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Mainspitze

Erholungssuchenden bietet die Mainspitze auf der Gustavsburger Seite Gelegenheit zum Wandern und Laufen.

Nach der ersten #Mainschleuse in (Mainz)-Kostheim fließt hier der Main, nach 524 Kilometern von der Quelle bis zur Mündung, in den Rhein. Auf dieser vielbefahrenen Wasserstraße, die auch Bestandteil des Rhein-Main-Donau-Kanals ist, gibt es immer etwas Interessantes zu sehen. Von hier kann man ausgezeichnet den Schiffsverkehr mit Passagier-, Fracht- und Schubschiffen aus vielen Ländern beobachten.

Wer möchte, kann einen Abstecher zu Fuß oder mit dem Fahrrad nach Mainz unternehmen. In der Nähe des Bahnhofs Gustavsburg befindet sich der Aufgang zu einer Eisenbahnbrücke mit einem Fuß- und Radweg zur anderen Rheinseite. Von dieser Brücke aus hat man ebenfalls einen schönen Blick auf die Mündung, auf den Rhein und auf Mainz.

Festung Gustavsburg
Während des Dreißigjährigen Krieges (1618 - 1648) eroberte König Gustav Adolf von Schweden, nach der Überquerung des Rheins (21.12.1631) bei #Erfelden im Hessischen Ried, die Stadt Mainz.
Mainz diente als Ausgangsbasis für weitere Eroberungen im Deutschen Reich. Vorhandene Festungen wurden modernisiert und die Festung Gustavsburg auf der Mainspitze neu gebaut. Insgesamt sollten hier bis zu 20.000 Soldaten stationiert werden.
An der sternförmigen Festung, deren Bau von dem schwedischen Reichskanzler Oxenstierna überwacht wurde, arbeiteten zeitweilig 1550 Arbeiter.
In der Festung sollten auch 600 Zivilpersonen Platz finden.
Die Baumaterialien sollen teilweise aus den Ruinen der Albanskirche und aus den Ruinen zerstörter privater und öffentlicher Häuser in Mainz stammen.
Die Festung bestand aus sechs sternförmig angeordneten Bollwerken (Gustavus, Adolfus, Rex, Maria, Eleonora und Regina) mit gefüttertem Wall aus nassen Gräben, die aus dem Rhein mit Wasser gefüllt wurden. Vorgelegt waren ebenso viele Ravelins (eigenständiges Werk mit meist dreieckigem Grundriss das den Grabenabschnitt zwischen zwei Bollwerken schützt).
Im Volksmund hieß das Bauwerk "Priestergeißel", "Pfaffenraub" oder "Pfaffentraube"
Die 1633 vollendete Festung wurde durch Patent vom 2.12.1633 im Namen der schwedischen Königin Cristina (1632 - 1654) nach dem am 16.11.1632 bei der Schlacht bei Lützen gefallenen König Gustav benannt.
In der Folgezeit war die Festung oft umkämpft. Zerschossen von den gegenüberliegenden Hängen (Weisenau) fiel sie schließlich in die Hände der Belagerer.

1673 ließ der Mainzer Kurfürst Johann Philipp von Schönborn (1605 - 1673) die Festung schleifen.
(Quelle: Archiv für hessische Geschichte und Altertumskunde)

Der Bahnhof Gustavsburg liegt in etwa in der Mitte der ehemaligen Festung Gustavsburg. Oberirdisch sind keine Überreste der Festung mehr zu erkennen.
An die damalige Zeit der erinnern die von der Regionalpark RheinMain errichteten Natursteinmauern, sogenannte Gabionen, die im Gustavsburger Burgpark den Festungsverlauf andeuten. Der etwa 10 Meter hohe Spielturm ist einem ehemaligen Festungstor nachempfunden.





Mainmündung; Foto: Presse- und Informationsamt Kreis Groß-Gerau

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Mainspitze

Anfahrt:
B 43 bis Ginsheim-Gustavsburg, Stadtteil Gustavsburg. Der Beschilderung zum Bahnhof folgen. Ab dem Bahnhof gibt es einen Fußweg zur Mainspitze.

Bahn: S8, S75 und S80

Rad: Veloroute Rhein, Kreisroute 2


Hochwasser
15. Januar 2011:
#Fotostrecke


 

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