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Ausstellungstipps für Groß-Gerau und Rhein-Main



bis 6.5.2018
Der Auerochse – eine Spurensuche
Bereits seit einigen Jahrzehnten gibt es nahezu in ganz Europa, darunter auch in Deutschland, zahlreiche Projekte zur Rückzüchtung des 1627 ausgestorbenen Auerochsen. Doch was ist das Besondere an diesen imposanten Rindern? Was wissen wir über dieses Tier, das Jägern und Sammlern als Nahrungsquelle diente, in der Jungsteinzeit als erstes Wildrind überhaupt domestiziert wurde und schon die Höhlenmaler von Lascaux und Chauvez vor teilweise über 20000 Jahren inspirierte? Und warum sind ausgerechnet heute Rückzüchtungen so populär und wichtig für den Naturschutz? 
Seit dem Jahr 2013 bemüht sich auch das Freilichtlabor Lauresham des UNESCO Welterbes Kloster Lorsch mit dem „Auerrindprojekt“ um die Rückzüchtung des Auerochsen und betreibt damit zugleich aktiven Naturschutz. Unterstützt wird diese Arbeit vom UNESCO Geopark Bergstraße-Odenwald.  
Im Vorfeld der Ausstellung findet am 27. Januar eine internationale Fachtagung zum Thema „Backbreeding and Natural Grazing“ in Lorsch statt. Wissenschaftler und Fachleute diskutieren über aktuelle Forschungsergebnisse zum Auerochsen (insb. auch der Molekulargenetik) sowie über Zuchtprojekte und ihre Bedeutung für die Artenvielfalt Europas.
Lorsch, Museumszentrum, Nibelungenstr. 35


bis 13.5.2018
Leidenschaft
Arbeiten der Fotokünstler
- Uschi Becker, von der Qual, seinen Körper zu optimieren.
- Ulrich Mattner, über die Ur-Leidenschaft des Mannes.
- Bernd Roselieb, über die motorisierte Begeisterung für Blechkisten.
- Eckart Bartnik, mit vergessenen Wünschen aus Kindertagen.
Vernissage am 21.4. ab 19 Uhr
Finissage am 13.5., 14 - 19 Uhr
Frankfurt, Fotogalerie KA:OS T (Kunst am Ostbahnhof), Hanauer Landstraße 48 a


bis 17.5.2018
Vier Frauen - Vier Standpunkte
Arbeiten von Annie Dillström, Sarmite Heininger, Margareta Nilson und Edelgard Rietz.
Vier Künstlerinnen aus sehr unterschiedlichen Lebensräumen treffen sich auf dem Feld der Malerei - jede mit einer eigenen Sprache, einem eigenen Anliegen. Der Blick auf die Welt, ausgedrückt mit künstlerischen Mitteln, in Kontrasten und Brüchen, Spannungen erzeugend oder mit lebensbejahender Leichtigkeit verschafft den Betrachtern neue Einsichten und überraschende Perspektiven.
Ausstellungseröffnung: 8.3., 19 Uhr
Groß-Gerau, Stadtmuseum, Am Marktplatz 4


bis 21.5.2018
Rubens. Kraft der Verwandlung
Das Städel Museum widmet dem weltbekannten Künstler Peter Paul Rubens (1577–1640) die umfassende Sonderausstellung „Rubens. Kraft der Verwandlung“. Anhand von etwa 100 Arbeiten – darunter 31 Gemälde und 23 Zeichnungen von Rubens – arbeitet die Schau einen bisher wenig beachteten Aspekt im Schaffensprozess des Meisters heraus: Sie zeigt, wie tief Rubens in den Dialog mit Kunstwerken berühmter Vorgänger und Zeitgenossen eintrat und wie dies sein fünfzigjähriges Schaffen prägte. In Rubens' umfangreichem Œuvre spiegeln sich die Einflüsse antiker Skulptur ebenso wider wie jene späterer Kunst aus Italien und nördlich der Alpen, von den Meistern des ausgehenden 15. Jahrhunderts bis zu seinen Zeitgenossen.
Veranstältungen im März 2018
Foto: Städel-Kunstmuseum, Peter Paul Rubens (1577-1640), Ecce homo, vor 1612
Tel.: +49(0)69-605098-170
www.staedelmuseum.de
Frankfurt, Städel - Kunstmuseum, Dürerstraße 2

Jean-Michel Basquiat wearing an American football helmet
bis 27.5.2018
BASQUIAT. BOOM FOR REAL
Jean-Michel Basquiat (1960–1988) zählt heute zu den bedeutendsten Künst­lern des 20. Jahrhunderts. Mehr als 30 Jahre nach seiner letzten Einzelpräsentation in einer öffentlichen Sammlung in Deutschland widmet die Schirn dem Werk des US-amerikanischen Künstlers eine große Ausstellung. Im New York der 1970er- und 1980er-Jahre hinterließ Basquiat mit seinem Klassenkameraden Al Diaz unter dem Pseudonym SAMO© poetisch-konzeptuelle Graffitis auf Häuserwänden, collagierte Baseball- und Postkarten, malte auf Kleidung, Türen, Möbeln, riesigen Leinwänden und allem, was ihn umgab. Basquiat arbeitete mit vielen Künstlerinnen und Künstlern zusammen, u. a. mit Andy Warhol und Keith Haring.
Die Ausstellung verortet Basquiat multimedial: mit Musik, Text, Film und Fernsehen aus der Zeit des Künstlers.
Eine Ausstellung des Barbican Centre, London, in Kooperation mit der Schirn Kunsthalle.
Kuratoren: Dr. Dieter Buchhart mit Eleanor Nairne, Barbican Art Gallery, London
Foto: Edo Bertoglio, Jean-Michel Basquiat wearing an American football helmet, 1981, Photo: © Edo Bertoglio, courtesy of Maripol, Artwork: © VG Bild-Kunst Bonn, 2018 & The Estate of Jean-Michel Basquiat, Licensed by Artestar, New
York
Schirn Kunsthalle
Frankfurt, Schirn Kunsthalle, Römerberg 6

POWER TO THE PEOPLE.  © Der Künstler, Courtesy alexander levy, Berlin; Sies + Höke, Düsseldorf
bis 27.5.2018
POWER TO THE PEOPLE.
POLITISCHE KUNST
JETZT
Die Demokratie scheint in der Krise, die Ära der Postdemokratie bereits angebrochen. Die Symptome dafür sind vielfältig: populistische Führer, Fake News, Rückfall in autokratische Strukturen, totalitäre Propaganda, Neoliberalismus. Dennoch ist seit einiger Zeit spürbar, dass sich die Gesellschaft wieder politisiert. Und auch die Künstler erheben zunehmend Einspruch. Sie schaffen Werke, die sie als Instrumente der Kritik verstehen und die ausdrücklich politisch motiviert sind. In einer großen Ausstellung bringt die SCHIRN künstlerische Positionen zusam­men, die sich als Seismografen des politischen Handelns der Gegenwart lesen lassen. Dabei liegt der Fokus auf grundsätzlichen Fragen und der Auseinandersetzung mit Phänomenen und Möglichkeiten politischer Beteiligung.
Eröffnung: 20. März, 19 Uhr
Foto: © Der Künstler, Courtesy alexander levy, Berlin; Sies + Höke, Düsseldorf
Schirn Kunsthalle
Frankfurt, Schirn Kunsthalle, Römerberg 6

bis 30.5.2018
Durch bunte Vielfalt
Kunst gemeinsam leben

Das Kunstprojekt fand im Oktober 2016 in den Räumlichkeiten der Waldhof gGmbH,
unter der Leitung des Miltenberger Künstlers Walter Rosam, statt.
Gemeinsam wurden knapp 20 großformatige Gemälde auf Leinwand gestaltet. Das Besondere: die Farbe wurde
mit nackten Händen und Füßen auf der am Boden liegenden Leinwand verteilt. Die ungiftige Kaseinfarbe, bestehend aus Quark und Farbpigmenten, ist nach einer traditionellen Rezeptur gemischt und kann übrigens auch als Wandfarbe verwendet werden.
Die Teilnehmer des Kunstprojektes waren einerseits Menschen aus dem Bereich Wohnen der Waldhof gGmbH sowie interessierte Bürger aus Ober-Ramstadt
und Umgebung. Auch Schüler der Georg-Christoph- Lichtenbergschule, des Jugendzentrums Trio und Kinder
der Musik-und Kunstgruppe der Kita Ackermann nahmen am Projekt teil.
Das Hauptanliegen des Kunstprojektes war es, einen Raum für Begegnungen zu schaffen. Wir erhoffen uns, als Einrichtung der Behindertenhilfe nachhaltig zur
Vielfalt der Gesellschaft beizutragen.
Die Ausstellung ist während der Geschäftszeiten in unserer Hauptstelle
Am Sandböhl in Groß-Gerau zu sehen.
Vernissage: 10. April, 18 Uhr
Groß-Gerau, Volksbank, Am Sandböhl

bis 22.6.2018
„Mandala-Kunst“
Kunterbunte Kunstwerke von Klein und Groß
in der Treppenhausgalerie des Kulturhauses
und
3. April bis 27. April 2018
im Kunstfenster
Veranstalter: Stadtbücherei Mörfelden-Walldorf
Mörfelden-Walldorf, Stadtbücherei Mörfelden, Kulturhaus, Bahnhofstraße 1

Jean-Honore_Fragonard, Junge_Frau,vom_Ruecken gesehen, 1775-1785, Reste einer Umrandungslinie mit Feder in Schwarz, Foto Wolfgang Fuhrmannek,HLMD
bis 24.6.2018
Eleganz & Poesie
Höhepunkte der französischen Zeichenkunst
Der Bestand der französischen Zeichnungen am Hessischen Landesmuseum Darmstadt durchmisst drei Jahrhunderte künstlerischer Entwicklung und zeigt eine große Vielfalt an kunstgeschichtlichen Stilen und außergewöhnliche Arbeiten.
Die Blätter des 16. Jahrhunderts sind vom Manierismus geprägt und von höchster Qualität, sie stammen von Léonard Thiry, Jean Cousin und Étienne Delaune.
Eine beachtenswerte Originalität zeigt das 17. Jahrhundert mit einer Gruppe von Blättern der zweiten Schule von Fontainebleau, vertreten durch Martin Fréminet, Nicolas Cordier, Pierre Brébiette oder Claude Vignon. Einige Blätter sind Jacques de Bellange und Jacques Callot zugeschrieben, Künstler aus dem lothringischen Raum. Bemerkenswert sind die Arbeiten von Simon Vouet und seinen Schülern sowie von Laurent de La Hyre, die unter der Regierung Louis XIII. arbeiteten. Auch die Künstler unter Louis XIV. sind gut vertreten, insbesondere Charles Le Brun, Adam Frans van der Meulen und Charles de La Fosse.
Ebenso reich ist die Kollektion des 18. Jahrhunderts. Dazu gehören die Vertreter des Stils der „fêtes galantes“, Claude Gillot und Antoine Watteau, und die führenden Vertreter des Rokoko, François Boucher, Jean-Baptiste Marie Pierre, Pierre Charles Trémolières und Jean-Honoré Fragonard. Schließlich sind auch Arbeiten der großen Landschaftszeichner Claude Joseph Vernet, Hubert Robert und Émile André Boisseau Teil dieses bedeutenden Bestandes, genauso wie die der Historienmaler Jean-Simon Berthélemy, Gabriel-François Doyen oder Jean-Baptiste Greuze, die die französische Kunst zum neoklassizistischen Stil führten. Dieser wurde schließlich durch Jean-François-Pierre Peyron, Pierre-Etienne Moitte, Antoine-Denis Chaudet und Anne-Louis Girodet de Roussy-Trioson umgesetzt.
Nach dem Erscheinen des Darmstädter Bestandskataloges der französischen Zeichnungen des 16. bis 18. Jahrhunderts (2007) hatte der Louvre von Oktober 2007 bis Januar 2008 eine Ausstellung mit 64 der schönsten Blätter aus Darmstadt gezeigt. Erstmals sind diese Werke nun in Darmstadt in der Karl Freund-Galerie zu sehen.
Der 30-sekündige Trailer der bboxxfilme, Berlin, ermöglicht einen ersten Eindruck der Ausstellungshighlights:
http://bit.ly/2Eccgae
Verantwortlich: Dr. Mechthild Haas, Leiterin Graphische Sammlung
Darmstadt, Friedensplatz 1,
Hessisches Landesmuseum

Momente des Alltags
bis 30.6.2018
Momente des Alltags
Fotografien von Dr. Christa Oppenheimer, Fotoclub Bad Homburg.
Im Zentrum stehen die eher alltäglichen und dennoch besonderen Momente des Zusammenlebens der Menschen
unserer Zeit in unserer Welt. Oft
Unbeobachtetes rückt in den Fokus,
wird sichtbar und regt zum Nachdenken an. Die Autorin möchte die Schönheit und Freude des Alltäglichen, aber auch
Beklommenheit, Angst und Not von
Menschen aufzeigen. Sie verweist mit ihren Bildern vor allem auf soziale Szenen der Straße in Tradition der Street-Fotografie, aber auch Portraits, Szenen aus dem Sportalltag und Collagen, die mehrdeutige Interpretationen erlauben, sind zu sehen. Die 45 Aufnahmen vereinen Bildästhetik mit einer besonderen, den Bildern immanenten Atmosphäre. Der überwiegende Teil der Aufnahmen ist klassische Schwarz-Weiß-Fotografie
Bad Homburg, Haus Luise, Saarstraße 3


bis 30.6.2018
Arbeiten der Montagszeichner
"Zeichnen ist wie große Ferien für die Seele" ist ein Motto der Kunstkooperative RheinMain, die 2011 von Lothar Reinhardt in Biebesheim gegründet wurde.
Ihre eindrucksvollen Handzeichnungen schaffen die "Montagszeichner" jedoch nicht nur in der planvollen Versuchsanordnung des Ateliers. Immer öfter ist die Gruppe auch plein air unterwegs. Da gibt es dann Wunderbares aus der Natur der Umgebung zu entdecken. Das Erstaunliche dabei ist, dass diese anspruchsvollen Arbeiten mit den bescheidensten Mitteln auskommen: Einem Stück Papier und einem simplen Bleistift.
Folgende„Montagszeichner" sind beteiligt: Anette Ludwig, Brigitte Hausding, Brigitte Mädler, Christiane Buhl, Elke Reinhardt, Erika Hoffmann, Johannes Buhl, Luca Freymadl, Maciej Kolatzek, Monika Gersdorf, Paula Schroth, Ute Stapf, Walte Hrivnak
Eintritt frei.
Zu besichtigen während der Öffnungszeiten des Rathauses.
Vernissage: 6.4., 19 Uhr
Biebesheim am Rhein, Rathaus, Foyer, Rathausgasse 1

bis 12.8.2018
Romantik-Ausstellung des Kunstministeriums
Für die Romantik-Broschüre und die darauf aufbauende Fotoausstellung war Kilian Schönberger, einer der bedeutendsten Naturfotografen Deutschlands, in ganz Hessen unterwegs und hat die romantischen Orte unseres Bundeslandes neu in Szene gesetzt. Die Besucherinnen und Besucher erwarten faszinierende Bilder vom sonnendurchfluteten Osteinschen Park, von geheimnisvollen Ruinen wie Burg Frankenstein und die Löwenburg, vom liebevoll hergerichteten Brentanohaus oder der neu eröffneten Grimmwelt in Kassel, in dem die berühmten Brüder über 30 Jahre lang lebten und arbeiteten. Zur Ausstellungseröffnung berichtet Fotograf Schönberger von seiner Reise zu den romantischen Orten.
Ausstellungseröffnung: 6.3. 19 Uhr
Der Besuch der Ausstellung ist im Eintrittspreis ins Goethe-Haus enthalten.
Frankfurt, Arkadensaal des Freien Deutschen Hochstifts, Großer Hirschgraben 23-25





2.5. bis 29.7.2018
Die reine Leidenschaft
Amateurfotografien
Vier bislang unbekannte Amateurfotografen werden zum ersten Mal in der Opelvillenschau vorgestellt. Jeder fertigte im Verborgenen nach einer bestimmten fotografischen Idee über Jahrzehnte hinweg unzählige Negative, Dias und Abzüge.
- Axel Herrmann (1946-2010)
- Eugen Gerbert (1923-1995)
- Peter Dammann (geb. 1937)
- Lefter Vasilii (1943-1982)
Vernissage: So., 29. April, 11 Uhr
+
jeden Mittwoch, 19 Uhr
Zeigt her Eure Dias! Einladung zu Dia-Abenden mit eigenen Fotos
Die wechselnden Dia-Abende stehen allen offen, die gerne anhand eigener Fotos alte Zeiten wieder aufleben lassen möchten. Mitzubringen sind dafür nur Dias - Salzgebäck, Projektor und Leinwand werden von den Opelvillen zur Verfügung gestellt. Falls jemand nicht selbst vorführen möchten, gibt es auch die Möglichkeit der anonymen Teilnahme. Auf Wunsch wird die Dia-Vorführung dann vom Team der Opelvillen übernommen.
Anmeldungen sind ab sofort möglich: info@opelvillen.de
Rüsselsheim, Opelvillen


10.5. bis 17.6.2018
Kultur in der Mühle
Vernissage
zur Wanderausstellung der IHK Darmstadt:
„Mein Lieblingsort in der Region“ hieß im Jahr 2017 ein Fotowettbewerb der Industrie- und Handelskammer Darmstadt Rhein Main Neckar (IHK). Er ist Teil des IHK-Projekts „Lebenswerte Region“. 300 Fotos wurden eingereicht.
Die prämiierten und ausgewählten Fotos wurden zu einer Wanderausstellung mit 25 Bildern zusammengestellt.
Ginsheim-Gustavsburg, Schiffsmühle, An der Schiffsmühle (älteres Navi:
Bouguenais-Allee), an der ehemaligen "Nato-Rampe"


Beate Koslowski
15.6. bis 27.7.2018
Lichter über dem Meer
Sommer in der Goldschmiede
Die Goldschmiedemeisterin Elke Wölter und ihre Geschäftspartnerin Sigrid Mayer präsentieren hochwertige
Schmuckstücke und gestalten exquisite Schmuck-Unikate. Parallel präsentieren sie ausgewählte Malerei und skulpturale Kostbarkeiten.
Beate Koslowski zeigt maritime Motive
Öffnungszeiten:
Mo. – Fr.: 10 – 13 + 14.30 – 18 Uhr
Sa.: 9 – 14 Uhr und nach Vereinbarung.
Nauheim, Atrium, Georg-Mischlich-Platz 1

15.6. bis 9.9.2018
Rainer Mienert: Aquagrafien
Groß-Gerau, Stadtmuseum, Am Marktplatz 3

19.9. bis 6.1.2019
Der Duft der Bilder
Werke der colección olorVISUAL, Barcelona
Der in Barcelona beheimatete Ernesto Ventós Omedes ist von Beruf Parfümeur und begann vor fast vierzig Jahren eine Sammlung zeitgenössischer Kunst nach einem persönlichen Leitfaden aufzubauen: Für Ventós duften Kunstwerke. Damit ist nicht der tatsächliche Geruch eines Werkes gemeint, sondern dass von einem Werk eine Erinnerung an einen besonderen Duft ausgehen kann. Es entstand eine Sammlung internationaler Fotografie-, Objekt- und Videokunst mit dem Ziel, Menschen mithilfe der Kunst das Riechen zu lehren und zugleich Kunst durch eine Duftnote verständlicher zu machen. Dafür entwickelte Ventós für jedes seiner erworbenen Kunstwerke eine eigene Essenz.
Beim Gang durch die Ausstellung hat nun jeder Besucher die Möglichkeit, die für das jeweilige Objekt eigens entwickelte Essenz zu riechen.
Rüsselsheim, Opelvillen


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