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Opel-Zoo

Historie
Der Opel-Zoo wurde 1956 auf Initiative von Georg von Opel gegründet mit dem Ziel, Tiere in möglichst naturnahen Gehegen zu halten und Wissenschaftlern sowie anderen interessierten Menschen die Möglichkeit zu bieten, diese zu beobachten und zu studieren. Der Schwerpunkt liegt bei der Zucht von Großsäugern und Huftieren. Besonders die Zuchterfolge bei den Afrikanischen Elefanten machten den Zoo schon in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts über die Grenzen des Rhein-Main-Gebietes hinaus bekannt.
Im Laufe der Jahre wurde der Opel-Zoo kontinuierlich ausgebaut. So wurde 1999 eine Zooschule gegründet, 2000 kam ein Streichelzoo hinzu, 2001 entstand die Kolkraben-Voliere, 2002 erhielten Elche und Luchse eine Anlage und 2006 zogen Giraffen, Zebras, Strauße und Antilopen in ein etwa 5.000 Quadratmeter großes Savannengehege (mit Giraffenhaus) um.

Gepard
http://fc-foto.de/37674539
Seit April 2010 beherbergt der Opel-Zoo Geparden. Es handelt sich um zwei Weibchen, die aus einem Zoo in Irland stammen. Der Gepard ist das schnellste Landtier der Welt. Er kann bis zu 120 Stundenkilometer schnell laufen. Zu einem späteren Zeitpunkt soll noch ein Kater hinzukommen.
2015 wurde eine weitere neue Tierart angesiedelt: das Waldrentier.

Elefantenanlage
Am 30. August 2013 wurde die neue Elefantenanlage mit dem tageslichtdurchfluteten Elefantenhaus, in dem die Tiere nicht mehr angekettet werden müssen und auf dessen Dach sich eine Loggia mit Restaurant befindet und die dreigeteilte 7700 Quadratmeter große Außenanlage nach rund 1 1/2 jähriger Bauzeit im Rahmen einer feier offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Das Projekt kostete 11,2 Millionen Euro und wurde mit Spenden und über Sponsoren finanziert.
Gregor von Opel (Vorstandsvorsitzender von Opel Hessische Hausstiftung) begrüßte die Gäste. Grußworte überbrachten Volker Bouffier (Hessischer Ministerpräsident und Schirmherr), Dr. Wolfgang Müsse (Erster Kreisbeigeordneter des Hochtaunuskreises), Prof. Jörg Junold (Präsident des Weltzooverbandes -WAZA- und Direktor des Zoologischen Gartens Leipzig) und Theo Pagel (Präsident des Verbandes Deutscher Zoodirektoren -VDZ- und Direktor des Zoologischen Gartens Köln).
Zoodirektor Thomas Kauffels wurde von allen Teilnehmern gewürdigt und zu der neuen Anlage beglückwünscht. Das Lob gab er an alle am Vorhaben Beteiligte und insbesondere an seine Mitarbeiter weiter.
Nach den Reden wurde ein Gitter, das das Freigelände vom Innenbereich trennt, geöffnet. Als erster Elefant betritt der 2008 geborene Jungbulle Tamo die neue 7.700 Quadratmeter große Außenanlage (Foto). Die drei Elefantenkühe Aruba, Wankie und Zimba ließen sich derweil im Elefantenhaus von Besuchern mit Karotten füttern. Sie werden wechselweise in die neuen Anlagen eingewöhnt.

Brillenpinguine
Seit dem 27. Juni 2016 hat der Opel-Zoo eine weitere Attraktion.
Es kamen fünfzehn Brillenpinguine aus dem Zoo Basel in Kronberg an und bezogen ihr neues Heim. In rund vier Monaten Bauzeit entstand die Anlage, die insgesamt 1,2 Mio € brutto gekostet hat: 500 m2 beträgt die Gehegegröße gesamt, davon entfällt auf den Wasserbereich 130 m2. Das Wasser in dem 112 m3 fassenden Beckenvolumen bei einer Wasserhöhe von bis zu 1,5 m Beckentiefe wird von drei über 8 cm dicken Glasscheiben gehalten, die den Besuchern den so attraktiven direkten Einblick in die Unterwasserwelt ermöglichen. Damit dieser auch klar bleibt, wurde eine völlig neue Ultrafiltrationsanlage eingebaut, die dafür sorgt, dass der Beckeninhalt alle drei Stunden umgewälzt wird. Die Anlage ist für 50 Tiere ausgelegt.
Der erwartete Nachwuchs wird in einem Europäischen Erhaltungszuchtprogramm (EEP) vom Zoo Amsterdam aus koordiniert. Mit dem Brillenpinguin wird eine weitere Tierart gehalten, deren Bestand im Freiland vom Aussterben bedroht ist.
Die Brillenpinguine leben nicht in Eis und Schnee, sondern im gemäßigten Klima im südlichen Afrika, so dass sie auch im Taunus klimatisch gut aufgehoben sind.

Landschaft
Eingebettet in die Höhen des Vordertaunus liegt dieses kleine Paradies für Kinder und Erwachsene. Jung und Alt können hier nicht nur die schöne Landschaft, sondern auch die Abwechslungen, die der Opel-Zoo bietet, genießen: Durch den etwa 27 Hektar großen Landschaftszoo führen gut begehbare und auch für Rollstuhlfahrer und Kinderwagen geeignete Rundwege. Von vielen Punkten aus kann man die Tiere in den großzügig angelegten Gehegen beobachten. Ein Geo- und ein Waldlehrpfad vervollständigen das Angebot.

Tiere
Neben Haustieren von verschiedenen Kontinenten sind Tiere aus der Polarregion, der Wüste, den Tropen, der Savanne und dem Gebirge sowie farbenprächtige Salz- und Süßwassertiere zu bestaunen. Auf dem Gelände leben etwa 1500 Tiere in 210 Arten (Stand 2015). Neben Tieren aus vielen Klimazonen sind alle Kontinente vertreten.

Rundwanderweg
Folgt man dem Rundwanderweg, passiert man zuerst das Savannengehege mit dem neuen Wahrzeichen des Zoos, einem 9 Meter hohen Baobabbaum. Anschließend folgt ein Areal mit allerlei Ziegen und Shetland-Ponys, die um Futter betteln. Hochmütig wirkenden Wüstentiere, nämlich Kamele und Dromedare, freuen sich auf Besuch und natürlich auf Futter. Beim Beobachten dieser Tiere hat man den Eindruck, sie würden sich beim Kauen den Unterkiefer ausrenken.
Der Weg führt zu einem weiteren Höhepunkt dieses Zoos, den Afrikanischen Elefanten. Es sind die größten Landsäugetiere und wiegen zwischen sechs und sieben Tonnen. Sie können bis zu 60 Jahre alt werden. Später sieht man weitere Großtiere, zwei Flusspferde, auch Nilpferde genannt. Diese sind reine Pflanzenfresser und können eine Länge von 4,50 Metern, ein Gewicht von bis zu 4500 Kilogramm bei einer Schulterhöhe von 1,50 Meter erreichen. Obwohl sie sich überwiegend im Wasser aufhalten, fressen sie hauptsächlich Gras an Land. Im Opel-Zoo steht den Flusspferden, neben zwei Wasserbecken, eine Außenanlage zur Verfügung.
Insbesondere für viele Kinder ein "Muss" ist das Streichelgehege. Hier tummeln sich zutrauliche Esel, Schafe und Ziegen.

Für Bewunderer der gefiederten Freunde posieren Grau- und Mohrenkopfpapageien, Masken- und Flammenweber, Waffenkiebitze, Weißohrturakos, Purpurglanzstare, Trompeter-Hornvögel und Halsbandsittiche aus Afrika, Blaustirnamazonen aus Südamerika und Gelbwangenamazonen aus Mittelamerika, Schnee-Eulen aus der Polarregion und Habichtskäuze, die in Europa und Asien, ebenso wie der vom Aussterben bedrohte Kolkrabe.

Aus Afrika stammen auch die possierlichen Zwergmangusten, Warzenschweine, die im Freigehege turnende Brazzameerkatze, die an ihren weißen Bart und dem orangeroten Stirnband erkenntlich ist, die Tiefland-Nyalas, die Braune Hyäne und Erdmännchen.
Der majestätische Mitteleuropäische Rothirsch, dessen Geweih jährlich im Frühjahr abgeworfen und innerhalb von etwa fünf Monaten neu gebildet wird, die in nördlichen Ländern der Erde verbreiteten Elche, das Europäische Mufflon, deren Hörner beim Widder bis zu 75 cm lang werden, die scheue Europäische Wildkatze und der Europäische Nerz können aus nächster Nähe beobachtet werden.





Erdmännchen
Blauer Stachelleguan
Göttinger Minischwein beim Mittagsschlaf
Shetlandpony
2011: Giraffennachwuchs im Opel-Zoo. V.l.n.r.: Mary, Lucie, Lisa, Karl, Katharina, Maud, Luke


Jungbulle Tmo
Elefantenhaus
Brillenpinguine

Recht munter zu geht es auf einem Teich, in dessen Mitte sich ein Affenfreigehege befindet. Auf dem Wasser tummeln sich Nonnengänse (Weißwangengänse) aus der Arktis und auf der Insel treiben Brazzameerkatzen und Gibbon-Mischlinge ihr munteres Spiel.

Flamingos sind ebenso zu sehen wie der ebenfalls aus Afrika stammende Marabu, Nilgänse, ein Saruskranich und der vom Aussterben bedrohte Mesopotamische Damhirsch.

In Aquarien und Terrarien sind farbeprächtige Korallenfische, Australische Süßwasserkrokodile, Blaue Stachel- und Halsbandleguane, Skorpions-Krustenechsen sowie eine Königspython zu sehen.


Tierfutter

Kann gekauft werden. Auch unterwegs stehen mehrere Automaten zur Verfügung.

Spielplätze
Es sind mehrere Spielplätze, vom Autoscooter bis zum Abenteuerspielplatz vorhanden. Für Kleinkinder steht ein eigener Bereich zur Verfügung.

Babywickelraum/Behinderten WC
Beide Einrichtungen sind mehrfach vorhanden.

Gastronomie
Auf dem Gelände stehen Kioske und Restaurants zur Verfügung. Hervorzuheben ist die Lodge am Savannengehege mit einem guten Ausblick über das Gehege und das Rhein-Main-Gebiet.

Grillplätze
Auf den Spielplätzen befinden sich Grillplätze, die reserviert werden können. Telefon: 06173/79749

Kamel- und Ponyreiten
Von März bis Oktober wird für Kinder Kamel- und Ponyreiten angeboten.

Zoopädagogik
Es werden Führungen und Rallyes für Schulklassen, Kindergärten, Ferienspielgruppen, Geburtstagsfeiern, Betriebsausflüge und Seniorenfahrten angeboten. Telefon: 06173/78670

Wildtierauffangstation
Seit 2012 gibt es im Opel-Zoo eine für etwa 170.000 Euro errichtete Wildtierauffangstation im nordöstlichen Teil des Zoos. Hier können Tiere vorübergehend untergebracht werden, die beispielsweise am #Frankfurter Flughafen beschlagnahmt oder die von ihren Besitzern unsachgemäß gehalten, gequält oder ausgesetzt wurden. Die Tiere werden hier, betreut von sachkundigen Pflegern und Tierärzten nur solange einquartiert, bis eine artgerechte und möglichst dauerhafte Bleibe gefunden ist.
Die Station kann auch als Quarantänestation genutzt werden.


Foto "Gepard" Archiv Opel-Zoo


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Deutschland
Hessen
Kronberg im Taunus

Opel-Zoo

Georg von Opel - Freigehege für Tierforschung e.V.
61476 Kronberg im Taunus
Am Opel-Zoo 3
(ältere Navi: Königsteiner Straße 35)

Tel.: 06173/ 325903-0
E-Mail

Lage:
An der B455 zwischen Königstein und Kronberg


Parkplätze: kostenfrei

ÖPNV:
S4 nach Kronberg-Bahnhof, von dort mit Buslinie 260 und 261 (Haltestelle Opel-Zoo)

Öffnungszeiten
ganzjährig täglich.
Winterzeit: 9-17 Uhr
Sommerzeit: 9-18 Uhr
Juni, Juli, August, bzw. bis zum Ende der hessischen Sommerferien:
9-19 Uhr
Die Besucher können bis Einbruch der Dunkelheit im Gelände bleiben und es über Drehtüren verlassen.

Eintrittspreise
Bitte unter
Tel.: 06173/ 325903-0
erfragen.

Veranstaltungen finden Sie in unseren Veranstaltungstipps
(einschl. Schaufütterung der Pinguine)

Beagle Finley
Hunde
dürfen an der kurzen Leine mitgeführt werden.
Eintritt: 0,50 Euro für Hundehygienetüte

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