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Ausstellungstipps für den Kreis Groß-Gerau
und die Rgion Rhein-Main

Wegen der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus sind viele Ausstellungshäuser ab dem 02. Mai 2020 teilweise wieder geöffnet. Bitte informieren Sie sich vor einem Besuch bei den jeweiligen Häusern über Einzelheiten (z.B. begrenzte Besucherzahl, Zeitfenster, Hygienevorschruften etc..)




bis 3.5.2020
RICHARD JACKSON
UNEXPECTED - UNEXPLAINED - UNACCEPTED

Wie kein anderer Künstler seiner Zeit hat sich Richard Jackson der radikalen Erweiterung der Malerei verschrieben. Der US-amerikanische Künstler sprengt die formalen Grenzen des Malerischen und schafft Situationen, in denen er den Farbauftrag durch den Einsatz von Maschinen mit dem Prozesshaften verbindet.
Die SCHIRN versammelt erstmals in einer Ausstellung fünf seiner insgesamt zwölf existierenden charakteristischen Rooms – Rauminstallationen, die auf dem Prinzip der automatisierten Malerei basieren.
Frankfurt, Schirn-Kunsthalle, Römerberg


bis 10.5.2020
Annette Kelm - Geld
Die Künstlerin Annette Kelm entwickelt immer wieder Arbeiten, in denen Geld, Konsum oder Ökonomie eine Rolle spielen. In der Ausstellung im Geldmuseum der Deutschen Bundesbank konzentriert sie sich auf diese Themen und präsentiert u. a. neue Fotografien, die in den Räumen der Bundesbank entstanden sind. 
Annette Kelm bezieht sich mit ihren präzisen Kompositionen, die sorgfältig beleuchtet sind und eine extreme Bildschärfe aufweisen, auf die Tradition der Stillleben und Objektfotografie. Ihre Bildkonstruktionen aus Alltagsgegenständen, Requisiten und farbigen Hintergründen ziehen den Betrachter durch ihre ästhetische Dichte in den Bann. Alle abgebildeten Dinge lassen sich identifizieren und widersetzen sich in der künstlerischen Inszenierung doch den gewohnten Zuschreibungen und Bedeutungen. 
Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten des Geldmuseums besucht werden. Der Eintritt ist kostenfrei.
Frankfurt, Geldmuseum der Deutsche Bundesbank, Wilhelm-Epstein-Straße 14

Frida Kahlo, Selbstbildnis mit Dornenhalsband, 1940
bis 24.5.2020
FANTASTISCHE FRAUEN. SURREALE WELTEN VON MERET OPPENHEIM BIS FRIDA KAHLO
Göttin, Teufelin, Puppe, Fetisch, Kindfrau oder wunderbares Traumwesen – die Frau war das zentrale Thema surrealistischer Männerfantasien. Künstlerinnen gelang es oftmals nur als Partnerin oder Modell, in den Kreis rund um den Gründer der Gruppe der Surrealisten André Breton einzudringen. Allerdings zeigt sich bei genauerer Betrachtung, dass die Beteiligung von Künstlerinnen an der Bewegung wesentlich größer war als allgemein bekannt und dargestellt.
Leihgaben u. a. aus dem Metropolitan Museum of Art, New York; der Tate, London; den National Galleries of Scotland, Edinburgh; dem Centre Pompidou, Paris; dem Musée d'art moderne de la ville de Paris; dem Musée national Picasso, Paris; dem Kunstmuseum Bern; dem Kunstmuseum Basel; dem Moderna Museet, Stockholm; dem mumok - Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig, Wien, und dem Museum de Arte Moderno, Mexiko-Stadt.
Öffnungszeiten
Di., Fr. – So.: 10–19 Uhr
Mi. + Do.: 10–22 Uhr
Frankfurt, Schirn-Kunsthalle, Römerberg

Georg Büchner
bis 24.5.2020
Bronzen und Lithographien zu „Leonce und Lena“ von Mario Derra
Seit Jahrzehnten arbeitet der Gernsheimer Künstler Mario Derra immer wieder über Georg Büchner als Person und zu seinen Werken. Bereits 2002 schuf er ein Porträt des jungen Dichters als Lithographie. Seine neue Auseinandersetzung mit Büchners Lustspiel „Leonce und Lena“ ist inspiriert von Inszenierungen der BüchnerBühne unter Leitung von Christian Suhr und des Schauspielers Christian Wirmer, die den Stoff in den vergangen Jahren höchst unterschiedlich auf die Bühne brachten.
Derra zeigt in der Kunstgalerie großformatige Lithographien, die er von der ersten Skizze bis zum letzten Druck mit den circa 100 Kilogramm schweren Steinen in seinem Gernsheimer Atelier geschaffen hat. Dazu präsentiert er Bronzen zu Motiven des „Hessischen Landboten“ und des Dramas „Dantons Tod“.
Öffnungszeiten: donnerstags bis sonntags von 14 bis 18 Uhr
Eintritt frei.
Vernissage: 22.3., 15 Uhr
Riedstadt-Goddelau, Kunstgalerie am
Büchnerhaus, Weidstraße 9


bis 20.9.2020
Kraftwerk Block Beuys
Joseph Beuys (1921–1986) war einer der bedeutendsten deutschen Künstler der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Das Hessische Landesmuseum Darmstadt besitzt mit dem »Block Beuys« seinen weltweit größten, authentischen Werkkomplex.
Der Darmstädter Sammler Karl Ströher kaufte 1967 alle Werke aus Joseph Beuys‘ erster Museumsausstellung in Mönchengladbach. Der Industrielle sicherte sich zudem ein Vorkaufsrecht für weitere Arbeiten und verpflichtete sich, alle Werke geschlossen öffentlich auszustellen.
Beuys richtete ab April 1970 seinen »Block Beuys« im Darmstadt selbst ein. 1989 sicherte die Hessische Kulturstiftung mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder den Erhalt im Landesmuseum Darmstadt.
In sieben Räumen befinden sich 290 betitelte Arbeiten aus der Zeit von 1949 bis 1972 – darunter zahlreiche für das Kunstverständnis des Künstlers bedeutende Objekte und Installationen wie »Grauballemann« (1952), »Jungfrau« (1961), »Szene aus der Hirschjagd« (1961), »Stuhl mit Fett« (1963), »FOND II« (1968) und »FOND III« (1969). Filzobjekte aus den Jahren 1964–1967 dokumentieren die Bedeutung eines der Hauptmaterialien des Künstlers. 23 Vitrinen in drei Räumen bergen Objekte aus Aktionen und zahlreiche Multiples von Joseph Beuys. Zeichnungen und Wasserfarbenblätter ergänzen die Sammlung.
Öffnungszeiten
Di., Do. + Fr.: 10-18 Uhr
Mi.: 10-20 Uhr
Sa., Sonn- + Feiertag: 11-17 Uhr
Geschlossen: Montag, Karfreitag
Flyer mit Programm
Darmstadt, Friedensplatz 1,
Hessisches Landesmuseum


bis 24.5.2020
"Natürlich Kunst" des Künstlerkreises Nierstein
Dem tristen Grau kurzer Wintertage überdrüssig, sehnsüchtig dem Frühlingserwachen entgegen fiebernd, stellen 10 Aktive des Künstlerkreises Nierstein „mit vielfältigen Formen und farbiger Leichtigkeit bzw. Kompaktheit“ ihre unterschiedlichsten Bilder im Hofgut aus.
Aussteller: Angi Adam, Barbara Dolz, Luise Gremme, Manfred Jochum, Simona Loh, Katja Mähn, Nicole Mähn, Dirk Nowak,· Karin Umbreit, Waltraud Vosniak
Öffnungszeiten: jeweils an den Wochenenden und Feiertagen von 13 bis 17 Uhr
Stockstadt, Außerhalb 27, Galerie im
Hofgut Guntershausen
(Das Befahren der Rheininsel Kühkopf ist mit dem Pkw nicht erlaubt. Bitte den Parkplatz an der Stockstädter Brücke /
Altrhein benutzen. Von da aus ca. 5 Min. Fußweg)


bis 31.5.2020
„Colours of nature“
Ingrid Vollrath
Ingrid Vollrath ist fasziniert von den wilden, ursprünglichen Landschaften im hohen Norden von Island, Norwegen und Schottland, und setzt sich künstlerisch und experimentell damit auseinander. Sie experimentiert dabei auch mit verschiedenen Materialien, wie Vulkanasche, Sand, Beize usw., und lässt stimmungsvolle Landschaftsbilder, aber auch Anderes entstehen.
Eintritt frei
Öffnungszeiten: Mo. bis Fr. von 10.00 bis 18.00 Uhr (außer an Feiertagen)
Vernissage: 16.1., 18 Uhr
Rüsselsheim, Nachbarschaftszentrum, Virchowstraße 23


bis 2.6.2020
Sonderausstellung
Making Crises Visible

Kriege, Krisen und Konflikte beherrschen die Nachrichten, die uns täglich erreichen. Die Ausstellung "Making Crises Visible" lädt ein, auf diese Situation nicht ratlos, sondern aktiv zu reagieren. Im Fokus steht die Begegnung von Kunst, Design und Wissenschaft. Dieser Dreiklang eröffnet neue Perspektiven auf aktuelle Themenfelder wie Migration, Klimawandel oder Radikalisierung. Insgesamt 50 künstlerische Arbeiten junger Studierender der Hochschule für Gestaltung in Offenbach zeigen wissenschaftliche Forschungsergebnisse des Leibniz Forschungsverbundes "Krisen einer globalisierten Welt", die an unterschiedlichen Stationen im Senckenberg Naturmuseum zu sehen sind. Schirmherrin der Schau ist die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst Angela Dorn.
Öffnungszeiten
Mo., Di., Do. + Fr.: 9 - 17 Uhr
Mi.: 9– 20 Uhr
Sa., So. + Feiertag 9– 18Uhr
Frankfurt, Senckenberg Naturmuseum, Senckenberganlage 25

Carlos Quintana, Reflejos en el agua, 2006, © Carlos Quintana
bis 20.9.2020 (verlängert)
Liebesgrüße aus Havanna.
Zeitgenössische kubanische Kunst im internationalen Kontext
Der Titel verweist auf jenen James-Bond-Klassiker, der kurz nach der Kuba-Krise im Kalten Krieg gedreht wurde. Bis heute beziehen sich bedeutende Teile der kubanischen Kunst auf die besondere Geschichte und Realität des Landes. Für einen vertiefenden Einblick in die komplexe und besondere Situation der Gegenwartskunst des Karibikstaates beleuchtet die Ausstellung aktuelle Entwicklungen.
Die Ausstellung  Liebesgrüße aus Havanna entsteht in Zusammenarbeit von Dr. Beate Kemfert, Sammler Robert Funcke und dem Künstler und Kritiker Tonel (Antonio Eligio Fernández).
Rüsselsheim, Opelvillen

Kleider in Bewegung
bis 19.7.2020
Kleider in Bewegung
Frauenmode seit 1850.
Ende des 19. Jahrhunderts geriet die Gesellschaft in Bewegung – Standesschranken fielen, demokratische Kräfte forderten die Monarchien heraus, und durch Industrialisierung und Elektrifizierung entwickelten sich neue urbane Räume und Gesellschaftsmilieus. Dies zeigt sich im rasanten Wandel der Bekleidung, vor allem in der weiblichen Mode. Kleidung und die durch sie ermöglichte Körperbewegung drückten ganz wesentlich die veränderten Geschlechterrollen und Lebensverhältnisse in der Gesellschaft des deutschen Kaiserreichs und der Weimarer Republik aus.
Rund 200 Exponate – konzentriert auf Objekte der museumseigenen Textil- und Modesammlung, ergänzt durch erlesene, internationale Leihgaben (Textilien, Gemälde, Grafiken und Fotografien) – werden präsentiert. Über 50 Vollbekleidungen und zahlreiche Einzelkleidungsstücke werden in Momenten der Bewegung gezeigt, vom bürgerlichen Gesellschaftskleid über das Korsett bis zum Reform- und Arbeitskleid, Badeanzug, erster Hose und Abendmode.
Öffnungszeiten:
Di-Fr 10-18, Mi 10-21, Sa+So 11-19
Historisches Museum
Frankfurt, Historisches Museum, Saalhof 1 (ehemals Fahrtor 2)

Bogenschütze -Foto Liebieghaus
bis 30.8.2020
"BUNTE GÖTTER - GOLDEN EDITION. Die Farben der Antike"
Die Farbigkeit der antiken griechischen und römischen Skulptur begeistert seit mehr als 15 Jahren ein weltweites Publikum. Rund 3 Millionen Besucherinnen und Besucher konnten die BUNTEN GÖTTER in Museen etwa in Athen, Istanbul, Kopenhagen, London, Malibu, Mexiko-Stadt, München, Berlin, Rom sowie Wien, und zuletzt San Francisco erleben. Zudem an den Museen renommierter Universitäten, wie in Harvard und Oxford.
Die Liebieghaus Skulpturensammlung präsentiert eine große erweiterte Ausstellung, die einen neuen, differenzierten Blick auf das irritierende Phänomen der Statuenpolychromie ermöglicht. Es werden über 100 Objekte aus internationalen Museumssammlungen gezeigt wie etwa dem Archäologischen Institut in Göttingen, dem British Museum in London, dem Museo Archeologico in Neapel, der Ny Carlsberg Glyptothek in Kopenhagen, aus der Skulpturensammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden sowie aus dem Bestand des Liebieghauses, darunter 60 Rekonstruktionen aus den letzten Jahren, aber auch des 19. Jahrhunderts, sowie 22 Grafiken.
Öffnungszeiten
Di, Mi, Fr-So 10 - 18 Uhr
Do 10 - 21 Uhr
Liebieghaus
Frankfurt, Liebieghaus Skulpturensammlung, Schaumainkai 71


bis 25.10.2020
EN PASSANT
IMPRESSIONISMUS IN SKULPTUR

Der Impressionismus fasziniert auch anderthalb Jahrhunderte nach seiner Entstehung. Vor allem die Malerei mit ihrem lockeren, skizzenhaft anmutenden Duktus, der hellen Farbpalette und den alltäglichen Motiven ist jedermann vertraut. Bis heute weniger erforscht und einem breiten Publikum unbekannt ist hingegen die Vielfalt des Impressionismus in der Skulptur. Das Städel Museum geht in einer großen Ausstellung erstmals der Frage nach, wie sich Eigenschaften der impressionistischen Malerei wie Licht, Farbe, Bewegung – sogar Flüchtigkeit – in der Bildhauerei manifestiert haben. Im Mittelpunkt der Präsentation stehen fünf Künstler: Edgar Degas (1834–1917), Auguste Rodin (1840–1917), Medardo Rosso (1858–1928), Paolo Troubetzkoy (1866–1938) und Rembrandt Bugatti (1884–1916). Mit ihren Werken stehen sie stellvertretend für unterschiedliche Spielarten der impressionistischen Skulptur. „EN PASSANT.
Frankfurt, Städel Museum, Schaumainkai 63





28.5. bis 23.8.2020
Ramin Haerizadeh, Rokni Haerizadeh und Hesam Rahmanian
Die Installationen, Filme und Performances der drei iranischen Künstler entführen in eine ganz eigene Welt. Sie sind überbordend, beinahe barock und dabei humorvoll, exzentrisch und voller Anspielungen.
Die SCHIRN präsentiert die erste Einzelausstellung der Künstler in Deutschland.
Frankfurt, Schirn-Kunsthalle, Römerberg

Krõõt Juurak & Alex Bailey, Performance for Pets, 2017, © Wynrich Zlomke
8.8. bis 13.9.2020

Kunst für Tiere
.... mit einem Eröffnungsfest zum Weltkatzentag und einem Workshop zur Partizipation
Die Opelvillen laden ein, durch Videos jene Performances für Katzen kennenzulernen, die Krõõt Juurak und Alex Bailey in den letzten Jahren aufgeführt haben. Das in Wien lebende Künstlerpaar performt seit 2014 nicht nur für ein menschliches, sondern vor allem für ein tierisches Publikum. Da ihre Katzendarbietungen gewöhnlich im Haus der Vierbeiner stattfinden, halten sie die Performances filmisch fest.
Rüsselsheim, Opelvillen

Kiki Smith, Flower Head 2, 2012, Courtesy of the artist and Barbara Gross Galerie, Munich, Foto: Wilfried Petzi
7.10. bis 17.1.2021
Metamorphosen. Werke aus der Sammlung Klöcker
Es werden Werke der Sammlung Klöcker vorgestellt, die Übergänge von einem Lebewesen oder Objekt in ein anderes darstellen. Seit dreißig Jahren sammelt das Ehepaar Klöcker aus Bad Homburg Kunst mit einem persönlichen Fokus: Frauendarstellungen. Es konnten Werke von der Nachkriegszeit bis zur Gegenwart zusammengetragen werden, die überraschende Positionen und auffällige Transformationen zeigen.
Rüsselsheim, Opelvillen



Geplant aber verschoben
Termine stehen noch nicht fest


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Schätze aus dem Groß-Gerauer
Stadtarchiv
– Urkunden, Dokumente und
Stadtpläne aus fünf Jahrhunderten
Groß-Gerau, Am Marktplatz 3,
Stadtmuseum

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„Losst Euch gut belehre,
kaaft eier Sach in Gere!“

Einkaufen und Handel in Groß-Gerau
seit 1900
Groß-Gerau, Am Marktplatz 3,
Stadtmuseum


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