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Umwelt- und Nachbarschaftshaus (UNH) des Forums Flughafen und Region / Informationszentrum

Umwelthaus
Die gemeinnützige Umwelthaus GmbH ist eine neutrale Informationsstelle für Bürgerinnen und Bürger in Flughafenfragen.
Sie ist eine 100%ige Tochter des Landes Hessen und dient auch als Dialog- und Monitoring-Zentrum zu den Themen Fluglärm, Auswirkungen des Flughafens auf die Umwelt und auf die Sozialstruktur. Ziel ist es, im Dialog die Kommunikation und Kooperation zwischen Flughafen, seinen Nutzern und den Anwohnern kontinuierlich und nachhaltig zu verbessern.
Neben dem Konvent und dem Expertengremium Aktiver Schallschutz stellt das Umwelt- und Nachbarschaftshaus eine der drei Säulen des Forums Flughafen und Region dar.

Monitoring
Bürgerinnen und Bürger, Schulen, Organisationen und Institutionen können sich über die Entwicklung des Flughafens Frankfurt am Main und der Region Rhein / Main mittels wissenschaftlichen und bildenden Veranstaltungen und Ausstellungen informieren.
Im Umwelt- und Nachbarschaftshaus werden die verschiedenen Monitorings über die Entwicklung von belebter und unbelebter Natur sowie des Fluglärms zusammengeführt, soweit erforderlich fachlich neutral aufgearbeitet, und zugänglich gemacht.
Die fachliche Arbeit der Gremien des Forums Flughafen und Region (Vorstand, Koordinierungsrat, Expertengruppe Aktiver Schallschutz, Konvent) werden zur Unterstützung und Beförderung der gemeinsamen Anliegen durch das Umwelt- und Nachbarschaftshaus organisiert und betreut.

Informationszentrum
Im April 2013 wurde das öffentliches Informationszentrum über den Flughafen und seine Wechselwirkungen mit der Region eröffnet. Bei der Planung und auch zur Darstellung der Inhalte kamen auch diejenigen zu Wort, die sich in dem großen Thema Flughafen und Region befassen: Allen voran die hier lebenden und arbeitenden Menschen, der Flughafenbetreiber (Fraport AG) und andere Unternehmensvertreter des Standortes, die Bürgermeister der umliegenden Gemeinden, Bundesvereinigung gegen Fluglärm e.V. (BVF), von Umweltorganisationen und der Fluglärmkommission ebenso wie die Mediatoren des Regionalen Dialogforums (RDF) und des Forums Flughafen und Region (FFR).

Den Besucher erwarten im Informationszentrum verschiedene Themenräume:

Protest und Dialog
Der Besucher erlebt eine Zeitreise. Eine kinoähnliche Projektion zeigt die Geschichte und den Ausbau des Flughafens ab 1934. Auf der einen Seite die Faszination des Fliegens und die weltumfassende Erreichbarkeit ferner Länder und auf der anderen Seite die Umweltbelastungen mit Lärm und anderen Emissionen. Befürworter und Gegner zum Flughafenausbau kommen zu Wort.

Schall und Lärm
Lärm ist unerwünschter Schall, der störend, belästigend oder gar gesundheitsschädigend wirkt. Doch wann wird Schall zu Lärm und welche Entwicklung ist bis 2020 zu erwarten? In dem „Schall-Labor“ kann der Besucher eine Vielzahl von Schall-Beispielen ausprobieren und miteinander vergleichen. Am Medientisch gibt es Informationen über Betriebsrichtungen und Flugrouten sowie über die Lärmausbreitung in den unterschiedlichen Gemeinden.

Luftverkehr und Umwelt
Durch den Ausbau des Flughafens wurde massiv in den Naturhaushalt eingegriffen. Dem Flughafenbetreiber wurden Auflagen erteilt, um die entstandenen Schäden auszugleichen. Festgestellt wird, welche Eingriffe es gab, welche Pflanzen- und Tierarten ihren Lebensraum verloren oder welche sich neu angesiedelt haben. Einblicke in die Arbeiten geben das UNH, das Senckenberg-Institut, das Landesamt für Umwelt und Geologie, Kommunen, Fraport sowie Privatpersonen und Naturschutzorganisationen. In Ausgleichsflächen, die Eingriffe in den Naturhaushalt ausgleichen, ökologisch sinnvoll, langfristig wirksam und bezahlbar sein sollen, werden zum Beispiel in der Region Rhein-Main vorhandene Biotope ökologisch aufgewertet, Streuobstwiesen angelegt oder "Fischtreppen" im Main angelegt.

Passagier und Fracht
Exemplarisch werden Transportwege von Produkten des Alltags - Rosen, Fisch, Smartphones, Medikamente.... gezeigt. Beispielhaft wird anschaulich, welche Strecke das Produkt vom Ursprungsort bis zum Endverbraucher unterwegs ist, wie lange die Reise dauert und welche CO2-Emissionen dabei freigesetzt werden.

Gewinn und Verlust
Frankfurt gehört dank seiner zentraler Lage auch zu den wichtigsten Verkehrsknotenpunkten Europas. Am Flughafen, der größte Arbeitsstätte Deutschlands, arbeiten etwa 75.000 Menschen in mehr als 500 Unternehmen, davon über 12.000 bei der Fraport AG. Frankfurt gilt als die produktivste Stadt Europas (nach Bruttoinlandsprodukt pro Kopf). Gezeigt wird diese Vernetzung und thematisiert wird die Bedeutung des Flughafens für die Region und die Menschen die dort arbeiten. Aber auch die Einschränkungen, die für die umliegenden Gemeinden einhergehen, wie Siedlungsbeschränkungen, werden aufgezeigt.

Ziele und Träume
Die Zeitmaschine... und das Fenster zur Realität.
Gefragt wird nach der Mobilität der Zukunft und wie sich die Situation darstellt, wenn das Öl verbraucht ist.
Wovon träumt ein Mensch, wenn er an die Mobilität der Zukunft denkt?
Vom Jahr 2070 aus geht es zurück in die Gegenwart. Was wird möglich sein? Was wird sich ändern? Was bleibt erhalten? Denkanstöße zum Diskutieren.




 

Meinung
Eine kritische Besucherin bescheinigte während des Tages der offenen Tür im Jahr 2013 dem Umwelthaus eine spannende, interessante, informative und neutral aufbereitete Zeitreise zum Thema Flughafen Frankfurt.


Adresse
Informationszentrum
Umwelt- und Nachbarschaftshaus
Rüsselsheimer Str. 100
65451 Kelsterbach
Tel.:06107/98868-17
Fax: 06107/98868-19
E-Mail
Kontaktformular
Anmeldung zur Führung (Dauer ca. 1,5 Stunden).
Der Besuch und die Führungen sind grundsätzlich kostenfrei. Führungen werden ab einer Teilnehmerzahl von zwei Personen angeboten.

Anreise
Über Bahnhof Kelsterbach (S-Bahn, Linien 8 + 9). Nach dem Verlassen des Bahnhofs nach links: 750 m Fußweg oder mit Bus Nr. 72, Haltestelle gegenüber dem Bahnhof in (Richtung Bischofsheim) bis Haltestelle "Glanzstoffwerk" (nächste Haltestelle).

Öffnungszeiten
Samstag und Sonntag 10 - 16 Uhr
An den gesetzlichen Feiertagen in Hessen geschlossen.

Eintritt
Der Besuch und die Führungen sind grundsätzlich kostenfrei.

Barrierefreiheit
Ist gegeben

Vorhanden

Fotostrecke über einen Besuch im Umwelthaus.

Hunde nicht erlaubt.


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