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Georg-Büchner-Preis und Preisträger
Luise-Büchner-Preis und Preisträger

Georg Büchner Preis

Am 11. August 1923 wurde in Darmstadt, der ehemaligen Landeshauptstadt des Volksstaates Hessen, der von Hessen gestiftete Georg-Büchner-Preis erstmals verliehen.

Folgender Personenkreis konnte mit dem Preis ausgezeichnet werden: "Bildende Künstler, Dichter, Künstler, hervorragende ausübende Künstler, Schauspieler und Sänger".

Georg-Büchner-Preisträger
1923 bis 1932

1923
Arnold Mendelssohn, Komponist
Adam Karrillon, Schriftsteller

1924
Paul Thesing, Maler
Alfred Bock, Schriftsteller

1925
Wilhelm Michel, Schriftsteller
Rudolf Koch, Schriftkünstler

1926
Wilhelm Petersen, Komponist
Christian H. Kleukens, Drucker

1927
Johannes Bischoff, Kammersänger
Kasimir Edschmid, Schriftsteller

1928
Richard Hoelscher, Maler
Well Habicht, Bildhauer

1929
Carl Zuckmayer, Schriftsteller
Adam Antes, Bildhauer

1930
Johannes Lippmann, Maler
Nikolaus Schwarzkopf, Schriftsteller

1931
Alexander Posch, Maler
Hans Simon, Komponist und Kapellmeister

1932
Adolf Bode, Kunstmaler
Albert H. Rausch, Schriftsteller

Von 1933 bis 1944 wurde der Georg-Büchner-Preis nicht verliehen.

Georg-Büchner-Preisträger
1945 bis 1950


1945
Hans Schiebelhuth, Schriftsteller

1946
Fritz Usinger, Schriftsteller

1947
Anna Seghers, Schriftstellerin

1948
Hermann Heiss, Komponist

1949
Carl Gunschmann, Maler

1950
#Elisabeth Langgässer, Schriftstellerin

Georg-Büchner-Preisträger seit 1951

1951 wurde der bisherige Georg-Büchner-Preis in einen "Literaturpreis umgewandelt und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung zur Verfügung gestellt". In der Satzung heißt es u.a. "Zur Verleihung können Schriftsteller und Dichter vorgeschlagen werden, die in deutscher Sprache schreiben, durch ihre Arbeiten und Werke in besonderem Maße hervortreten und die an der Gestaltung des gegenwärtigen deutschen Kulturlebens wesentlichen Anteil haben."

Verliehen wird der Georg-Büchner-Preis durch die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung in Verbindung mit dem Hessischen Staatsministerium und dem Magistrat der Stadt Darmstadt.

Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und gilt als die renommierteste Auszeichnung für deutschsprachige Literatur.

1951 Gottfried Benn
1952 nicht vergeben
1953 Ernst Kreuder
1954 Martin Kessel
1955 Marie Luise Kaschnitz
1956 Karl Krolow
1957 Erich Kästner
1958 Max Frisch
1959 Günter Eich
1960 Paul Celan
1961 Hans Erich Nossack
1962 Wolfgang Koeppen
1963 Hans Magnus Enzensberger
1964 Ingeborg Bachmann
1965 Günter Grass
1966 Wolfgang Hildesheimer
1967 Heinrich Böll
1968 Golo Mann
1969 Helmut Heißenbüttel
1970 Thomas Bernhard
1971 Uwe Johnson
1972 Elias Canetti
1973 Peter Handke
1974 Hermann Kesten
1975 Manès Sperber
1976 Heinz Piontek
1977 Reiner Kunze
1978 Hermann Lenz
1979 Ernst Meister
1980 Christa Wolf
1981 Martin Walser
1982 Peter Weiss
1983 Wolfdietrich Schnurre
1984 Ernst Jandl
1985 Heiner Müller
1986 Friedrich Dürrenmatt
1987 Erich Fried
1988 Albert Drach
1989 Botho Strauß
1990 Tankred Dorst
1991 Wolf Biermann
1992 George Tabori
1993 Peter Rühmkorf
1994 Adolf Muschg
1995 Durs Grünbein
1996 Sarah Kirsch
1997 H.C. Artmann
1998 Elfriede Jelinek
1999 Arnold Stadler
2000 Volker Braun
2001 Friederike Mayröcker
2002 Wolfgang Hilbig
2003 Alexander Kluge
2004 Wilhelm Genazino
2005 Brigitte Kronauer
2006 Oskar Pastior
2007 Martin Mosebach
2008 Josef Winkler
2009: Walter Kappacher
2010: Reinhard Jirgl
2011: Friedrich Christian Delius
Friedrich Christian Delius
Lesung am 23. März 2012 in Riedstadt-Goddelau. #Fotostrecke

2012
Felicitas Hoppe
Felicitas Hoppe
Begründung der Jury: "In einer Zeit, in der das Reden in eigener Sache die Literatur immer mehr dominiert, umkreist Felicitas Hoppes sensible und bei allem Sinn für Komik melancholische Erzählkunst das Geheimnis der Identität."
Die Preisverleihung erfolgt am 27. Oktober in Darmstadt.

2013

Sibylle Lewitscharoff
Die Jury: In ihren Romanen hat Sibylle Lewitscharoff mit unerschöpflicher Beobachtungsenergie, erzählerischer Phantasie und sprachlicher Erfindungskraft die Grenzen dessen, was wir für unsere alltägliche Wirklichkeit halten, neu erkundet und in Frage gestellt», begründete die Jury die Entscheidung. Ihre Texte vertiefen und erweitern die genaue Wahrnehmung der deutschen Gegenwart.

2014
Jürgen Becker
In ihrer Begründung bezeichnete die Jury Becker als "eine maßgebliche Stimme der zeitgenössischen Poesie". Sie würdigt ihn vor allem als Lyriker: "Seine Gedichte machen unsere alltäglich erlebte Welt auf neue Weise sichtbar und unvergesslich."

2015
Rainald Goetz
Begründung der Jury:
»Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung zeichnet einen Autor aus, der sich mit einzigartiger Intensität zum Chronisten der Gegenwart und ihrer Kultur gemacht hat, als teilnehmender, denkender und moralisch urteilender Beobachter, der immer wieder neue Formen und Medien erprobt hat: Erzählung, Roman, Drama, Blog und Text-Bild-Collage.

2016
Marcel Beyer
Marcel Beyer schreibt Lyrik, Essays und Romane, die sich immer wieder mit der deutschen Geschichte auseinandersetzen. In der Begründung für ihre Wahl erklärt die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung unter anderem: „Seine Texte sind kühn und zart, erkenntnisreich und unbestechlich. So ist während dreier Jahrzehnte ein unverwechselbares Werk entstanden, das die Welt zugleich wundersam bekannt und irisierend neu erscheinen lässt.“


Luise-Büchner-Preis für Publizistik

2012 wurde der mit 2.500 Euro dotierte Luise-Büchner-Preis für Publizistikgegründeten

Luise Büchner-Gesellschaft e.V.,
Kasinostr. 3
64293 Darmstadt
E-Mail: LuiseBuechner@aol.com

2010 erstmals vergeben.

Luise-Büchner-Preisträgerinnen

Bascha Mika
2012 Bascha (Barbara) Mika

Julia Voss (Foto: Julia Voss)
2013: Julia Voss

Lisa Ortgies (Foto Lisa Ortgies)
2014 Lisa Ortgies
Begründung:
Die 1966 geborene Journalistin steht in ihrer Arbeit für einen modernen Feminismus, der selbstbewusst und unverkrampft die Hälfte des Himmels für die Frauen reklamiert. In ihren Publikationen und Moderationen vertritt sie ihre Haltung sympathisch und konsequent.
Frau Ortgies moderiert seit 1997 die WDR-Sendung "FrauTV". Dort gelingt es ihr stets, informativ und aufklärerisch die noch immer fehlende Chancengleichheit, ungleiche Bezahlung, die Probleme alleinerziehender berufstätiger Mütter, Gewalt gegen Frauen und die Berufswahl junger Mädchen zu thematisieren und dabei  klar feministische Position zu beziehen. Damit steht sie in der Tradition von Luise Büchner, die mit ihren Schriften und Vorträgen Frauen zu mehr Selbstbewusstsein und eigenständigem Handeln anregte. Was Luise Büchner Mitte des 19. Jahrhunderts in Wort und Schrift begann, setzt Lisa Ortgies heute auf dem Bildschirm fort. Ihre Veröffentlichungen und Sendungen greifen Vorurteile und Diskriminierung im Alltag humorvoll auf und zeigen, dass die Welt ohne Feminismus nicht besser werden kann.


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