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Rund um den Weihnachtsbaum

Auch dieses Jahr werden wieder etwa 28,5 Millionen Weihnachtsbäume verkauft. Dieser kleine Leitfaden erleichtert die Auswahl und gibt Ihnen Tipps, wie Sie sich möglichst lange an Ihrem Baum erfreuen können.

Übrigens:
Hessens größter Weihnachtsbaum 2016
steht auf dem Römerberg in Frankfurt.
Die Fichte ist 33 Meter hoch, über 110 Jahre alt und etwa neun Tonnen schwer. Er stammt aus dem österreichischen Brandenberg (Tirol) und wird von der Tourismusregion Skijuwel Alpbachtal Wildschönau gespendet. Er wird am 8.11. um 11 Uhr im Beisein von Oberbürgermeister Feldmann auf dem Römerberg aufgestellt.
Die Dekoration besteht aus etwa 5.000 energiesparenden LED-Lampen und etwa 150 goldenen Glocken und roten Schleifen.

Einkauftipps
Wann immer es möglich ist, kaufen sie einen Baum mit Wurzelballen und pflanzen Sie diesen nach dem Weihnachtsfest in Ihren Garten oder an eine andere geeignete Stelle.

Ist dies nicht durchführbar, so beachten Sie beim Kauf eines Baumes, dass derjenigen meist frischer ist, der keinen energieintensiven langen Transport hinter sich hat. Manche Erzeuger kennzeichnen die Herkunft der Bäume. Wenn nicht, fragen Sie Ihren Händler danach.

Garantiert frische Bäume bekommen Sie, wenn Sie den Baum selbst schlagen. Viele Waldbesitzer oder Forstämter bieten diese Möglichkeit. Entsprechende Veröffentlichungen erfolgen meist in der lokalen Presse.

Achten Sie beim Kauf auf die Schnittstelle. Schimmert diese feucht, handelt es sich um einen frischen Baum. Ist sie allerdings schon ausgetrocknet oder gar gerissen oder wirft der Baum bei kurzem Schütteln schon Nadeln ab oder hat dieser gar schon graue und trockene Nadeln, sollten Sie sich nach einem anderen Exemplar umsehen.


Pflegetipps
- Schneiden Sie eine dünne Scheibe am Stammfuß ab und
- stellen den Baum in einen mit Wasser gefüllten Eimer an
- einen kühlen Ort und
- schützen ihn vor direkter Sonneneinstrahlung.
Das Netz kann bis unmittelbar vor dem Schmücken an dem Baum bleiben. Das Aufstellen des Baumes mit Netz erleichtert diese Arbeit. Entfernen Sie das Netz nach dem Aufstellen von unten nach oben.
Den Baum möglichst nicht unmittelbar an einer Heizung aufstellen.
Achten Sie ständig auf einen gut mit Wasser gefüllten Weihnachtsbaumständer.


Die Qual der Wahl!

Nordmanntanne
(abies nordmanniana)
Diese Tanne mit dem tiefgrün glänzenden, nichtstechenden und lange Zeit haltenden Nadelkleid ist der beliebteste Weihnachtsbaum. Die Zweige sind etagenförmig angeordnet. Man findet ihn in fast jedem zweiten Haushalt.

Blaufichte
(picea pungens var. glauca)
Die preisgünstige Blaufichte, auch Edeltanne genannt, steht in einem Viertel aller Haushalte. Sie hat rund drei Zentimeter lange bläulich schimmernde grüne stechende Nadeln und etagenförmig angeordnete Zweige.

Nobilistanne
(abies procera oder abies nobilis)
Diese Art besticht durch ein sattgrünes, silbrig oder stahlblau schimmerndes weiches Nadelkleid, das bis zu drei Monaten hält. Die Nadeln sind bis zu drei Zentimeter lang. Die Zweige sind ebenfalls etagenförmig angeordnet.

Kiefer
(Schwarzkiefer, pinus nigra)
In manchen Haushalten werden auch Kiefern als Weihnachtsbäume geschmückt.


Noch einige Tipps:
- Ist die Lichterkette für den Baum noch funktionsfähig?
- Ist ausreichend Christbaumschmuck vorhanden?
- Ist der Ständer für den Weihnachtsbaum in Ordnung?
- Bei der Verwendung von Wachskerzen : stehen Löschmittel bereit?
- Haben Sie genügend Zeit -und Helfer- für das Schmücken des Weihnachtsbaumes eingeplant?


Christbaumschmuck
In vielen Ländern ist der geschmückte Weihnachtsbaum der Inbegriff einer festlichen Weihnacht. Die glänzenden Kugeln, das glitzernde Lametta und der warme Schein der Kerzen bringen nicht nur Kinderaugen zum Erstrahlen.

Die Tradition eines geschmückten Weihnachtsbaumes, in vielen Gegenden auch Christbaum genannt, geht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Damals schmückten in der Vorweihnachtszeit Handwerker ihre Zunftstuben mit grünen Zweigen und dekorierten diese mit buntem Papier, Äpfeln, Nüssen und Gebäck.

Um 1800 wurden in der Nürnberger Gegend Holunder-, Apfel- und Kirschzweige vor Weihnachten geschnitten und in den warmen Stuben zum Blühen gebracht. Diese wurden mit allerhand Essbarem wie Zucker- und Konditorwaren sowie mit Engeln und Puppen behangen.

Im Laufe der Zeit wurde das Essbare von handwerklichen oder industriell gefertigten Gegenständen aus Papier, Glas oder Metall verdrängt. Aus den Zunftstuben fand der Weihnachtsschmuck seinen Weg über die Adelshäuser hin zu den Wohnungen des wohlhabenden Bürgertums. Dies war auch darin begründet, dass die aus Bienenwachs hergestellten Kerzen sehr teuer waren. Dies änderte sich erst ab 1820. Jetzt stand das preisgünstige Stearin zur Herstellung der Kerzen zur Verfügung.

Der Christbaumschmuck hat wenig mit der christlichen Symbolik zu tun, sondern unterliegt auch Modetrends.

Der geschmückte Weihnachtsbaum als Mittelpunkt des Weihnachtsfestes geht auf die Zeit des Biedermeier zurück.

In den Gründerjahren versuchten sich die großbürgerlichen Familien mit prachtvoll geschmückten Weihnachtsbäumen gegenseitig zu übertreffen.

Unabhängig davon, wie farbenprächtig, prunkvoll oder schlicht Sie Ihren Weihnachtsbaum oder Ihre Weihnachtszweige schmücken, es soll Ihnen und Ihrer Familie gefallen.

 

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