr-So 10 - 18 Uhr
Do 10 - 21 Uhr
Liebieghaus
Frankfurt, Liebieghaus Skulpturensammlung, Schaumainkai 71


bis 13.9.2020
Skulpturenpark
Kunst im Park
Ersatzveranstaltung des
23. Skulpturenparks 2020
Mörfelden-Walldorf, öffentlich zugängliche
Parkanlage am Bürgerhaus Mörfelden, Blumenstraße / Ecke Parkstraße



bis 20.9.2020 (verlängert)
Kraftwerk Block Beuys
Joseph Beuys (1921–1986) war einer der bedeutendsten deutschen Künstler der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das Hessische Landesmuseum Darmstadt besitzt mit dem »Block Beuys« seinen weltweit größten, authentischen Werkkomplex.
Der Darmstädter Sammler Karl Ströher kaufte 1967 alle Werke aus Joseph Beuys‘ erster Museumsausstellung in Mönchengladbach. Der Industrielle sicherte sich zudem ein Vorkaufsrecht für weitere Arbeiten und verpflichtete sich, alle Werke geschlossen öffentlich auszustellen.
Beuys richtete ab April 1970 seinen »Block Beuys« im Darmstadt selbst ein. 1989 sicherte die Hessische Kulturstiftung mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder den Erhalt im Landesmuseum Darmstadt.
In sieben Räumen befinden sich 290 betitelte Arbeiten aus der Zeit von 1949 bis 1972 – darunter zahlreiche für das Kunstverständnis des Künstlers bedeutende Objekte und Installationen wie »Grauballemann« (1952), »Jungfrau« (1961), »Szene aus der Hirschjagd« (1961), »Stuhl mit Fett« (1963), »FOND II« (1968) und »FOND III« (1969). Filzobjekte aus den Jahren 1964–1967 dokumentieren die Bedeutung eines der Hauptmaterialien des Künstlers. 23 Vitrinen in drei Räumen bergen Objekte aus Aktionen und zahlreiche Multiples von Joseph Beuys. Zeichnungen und Wasserfarbenblätter ergänzen die Sammlung.
Öffnungszeiten
Di., Do. + Fr.: 10-18 Uhr
Mi.: 10-20 Uhr
Sa., Sonn- + Feiertag: 11-17 Uhr
Geschlossen: Montag, Karfreitag
Flyer mit Programm
Darmstadt, Friedensplatz 1,
Hessisches Landesmuseum

Carlos Quintana, Reflejos en el agua, 2006, © Carlos Quintana
bis 20.9.2020 (verlängert)
Liebesgrüße aus Havanna.
Zeitgenössische kubanische Kunst im internationalen Kontext
Der Titel verweist auf jenen James-Bond-Klassiker, der kurz nach der Kuba-Krise im Kalten Krieg gedreht wurde. Bis heute beziehen sich bedeutende Teile der kubanischen Kunst auf die besondere Geschichte und Realität des Landes. Für einen vertiefenden Einblick in die komplexe und besondere Situation der Gegenwartskunst des Karibikstaates beleuchtet die Ausstellung aktuelle Entwicklungen.
Die Ausstellung  Liebesgrüße aus Havanna entsteht in Zusammenarbeit von Dr. Beate Kemfert, Sammler Robert Funcke und dem Künstler und Kritiker Tonel (Antonio Eligio Fernández).
Rüsselsheim, Opelvillen


bis 25.10.2020
EN PASSANT
IMPRESSIONISMUS IN SKULPTUR

Der Impressionismus fasziniert auch anderthalb Jahrhunderte nach seiner Entstehung. Vor allem die Malerei mit ihrem lockeren, skizzenhaft anmutenden Duktus, der hellen Farbpalette und den alltäglichen Motiven ist jedermann vertraut. Bis heute weniger erforscht und einem breiten Publikum unbekannt ist hingegen die Vielfalt des Impressionismus in der Skulptur. Das Städel Museum geht in einer großen Ausstellung erstmals der Frage nach, wie sich Eigenschaften der impressionistischen Malerei wie Licht, Farbe, Bewegung – sogar Flüchtigkeit – in der Bildhauerei manifestiert haben. Im Mittelpunkt der Präsentation stehen fünf Künstler: Edgar Degas (1834–1917), Auguste Rodin (1840–1917), Medardo Rosso (1858–1928), Paolo Troubetzkoy (1866–1938) und Rembrandt Bugatti (1884–1916). Mit ihren Werken stehen sie stellvertretend für unterschiedliche Spielarten der impressionistischen Skulptur. „EN PASSANT.
Frankfurt, Städel Museum, Schaumainkai 63

Kleider in Bewegung
bis 21.1.2021
Kleider in Bewegung
Frauenmode seit 1850.
Ende des 19. Jahrhunderts geriet die Gesellschaft in Bewegung – Standesschranken fielen, demokratische Kräfte forderten die Monarchien heraus, und durch Industrialisierung und Elektrifizierung entwickelten sich neue urbane Räume und Gesellschaftsmilieus. Dies zeigt sich im rasanten Wandel der Bekleidung, vor allem in der weiblichen Mode. Kleidung und die durch sie ermöglichte Körperbewegung drückten ganz wesentlich die veränderten Geschlechterrollen und Lebensverhältnisse in der Gesellschaft des deutschen Kaiserreichs und der Weimarer Republik aus.
Rund 200 Exponate – konzentriert auf Objekte der museumseigenen Textil- und Modesammlung, ergänzt durch erlesene, internationale Leihgaben (Textilien, Gemälde, Grafiken und Fotografien) – werden präsentiert. Über 50 Vollbekleidungen und zahlreiche Einzelkleidungsstücke werden in Momenten der Bewegung gezeigt, vom bürgerlichen Gesellschaftskleid über das Korsett bis zum Reform- und Arbeitskleid, Badeanzug, erster Hose und Abendmode.
Öffnungszeiten:
Di-Fr 10-18, Mi 10-21, Sa+So 11-19
Historisches Museum
Frankfurt, Historisches Museum, Saalhof 1 (ehemals Fahrtor 2)




15.8. bis 4. 10. 2020
Kunst/Natur/Identität
Internationaler Waldkunstpfad

-> weitere Informationen
Darmstadt, hinter dem Polizeipräsidium, Klappacher Str. 145

18.8. bis 25.4.2021
Urpferd 2.0
25 Jahre UNSECO-Welterbe Grube Messel
Seit 1874 entstand im Museum die älteste und eine der bedeutendsten Sammlungen von Messel-Fossilien, die aus etwa 48 Millionen Jahre alten Ölschiefern geborgen wurden.
Das Hessischen Landesmuseums Darmstadt widmet sich dessen "Wappentier" dem Messeler Urpferd – aber nicht dem Messeler Urpferd im allgemeinen sondern nur einem Exemplar, das nach nahezu 30 Jahren Messel-Grabungen des Hessischen Landesmuseums Darmstadt 2015 zu Tage kam und einer Art angehört, die bislang aus Messel noch nie mit kompletten Exemplaren belegt war.
Dieser Fund eines vollständigen Skelettes wurde mit neuesten digitalen Techniken untersucht. In enger Zusammenarbeit Prof. Dr. Dr. Martin S. Fischer von der Friedrich-Schiller-Universität in Jena, haben die Illustratoren Amir Andikfar und Jonas Lauströer auf der Basis einer hochauflösenden Computertomographie das 48 Millionen Jahre alte Urpferdchen Propalaeotherium voigti, unter Verwendung des 3D-Programms »Maya«, rekonstruiert und animiert. Neben der 3D Skelett-Montage, einer Neu-Interpretation des Urpferdes, in Form einer Dermoplastik, und der Möglichkeit, eigene Fellmustertexturen auf das Urpferd zu projizieren, erfährt der Besucher über drei Videostelen allerlei Details der Fundbergung, Präparation und der eigentlichen Animation.
Grube Messel
Darmstadt, Friedensplatz,
Hessisches Landesmuseum

Kiki Smith, Flower Head 2, 2012, Courtesy of the artist and Barbara Gross Galerie, Munich, Foto: Wilfried Petzi
7.10. bis 17.1.2021
Metamorphosen. Werke aus der Sammlung Klöcker
Es werden Werke der Sammlung Klöcker vorgestellt, die Übergänge von einem Lebewesen oder Objekt in ein anderes darstellen. Seit dreißig Jahren sammelt das Ehepaar Klöcker aus Bad Homburg Kunst mit einem persönlichen Fokus: Frauendarstellungen. Es konnten Werke von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart zusammengetragen werden, die überraschende Positionen und auffällige Transformationen zeigen.
Rüsselsheim, Opelvillen

Krõõt Juurak & Alex Bailey, Performance for Pets, 2017, © Wynrich Zlomke
4.10. bis 17.1.202

Kunst für Tiere
Die Schau stellt Künstlerinnen und Künstler vor, die sich aktuell dem Tierthema zuwenden, zum einen um sich näher mit den Beziehungen zwischen Mensch und Tier zu beschäftigen und zum anderen um einfach ihre Tierliebe auszudrücken.
Das Künstlerpaar Krõõt Juurak und Alex Bailey hat im August Haustiere in Rüsselsheim und Umgebung performed und dies in Filmen festhalten, die Teil der Schau sind.
Rüsselsheim, Opelvillen



Geplant aber verschoben
Termine stehen noch nicht fest


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Schätze aus dem Groß-Gerauer
Stadtarchiv
– Urkunden, Dokumente und
Stadtpläne aus fünf Jahrhunderten
Groß-Gerau, Am Marktplatz 3,
Stadtmuseum

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„Losst Euch gut belehre,
kaaft eier Sach in Gere!“

Einkaufen und Handel in Groß-Gerau
seit 1900
Groß-Gerau, Am Marktplatz 3,
Stadtmuseum


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