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Die Ausstellung „Unter die Haut. Tattoos im Blick“ beleuchtet Tätowierungen als zeitgenössische Kunstform.
Kuratiert von Dr. Beate Kemfert, zeigt sie das visuelle Potenzial von Körperbildern, verbindet junge Kunst mit historischer Fotografie und thematisiert Tattoos als künstlerische Performance.
Hauptaspekte:
- Inhalt: Fokus auf Tattoo-Kunst, Körperbilder in Design und Fotografie.
- Highlights: Einbindung der historischen Fotosammlung von Herbert Hoffmann sowie moderne Performances.
- Hintergrund: Beleuchtung der Erzählkraft von Hautbildern.
Aktuell ist zu beobachten, dass im Tätowierungsprozess verschiedene Disziplinen miteinander verschmolzen und Mediengrenzen ausgelotet werden.
Die Ausstellung ist Teil des Programms der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 und bietet einen tiefgehenden Einblick in die Kunstform.
Die von Dr. Beate Kemfert entwickelte Schau hat ihren Ausgangspunkt im fotografischen Nachlass von Herbert Hoffmann, der Tätowierer und Porträtfotograf war. Weiter liegt der Fokus auf aktuell tätowierenden Künstlerinnen und Künstlern, die eine Ausbildung an Kunstakademien absolvierten und Papier ebenso nutzen wie menschliche Haut. Von ihnen werden Leinwände, Zeichnungen, Fotografien oder Videos zu sehen sein. Neben diesen jungen, internationalen Positionen realisierte die New Yorker Tattoopionierin Ruth Marten, die sich seit der AIDS-Krise ausschließlich der Zeichnung widmet, eigens neue Arbeiten.
Künstlerinnen und Künstler der Ausstellung:
Sarah Dubná (CZ, Prag) ? VALIE EXPORT (A, Wien) ? Herbert Hoffmann (DE, Hamburg) ? Itoyo Kinoshita (JP, Kyoto) ? Dr. Lakra (MX, Oaxaca) ? Franziska Nast (DE, Hamburg) ? Sandra Mann (DE, Frankfurt am Main) ? Ruth Marten (USA, New York) ? Duke Riley (USA, New York) ? Rita Salt (USA, Pawtucket & New York) ? David Schiesser (DE, Berlin) ? Michele Servadio (UK, London & IT) ? Jan Zappner (DE, Berlin)
Öffnungszeiten: Di, Do–So: 10–18 Uhr,
Mi: 10–20 Uhr
Erweiterte Öffnungszeiten:
Tag der Arbeit, den 1. Mai 2026, 10–18 Uhr
Christi Himmelfahrt, Donnerstag, den 14. Mai 2026, 10–18 Uhr
Pfingstsonntag, den 24. Mai 2026, 10–18 Uhr
Pfingstmontag, den 25. Mai 2026, 10–18 Uhr
Fronleichnam, Donnerstag, den 4. Juni 2026, 10–18 Uhr
Jeweils um 15 Uhr findet unsere Feiertagsführung durch die Ausstellung statt. Ohne Voranmeldung – gerne können Sie spontan vor Ort vorbeikommen.
Eintritt:
Di.–Fr.: 8 € | Sa., So., feiertags: 10 € | Ermäßigt: 6 € | Familienkarte: 12 € | Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre und Mitglieder des Freundeskreises der Kunst- und Kulturstiftung Opelvillen Rüsselsheim | Ermäßigt bis 26 Jahre
Wermutführung
Besonderer Rundgang zum Feierabend durch die Ausstellung mit einem Wermutgetränk oder alkoholfreier Variante im Anschluss.
Mindestteilnehmerzahl: 4 Personen, Anmeldeschluss ist jeden Dienstag um 12 Uhr.
Nur mit schriftlicher Voranmeldung unter termine@opelvillen.de oder unter 06142 835 907 (Mo.–Fr., 10–12 Uhr). Hier erhalten Sie Informationen zu den aktuellen Führungsgebühren.
Kontakt: termine@opelvillen.de , 06142 835 907
Fotoshooting mit Sandra Mann
Menschen mit und ohne Tätowierungen können sich von der Künstlerin Sandra Mann fotografieren lassen. Aus diesen zweidimensionalen Porträts entstehen im Anschluss dreidimensionale Skulpturen, die unter dem Titel »Fraktalitäten« Teil der Ausstellung » Unter die Haut. Tattoos im Blick « sind.
Weitere Informationen: https://www.opelvillen.de/de/fraktalitaeten/
Weitere Führungen:
mittwochs um 15 Uhr, sonntags um 15 Uhr
Führungsentgelt: Di.–Fr.: 10 € p. P. | Sa., So., feiertags: 12 € p. P. Buchungsberatung: Mo.–Fr. 10–12 Uhr

Pressekonferenz am 28. April 2026
v.i.:
Alessandro Veneruso, David Schiesse, Sandra Mann, Carolina Romahn (Geschäftsführerin WDC), Dr. Beate Kemfert (Leiterin der Opelvillen und Kuratorin), Sarah Dubná und Michele Servadio
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Alessandro Veneruso, aus "Mapping Skins", 2019
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Hände
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Dr. Beate Kemfert während des Rundgangs.
Bild rechts: Herbert Hoffmann, Emma und Oskar, Manischewski, Berlin 1958
"Schausteller-Ehepaaaus Stolp / Pommern"
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Ausstellungsraum
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Sandra Mann (Frankfurt am Main)
Manfred Peckl (Oberschweinstiege, Frankfurt am Main), 2013
Fotografie
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 Valie Export, Body Sign Action
(Farbtätowierung eines Strumpfbandes auf den Oberschenkel)
1970, Schwarz-Weiß-Fotografie von Gunter Rambow,
Sammlung Claudia und Stefan Wieland

Arbeiten von Herbert Hoffmann, Hamburg

Ausstellungsraum
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Video
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v.l.: David Schiesse, Sandra Mann, Dr. Beat Kemfert
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