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Stadtwaldhaus Fasanerie

Stadtwaldhaus /Fasanerie

Schon auf dem Weg vom Parkplatz Isenburger Schneise zur Fasanerie, auf dessen Gelände auch das #Stadtwaldhaus steht,  findet man einige exotische Bäume, wie die Murray- oder Drehkiefer aus der Gebirgsregion im westlichen Nordamerika von Kanada bis Neumexiko, den Riesenlebensbaum aus dem Küstengebirge der westlichen USA und Kanada, die Westliche Hemlocktanne aus Kalifornien bis Alaska, die Gelbkiefer aus den Rocky Mountains und die Douglasie aus Nordamerika, die 1793 entdeckt und von dem schottischen Botaniker D. Douglas in Europa eingeführt wurde.

In der 16 ha großen Fasanerie gibt es etwa 100 Tiere aus etwa 20 Arten. Die Freigehege sind mit Wildschweinen, Rehen, Mufflons und Damhirschen besetzt, die Volieren mit Frettchen und Hühnern sowie mit Fasanen und verschiedenen Greifvögeln.

In dem weiträumigen Gelände sind Tische und Bänke vorhanden. Diese laden zum Ausruhen, Verweilen und zum Beobachten der Tiere ein.

Tiere (Auswahl)

Damhirsch (Cervus dama)
Im Frankfurter Stadtwald kommt Damwild vor. Es waren im Altertum ausgerottet und wurde im Mittelalter wieder eingebürgert. Nach einer Tragezeit von sieben Monaten wird meist ein Junges geboren.

Rehe
Die sehr scheuen und vorsichtigen Tiere sind in Westeuropa weit verbreitet. Die Jungen (Kitze) kommen im Mai/Juni zur Welt.

Thüringer Waldziege
Dieses robuste und widerstandsfähige Haustier wurde ursprünglich für das raue Klima des Thüringer Waldes in 1000 m Höhe gezüchtet.

Mäusebussard (Buteo buteo)
Der in Europa, Nordafrika und in Teilen von Asien beheimatete Taggreifvogel ernährt sich überwiegend von Kleinsäugern, Fröschen, Schlangen, Regenwürmer, Aas und Insekten. Die Brutzeit ist im April und Mai.

Turmfalke (Falco tinnunculus)
Als Kulturfolger bevorzugt der Taggreif Moore, Küsten, Felder und lichte Wälder. Er ernährt sich von Kleinsäugern und nistet in alten Krähennestern, Felsspalten, Ruinen und Kirchtürmen.

Mufflon
(Ovios ammon musimon)
Diese Unterart des Wildschafes wurde ab 1954 im Stadtwald eingebürgert. Sie stammen ursprünglich aus Korsika, Sardinien und Zypern und ernähren sich von Gräsern, Kräutern, Blätter, Rinde und Sträucher. Im März oder April wird meist ein Junges geboren.

Wildschwein (Sus scrofa)
Das tag- und nachtaktive Wildschwein lebt in Rotten (Familienverbänden), die von einer erfahrenen Bache (Weibchen) angeführt werden, meist in Laubmischwäldern. Die Tiere benötigen Feuchtstellen zum Suhlen, Nahrung und Deckung. Die Paarungszeit (Rauschzeit) liegt zwischen November und Januar. Meist werden nach 16 - 20 Wochen 3 bis 12 Frischlinge geboren.

Doch es gibt noch viel mehr zu entdecken:

Rundweg
Vom Wildschweingatter aus kann man auf einem schmalen Pfad die Wildgatter mit dem Damwild und den Ziegen umrunden.

Forsterlebnispfad
Von dem Rundweg zweigt der Forsterlebnispfad ab. Hier sind Forstgeräte von früher und heute präsentiert. Nicht nur Pflanzgeräte und Sämaschinen kann man bestaunen, sondern auch einen alten -funktionsfähigen- (Baum)-Lastenheber.

Sprunggrube
Hier kann jeder ausprobieren wie weit er/sie springen kann und sich mit den Sprungergebnissen von Tieren messen. Vom Floh (0,5 m) über ein Wildschwein (5 m) bis Rothirsch (9 m). Übrigens: der Weltrekord im Weitsprung liegt (2011) bei den Männern bei 8,95 m und bei den Frauen bei 7,52 m.

Insektenhotel

Bienenvölker

Kräutergarten (Heilkräuter)


Aktive Beteiligung ist auch gefordert beim:

- Urlaub von Schuhen und Asphalt

- Schnupperkurs (Riechen und Raten)

- Zuordnen von Blättern und Früchten zu Bäumen

- Spuren- und Fährtenlesen

- Ertasten von Gegenständen


Keiler
Thüringer Waldziege

Reh
Frischling
Waldkauz
Damhirsch (Herbst)
Damhirsch (Frühjahr)
Turmfalke Insektenhotel
   

Stadtwaldhaus
Das Stadtwaldhaus Frankfurt wurde auf dem Gelände der ehemaligen Fasanerie errichtet und 1995 als forstlich-ökologisches Informationszentrum eingeweiht.
Veranstaltungen zu "Entdecken, Forschen, Lernen im GrünGürtel"
Siehe #Stadtwaldhaus

Barrierefreiheit
Die meisten Wege können gut befahren werden. Sanitäre Einrichtungen sind vorhanden.

Tierauffang- und Auswilderungsstation
Die Fasanerie fungiert auch als Tierauffangstation für verletzte und kranke Tiere, die, nach Genesung, wieder ausgewildert werden oder aber in der Fasanerie verbleiben.
Nach einer vom RP-Darmstadt erteilten Zoogenehmigung dürfen auch geschützte Arten aufgenommen und betreut werden.

Eintritt frei

Fazit
In der Fasanerie und im Stadtwaldhaus, dem forstlich-ökologischen Informationszentrum, erfährt der Besucher viel über den Stadtwald, die darin lebenden Tiere und die ökologischen Zusammenhänge. Besonders faszinierend sind die großen Greifvögel, die in der freien Natur nur schwer zu beobachten sind. Durch Waldpädagogik, Umwelterziehung und -bildung für das Ökosystem Wald wird auch die Verantwortung des Einzelnen für die Natur aufzgezeigt.


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Übersichten
#Naturschutzgebiete
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#Burgen und Schlösser
#Portraits
#Parks und Gärten
#Pflanzen und Tiere

#Flughafen Frankfurt

Deutschland
Rhein-Main-Gebiet
Grünflächenamt Frankfurt am Main

Fasanerie Stadtwaldhaus
Frankfurt
Tel.: 069/683239

Öffnungszeiten:

Öffnungszeiten:
März bis Oktober:
Mo. bis Do.: 9–16 Uhr
Sa.: 12–18 Uhr
So.: 10 – 18 Uhr
Nov. bis Feb.:
Mo. bis Do.: 9–16 Uhr
Sa.: 12 – 16 Uhr
So.: 10 – 16 Uhr
Freitags geschlossen

Eintritt: frei

Anfahrt
mit dem Pkw:
Isenburger Schneise / Kuhpfadschneise
zwischen Neu Isenburg und Frankfurt-Niederrad
Parkplätze vorhanden.

Mit der Straßenbahn:
Linie 14, Station Oberschweinstiege,
dann ca. 500 m Fußweg.


Hunde nicht erlaubt im eingezäunten Gelände der Fasanerie und im Stadtwaldhaus




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