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Rüsselsheim: Mehrere Anzeigen und zwei Festnahmen bei
Kontrollen in der Innenstadt
Polizisten in zivil haben anlässlich des Programms "Sichere
Innenstadt" am Mittwochabend (26.08.) mehrere Fahrzeuge angehalten und
kontrolliert.
Im Bereich der Grabenstraße stoppten die Beamten ein mit zwei Männern besetztes
Auto, um dieses zu kontrollieren. Als die beiden Insassen im Alter von 26 und 29
Jahren diese als Polizei erkannten, tauschten sie im Fahrzeug schnell die
Plätze. Dies bemerkten die Ordnungshüter jedoch sofort und fanden den Grund
dafür auch schnell heraus: Der tatsächliche Fahrer hatte keinen Führerschein.
Gegen den 29-Jährigen wird nun wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis ermittelt, der
Jüngere wird sich in einem Verfahren wegen des Verdachts der Strafvereitelung
verantworten müssen. Auch gegen den Fahrzeugbesitzer erstatteten die Polizisten
eine Anzeige.
Auf dem Rugbyring kontrollierte die Streife ein weiteres Auto. Darin saßen zwei
Männer im Alter von 23 und 55 Jahren. Die beiden waren georgische
Staatsangehörige, konnten den Beamten jedoch weder den notwendigen Reisepass,
noch ein gültiges Visum vorzeigen. Beide wurden vorläufig festgenommen, gegen
sie wird wegen des Verdachts des illegalen Aufenthaltes ermittelt.
Bei der Kontrolle eines 39-Jährigen Autofahrers in der Adam-Opel-Straße entstand
bei den Polizisten der Eindruck, dass dieser unter Alkoholeinfluss gefahren sein
könnte. Der verdacht bestätigte sich bei einem Atemalkoholtest, der zeigte einen
Wert von 1,39 Promille. Der Mann musste die Beamten zur Dienststelle begleiten,
wo ihm von einem Arzt Blut abgenommen wurde. Gegen ihn wird nun wegen
Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt.
Kelsterbach - Werkzeuge aus Transporter gestohlen
Unbekannte Diebe haben aus einem in der Helfmannstraße
abgestellten Citroen Jumper Werkzeuge im Wert von fast 2000 Euro entwendet. Der
Transporter war in der Nacht zum Mittwoch (26.8.) zwischen 20 Uhr und 7.15 Uhr
auf der Straße geparkt. In dem Zeitraum gelang es den Tätern mehrere
Elektrowerkzeuge und eine Säge daraus zu stehlen. Mit ihrer Beute machten sie
sich in unbekannte Richtung aus dem Staub.
Die Kriminalpolizei in Rüsselsheim
(K20) hat sich der Sache angenommen und bittet um Zeugenhinweise unter der
Telefonnummer 06142/696-0.
Mörfelden-Walldorf: Weißer VW Amarok gestohlen
In der Nacht von Dienstag (25.8.) auf Mittwoch
(26.8.) haben Autodiebe in der Frankfurter Straße zugeschlagen und einen weißen
VW Amarok entwendet. Der Besitzer hatte sein Auto im Zeitraum von 23 Uhr bis
7.30 Uhr auf der Straße vor dem Haus geparkt. Als er am Morgen den Diebstahl
feststellte, alarmierte er die Polizei. Zu diesem Zeitpunkt fehlte vom Fahrzeug
und den Dieben aber bereits jede Spur. Bei dem gestohlenen Wagen handelt es sich
um einen Pickup, an diesem waren die Kennzeichen GG-JT 858 angebracht.
Die
Kriminalpolizei hat ihre Ermittlungen aufgenommen. Zeugen werden gebeten, sich
bei der Polizei in Rüsselsheim (K20) unter der Telefonnummer 06142/696-0 zu
melden.
Bischofsheim: Weißer Mercedes gestohlen
Am Mittwoch (26.8.) ist ein weißer Mercedes C200 von
Unbekannten in der Straße "Am alten Gerauer Berg" gestohlen worden. Der
Diebstahl ereignete sich im Zeitraum zwischen 15.50 Uhr und 18.30 Uhr. Als der
Besitzer diesen bemerkte, verständigte er die Polizei, die nach dem Fahrzeug
fahndete.
Auffällig an dem Mercedes waren sein schwarzer Heckspoiler und
verchromte Felgen. Am Auto waren zum Zeitpunkt des Diebstahls die Kennzeichen GG-YX 2004 angebracht.
Die Kriminalpolizei (K20) hat die Ermittlungen
aufgenommen und bittet um Hinweise. Wer hat etwas Verdächtiges beobachtet oder
kann Hinweise zum Verbleib des Autos machen? Zeugen melden sich bitte bei der
Polizei in Rüsselsheim unter 06142/696-0.
Rüsselsheim: Badesaison im Waldschwimmbad endet am Sonntag
Das Waldschwimmbad wird am Sonntag (30. August) das letzte Mal in diesem Jahr für Besucherinnen und Besucher geöffnet sein. Das Freibad „An der Lache" bleibt noch bis zum 13. September geöffnet.
Die hohen Temperaturen in diesem Sommer machten das Waldschwimmbad auch in diesem Jahr wieder zu einem beliebten Ziel für Gäste auf der Suche nach Abkühlung. Durch das anhaltend sonnige Wetter musste das Freibad an keinem Tag in der Saison wetterbedingt geschlossen werden. Das Waldschwimmbad war somit seit dem 23. Mai durchgehend täglich von 10:00 bis 20:00 Uhr für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Nach dem Abschluss der Saison im Waldschwimmbad startet dort die Nachbereitungsphase, in welcher die Mitarbeitenden mit den Vorbereitungen für die kalte Jahreszeit beginnen.
Alle Inhaberinnen und Inhaber einer Saisonkarte können das Freibad „An der Lache" noch bis zum 13. September kostenfrei nutzen. Danach endet auch dort die Freibadsaison.
Rüsselsheim: Haushalt 2026 wird nicht erneut eingebracht
Oberbürgermeister und Kämmerer Patrick Burghardt wird den Haushaltsentwurf für das Jahr 2026 nicht erneut in die Stadtverordnetenversammlung einbringen. Eine erneute Befassung mit dem Haushalt 2026 wird damit nicht stattfinden. Nach Rücksprache mit der Kommunalaufsicht hat die Stadt entschieden, den Fokus auf die Konsolidierung der städtischen Finanzen und die Vorbereitung des Haushalts 2027 zu legen. „Diese Entscheidung ist kein leichter Schritt. Sie ist aber unter den derzeitigen Rahmenbedingungen der sinnvollste Weg, um unsere Kräfte auf eine nachhaltige Lösung zu konzentrieren", erklärt Burghardt. „Wir wollen nicht erneut einen Haushalt vorlegen, der die bestehenden finanziellen Herausforderungen nicht nachhaltig löst. Stattdessen müssen wir jetzt die Voraussetzungen dafür schaffen, dass wir für 2027 einen genehmigungsfähigen und tragfähigen Haushalt aufstellen können."
Die Entscheidung, den Haushalt 2026 nicht erneut einzubringen, bedeute nicht, dass die Stadtverwaltung ihre Arbeit einstellt oder handlungsunfähig ist. Die Stadt erfüllt weiterhin ihre gesetzlichen und notwendigen Aufgaben. Laufende Maßnahmen und Projekte können fortgeführt werden.
Gleichzeitig erfordert die Situation eine besonders konsequente Priorisierung im Zuge der vorläufigen Haushaltsführung. Bei Ausgaben, neuen Vorhaben und weiteren Maßnahmen müsse genau geprüft werden, ob und unter welchen Voraussetzungen diese umgesetzt werden können. Je nach Vorhaben können deshalb Anpassungen, Priorisierungen oder zeitliche Verschiebungen notwendig werden. „Die Auszahlung der Zuschüsse an Vereine wird unter den Vorgaben der vorläufigen Haushaltsführung individuell geprüft. Ich bin optimistisch, dass die bisher getätigten Auszahlungen auch in 2026 ausgezahlt werden können. Dies gilt für Kultur-, und Sportvereine sowie Zuschüsse für den Bereich Jugend und Soziales", erläutert der Kämmerer. Neue Infrastrukturmaßnahmen seien aktuell nicht möglich. Reparaturarbeiten oder Ausbesserungen aufgrund von Schäden – zum Beispiel an Straßen oder Gebäuden – könnten hingegen gezahlt werden.
Der Fokus liege laut Burghardt nun auf der Erstellung des Haushaltsplans für 2027. Innerhalb der Verwaltung beginnen die Haushaltsberatungen im September. Parallel dazu hat der neue Expertenrat seine Arbeit aufgenommen und wird voraussichtlich bis Ende des Jahres einen Bericht vorlegen. „Rüsselsheim hat große Aufgaben vor sich. Wir wollen auch künftig eine leistungsfähige Stadtverwaltung, gute Infrastruktur und attraktive Angebote für die Menschen in unserer Stadt. Dafür braucht es eine solide finanzielle Grundlage und langfristige Konsolidierung, die wir ab 2027 nachhaltig aufbauen möchten", so Burghardt abschließend.
Mörfelden-Walldorf: Berauscht, ohne Führerschein und ohne
Versicherung
Zivilfahnder des PP Südhessen haben am Dienstag
(25.8.) gegen 14 Uhr auf der Bundesstraße 486 ein Auto angehalten und dessen
Fahrer kontrolliert. Im Gespräch mit der Polizei wurde der 26 Jahre alte Mann
zunehmend nervöser, weshalb die Beamten ihn und sein Fahrzeug noch genauer unter
die Lupe nahmen. Dabei stellte sich heraus, dass er nicht nur keinen
Führerschein besaß, sondern auch noch unter Drogeneinfluss stand. Außerdem war
das Auto nicht versichert. Die Polizisten entstempelten deshalb die Kennzeichen
und stellten den Autoschlüssel vorübergehend sicher. Den Mann nahmen sie mit zur
Dienststelle wo ihm Blut abgenommen wurde.
Er muss sich nun unter anderem wegen
Trunkenheit im Verkehr und Fahren ohne Fahrerlaubnis in einem
Ermittlungsverfahren verantworten. Auch gegen den Fahrzeughalter erstatteten die
Beamten eine Anzeige.
Mörfelden-Walldorf: Anhänger mit Farbe beschmiert
In der Zeit von Freitagmittag (21.8.) bis
Montagmittag (24.8.) haben Unbekannte einen in der Industriestraße geparkten
Sattelauflieger mit Farbe besprüht. Bei den Beschädigungen handelte es sich um
verfassungsfeindliche Symbole und Parolen, weshalb der polizeiliche Staatsschutz
die Ermittlungen übernommen hat. Die Ermittler schätzen den entstandenen Schaden
auf 250 Euro.
Zeugen, die etwas beobachtet haben oder Hinweise auf die Täter
geben können, werden gebeten sich bei der Polizei in Darmstadt (ST 20-30) unter
06151/969-0 zu melden.
Rüsselsheim: Zeugen nach Verkehrsunfall mit Kind gesucht
Am Dienstag (25.8.) kam es gegen 18.20 Uhr zu einem
Verkehrsunfall auf der Walter-Flex-Straße. Nach ersten Ermittlungen fuhr dabei
ein Autofahrer einem drei Jahre alten Kind über den Fuß. Dieses verletzte sich
und musste umgehend durch einen Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht werden.
Als die alarmierte Polizei an der Unfallstelle eintraf, war daher bereits keiner
der Beteiligten mehr vor Ort. Die ersten Ermittlungen ergaben, dass der
Autofahrer nach dem Zusammenstoß angehalten und mit der Mutter des Kindes
gesprochen hatte. Hier nannte er ihr auch seinen Namen und seine Anschrift,
woran sich die Mutter in der Aufregung und Sorge um ihr Kind aber nicht mehr
erinnern konnte.
Um den genauen Unfallhergang klären zu können, suchen die
Beamten nun den Autofahrer und mögliche Zeugen. Sie werden gebeten, sich bei der
Polizeistation in Rüsselsheim unter der Telefonnummer 06142/696-0 zu melden.
Kreis Groß-Gerau: Drogen im Straßenverkehr(DiS)- Polizei
stoppt drei berauschte Fahrer
Die Verkehrssicherheitsarbeit zählt zu den
Hauptaufgaben der Polizei in Südhessen. Im Rahmen eines Fortbildungstages am
Dienstag (25.08.) führten sechs Beamtinnen und Beamte der Polizeidirektion
Groß-Gerau unter Anleitung erfahrener und bezüglich der Thematik spezialisierter
Kollegen des Polizeipräsidiums Südhessen, neben einer theoretischen Schulung am
Vormittag, anschließend entsprechende Kontrollen im Kreisgebiet durch. Dabei
sollten die bei der Theorieveranstaltung vermittelten Inhalte angewandt werden.
Insgesamt stoppten die Ordnungshüter 26 Fahrzeuge und nahmen 29 Personen genauer
unter die Lupe. Bei drei Fahrern im Alter zwischen 23 und 35 Jahren wurden
Blutentnahmen durchgeführt, weil jeweils der Verdacht auf den vorherigen Konsum
von Cannabis bestand.
Im Rahmen der Kontrollmaßnahmen stoppten die Ordnungshüter
gegen 14.15 Uhr auf der Bundesstraße 486 bei Mörfelden auch einen 35-jährigen
Autofahrer. Sein Fahrzeug wurde wegen fehlendem Versicherungsschutz zur
Entstempelung der Autokennzeichen gesucht. Zudem gab der Kontrollierte zunächst
falsche Personalien an. Als die richtigen Personendaten feststanden, stellte
sich heraus, dass der 35-Jährige über keine gültige Fahrerlaubnis verfügte und
zudem unter dem Einfluss von Cannabis stand. Ihn erwarten nun mehrere
Ermittlungsverfahren.
Rüsselsheim: Blitz for Kids - mehrere Verstöße und eine
Festnahme
Am Dienstag (25.8.) hat die Polizei im Rahmen der Aktion
Blitz for Kids erneut Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Im Zeitraum von
7.15 Uhr bis 8.15 Uhr kontrollierten die Beamten Fahrzeuge und ihre Fahrer im
Bereich einer Kita in der Bensheimer Straße.
Zehn Autofahrer waren zu schnell
unterwegs, der unrühmliche Spitzenreiter fuhr dabei mit 45 km/h anstatt der
erlaubten 30 km/h. Dreimal waren die Fahrzeuginsassen bei der Kontrolle nicht
angegurtet, darunter auch ein Kind. Weiterhin hielten die Ordnungshüter sieben
E-Scooter an, weil diese auf dem Gehweg gefahren wurden, mit mehr als einer
Person besetzt waren, die Personen darauf ihr Smartphone benutzten oder noch
keine 14 Jahre alt waren. Es wurden mehrere Ordnungswidrigkeitenverfahren
eingeleitet.
Der Beifahrer in einem LKW erregte zunächst das Interesse der
Polizisten, weil er nicht angeschnallt war. Während der Kontrolle zeigte er den
Beamten dann einen gefälschten Ausweis, zusätzlich fanden sie bei ihm auch noch
einen gefälschten Führerschein. Bei der Überprüfung seiner wahren Identität
stellte sich heraus, dass der Mann zur Festnahme ausgeschrieben war. Er wurde
daraufhin an die Kriminalpolizei in Rüsselsheim übergeben. Gegen ihn wird nun
unter anderem wegen Urkundenfälschung ermittelt.
Ginsheim-Gustavsburg: Kupferkabel von Baustelle gestohlen
Kupferdiebe haben im Zeitraum von Samstag (22.8.)
bis Montag (24.8.) auf einer Baustelle in der Ginsheimer Straße zugeschlagen.
Zwischen 13.00 Uhr am Samstag und 7.30 am Montag gelangten sie auf die mit einem
Bauzaun gesicherte Baustelle. Von dort entwendeten die Kriminellen mehrere Meter
Kupferkabel im Wert von 150.000 Euro. Zum Abtransport ihrer Beute dürfte ein
größeres Fahrzeug notwendig gewesen sein. Mit dem Diebesgut entfernten sie sich
anschließend von der Baustelle in unbekannte Richtung.
Die Kriminalpolizei (K20)
in Rüsselsheim hat die Ermittlungen nach den Tätern aufgenommen. Sie bittet
Zeugen, die im Tatzeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter
der Telefonnummer 06142/696-0 zu melden.
Beifahrertür nur angelehnt: Frau fiel aus fahrendem Auto
Glimpflich, wenn auch auf ziemlich ungewöhnliche Art,
ging ein Unfall am späten Montagabend zwischen Götzenhain und Dietzenbach aus.
Zwei unglückliche Umstände führten offenbar dazu, dass eine Frau unfreiwillig
aus einem fahrenden Auto geraten war.
Nach allem was den Beamten bislang bekannt ist, war die 44-Jährige Beifahrerin
in einem Opel, dessen Fahrer gegen 23.15 Uhr von einem Feldweg nach links auf
die Kreisstraße 173 einbiegen wollte. Im Rahmen des Einbiegevorgangs öffnete
sich dann die wohl nur angelehnte Beifahrertür und die Frau, die offensichtlich
auch nicht angeschnallt war, fiel aus dem Wagen. Sie verletzte sich nach
aktuellem Stand leicht.
Rüsselsheim: Polizistin bei Auseinandersetzung verletzt
Bei einem Streit in der Obergasse ist am Samstag (22.8.)
eine Polizistin leicht verletzt worden. Gegen 22.20 Uhr kam es dort zu einer
Auseinandersetzung zwischen zwei Frauen und drei Männern. Während die Beamten
schlichten wollten, zeigte sich ein 42-Jähriger aus der Gruppe derart aggressiv,
dass er durch die Polizisten gefesselt und zum Streifenwagen gebracht werden
musste.
Ein 40 Jahre alter Mann versuchte anschließend, einen der Beamten durch
einen Schlag in Richtung seines Kopfes zu attackieren. Zwei seiner Kollegen
konnten den Angreifer jedoch zurückziehen und so daran hindern. Sie nahmen ihn
daraufhin ebenfalls fest. Der dritte, im Alter von 39 Jahren, behinderte die
Arbeit der Ordnungshüter und wollte sich trotz Aufforderung nicht entfernen.
Auch hier klickten die Handschellen, wobei er sich dagegen wehrte, bevor sie ihm
diese letztendlich anlegten. Dabei verletzte sich die Beamtin am Arm.
Die drei
Männer standen allesamt unter Alkoholeinfluss und mussten sich einer
Blutentnahme unterziehen.
Sie werden sich nun unter anderem wegen Tätlichen
Angriffs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte in einem
Ermittlungsverfahren verantworten müssen.
Biebesheim: Einbrecher in Kita verursachen hohen Sachschaden
Zwischen Donnerstag (20.8.) und Freitag (21.8.) sind
unbekannte Täter in eine Kita in der Palo-del-Colle-Straße eingebrochen.
Zwischen 19.00 Uhr und 6.45 Uhr verschafften sie sich gewaltsam Zugang durch die
Eingangstür im hinteren Bereich und gelangten so in das Gebäude. Darin öffneten
und beschädigten sie weitere Türen und durchsuchten die Räume nach Wertsachen.
Nachdem sie Bargeld gefunden hatten, verließen sie die Kita wieder und
flüchteten damit in unbekannte Richtung. Eine Mitarbeiterin der Einrichtung
bemerkte den Einbruch am Morgen und alarmierte daraufhin die Polizei. Diese
schätzt den angerichteten Schaden auf etwa 3500 Euro. Die Kriminalpolizei in
Rüsselsheim (K20) hat die Ermittlungen nach den Tätern aufgenommen und bittet um
Hinweise unter der Telefonnummer 06142/696-0.
Raunheim: Mehrere Kilogramm Tabak beschlagnahmt
Beamte der Polizeistation Rüsselsheim haben am Freitag (21.8.)
zwei Gaststättenbetriebe in Raunheim genauer unter die Lupe genommen. Dabei
stellten sie insgesamt 9,5 Kilogramm Tabak fest, an dem keine Steuerbanderolen
angebracht waren. Gegen die Betreiber der Lokale wurden Anzeigen wegen des
Verdachts des Verstoßes gegen das Tabaksteuergesetzt erstattet und der Tabak
durch die Polizei beschlagnahmt. Die weiteren Ermittlungen hat das Hauptzollamt
in Darmstadt übernommen.
Rüsselsheim: Berauscht und ohne Führerschein gefahren
Ein 21-Jähriger Autofahrer ist am Freitag (21.8.) gegen
20.15 Uhr einem Zeugen durch seine riskante Fahrweise aufgefallen. Auf dem
Hessenring überholte er mehrere Fahrzeuge rechts mit überhöhter Geschwindigkeit
und missachtete dabei auch rote Ampeln. Der Zeuge rief daraufhin die Polizei,
die das Auto auf der Adam-Opel-Straße anhalten und den Fahrer kontrollieren
konnte. Aus dem Innenraum kam den Beamten ein deutlicher Marihuanageruch
entgegen, außerdem lagen mehrere Behälter mit Lachgas im Auto. Ein Drogentest
brachte Gewissheit: Er reagierte positiv auf THC. Zudem räumte der Fahrer auch
die Einnahme von Lachgas ein. Die Polizisten nahmen ihn daraufhin mit zur
Dienststelle, wo bei ihm eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Zusätzlich
stellte sich heraus, dass der Fahrer gar keinen Führerschein besaß. Gegen ihn
wird nun unter anderem wegen Trunkenheit im Verkehr und Fahren ohne
Fahrerlaubnis ermittelt. Auch gegen den Halter des Fahrzeugs erstatteten die
Beamten eine Anzeige.
Mörfelden-Walldorf: Fehlender Gurt führt zu Anzeige
Eine Streife der Polizeistation Mörfelden-Walldorf
hat am Sonntag (23.8.) gegen 19 Uhr einen 30 Jahre alten Autofahrer
kontrolliert. Der Grund war, dass er während der Fahrt nicht angeschnallt
gewesen ist. Während der Kontrolle bemerkten die Beamten einen starken
Cannabisgeruch im Fahrzeug, weshalb sie bei dem Mann einen Drogentest
durchführten. Dieser bestätigte den Verdacht und zeigte ein positives Ergebnis
auf THC. Sie nahmen den Fahrer mit zur Dienststelle, wo ihm durch einen Arzt
Blut abgenommen wurde. Er muss sich nun in einem Ermittlungsverfahren wegen
Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln verantworten.
Mörfelden-Walldorf: Band während des Konzertes bestohlen
Während eines Konzertes am Samstagabend (22.8.) in
Mörfelden in der Straße "Am Bahndamm" ist in das Auto einer Band eingebrochen
worden. Das Fahrzeug stand im Zeitraum von 19.00 Uhr bis kurz nach Mitternacht
auf einem Parkplatz in der St.-Florian-Straße. In dieser Zeit gelang es den
bisher unbekannten Tätern das Fahrzeug gewaltsam zu öffnen. Daraus entwendeten
sie Equipment im Wert von mehreren tausend Euro und machten sich damit in
unbekannte Richtung aus dem Staub. Nach ihrem Auftritt bemerkten die
Bandmitglieder den Diebstahl und verständigten die Polizei. Die Ermittlungen
nach den Tätern laufen, mögliche Zeugen werden gebeten sich bei der
Kriminalpolizei (K20) in Rüsselsheim unter der Telefonnummer 06142/696-0 zu
melden.
Raunheim: Roller gestohlen - wer kann Hinweise geben?
Unbekannte Täter haben zwischen Mittwochabend (19.8.) und
Donnerstagabend (20.8.) einen Roller in der Weserstraße gestohlen. Zwischen 21
Uhr am Mittwoch und 18.30 Uhr am Donnerstag, gelang es ihnen die mechanische
Sicherung zu überwinden und sich mit dem Fahrzeug in unbekannte Richtung aus dem
Staub zu machen. Es handelte sich dabei um ein braunes Fabrikat der Marke
"Zehijang", daran war das Versicherungskennzeichen 335-RON angebracht.
Die
Ermittlungen nach den Dieben hat Polizei in Rüsselsheim aufgenommen. Wer im
Tatzeitraum etwas bemerkt hat oder Hinweise zum Verbleib des Rollers geben kann,
wird gebeten sich unter der Telefonnummer 06142/696-0 zu melden.
Kelsterbach: Trickdiebstahl durch falsche
Telefondienstleister
Zwei bisher unbekannte Betrüger haben am Mittwoch (19.8.)
gegen 11 Uhr bei einem Ehepaar in der Karlsbader Straße geklingelt und sich als
Mitarbeiter eines Telefondienstleisters ausgegeben. Bei ihnen soll es sich um
einen Mann und eine Frau gehandelt haben, denen es gelang in die Wohnung
eingelassen zu werden. Während die Unbekannte die Eheleute ablenkte, konnte der
Andere die Wohnung nach Wertgegenständen durchsuchen. Dabei konnte er aus der
Wohnung mehrere Uhren und Schmuck an sich nehmen. Anschließend verließen die
beiden die Wohnung wieder und entfernten sich in unbekannte Richtung.
Die
Geschädigten konnten die beiden wie folgt beschreiben:
Der Mann war zwischen 20
und 30 Jahren alt und sprach akzentfrei Deutsch. Er hatte kurze, bräunliche
Haare und eine helle Hautfarbe. Er war etwa 1,80 Meter groß und circa 80 Kilo schwer. Er trug ein schwarzes Kurzarmshirt mit einem roten "T" auf dem Ärmel und
eine helle Bluejeans.
Die Frau war ebenfalls zwischen 20 und 30 Jahren alt und
hatte schulterlange, dunkle Haare. Sie soll 1,65 Meter groß und zwischen 50 und
60 Kilo schwer gewesen sein. Sie hatte ebenfalls helle Haut und sprach Deutsch
mit einem unbekannten Akzent. Sie trug ein dunkles Kurzarmshirt und eine dunkle
Jeans.
Die Kriminalpolizei in Rüsselsheim (K20) fahndet nun nach den beiden
Tätern und bittet mögliche Zeugen, sich unter der Telefonnummer 06142/696-0 zu
melden.
Mörfelden-Walldorf: Berauscht auf dem E-Scooter
Ein 25 Jahre alter Mann ist am Donnerstagabend
(20.8.) gegen 21.45 Uhr am Bahnhof in Walldorf von der Polizei kontrolliert
worden. Er war dort mit einem E-Scooter gefahren. Als die Polizisten ihm näher
kamen, stellten sie bei ihm einen starken Alkohol- und Cannabisgeruch fest. Zu
weiteren Tests auf Drogen oder Alkohol war der Mann jedoch nicht bereit. Die
Beamten nahmen ihn mit zur Dienststelle, eine dort durchgeführte Blutentnahme
wird nun die endgültige Gewissheit über seine Fahrtauglichkeit bringen. Gegen
ihn wird nun wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt.
Ginsheim-Gustavsburg: Blitz for Kids mit erfreulichem
Ergebnis
Am Mittwoch (19.8.) hat die Polizei zwischen 7.30
Uhr und 8.30 Uhr vor der Albert-Schweizer-Schule im Rahmen der Aktion Blitz for
Kids Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Das erfreuliche Ergebnis dabei:
Alle gemessenen Fahrzeuge und ihre Fahrer hielten sich an die vorgeschriebene
Geschwindigkeit in diesem sensiblen Bereich. Andere Verstöße wurden durch die
Beamten ebenfalls nicht festgestellt, trotz des regen Verkehrs zur Zeit des
Schulbeginns. Als Belohnung wurden durch Kinder grüne Karten an die Autofahrer
verteilt, als Lob und Dankeschön für rücksichtsvolles Fahren im Bereich der
Schule.
Kelsterbach: Auf E-Scooter mit fast 3 Promille erwischt
Eine Streife der Polizeistation Kelsterbach hat am Mittwoch
(19.8.) um 20.15 Uhr in der Straße "Am Südpark" einen E-Scooter angehalten und
den Fahrer kontrolliert. Er war Zeugen zuvor schon durch seine unsichere
Fahrweise aufgefallen, die daraufhin die Polizei verständigten. Während der
Kontrolle entstand bei den Beamten der Verdacht, dass der 58- Jährige Fahrer
Alkohol getrunken haben könnte. Ein Atemalkoholtest erhärtete diesen Verdacht,
er zeigte einen Wert von 2,83 Promille an. Er musste die Polizisten zu ihrer
Dienststelle begleiten, wo ihm durch einen Arzt Blut abgenommen wurde. Das
Fahrzeug des Mannes stellte die Polizei vorläufig sicher, er muss sich nun in
einem Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr verantworten.
Bischofsheim: Krankenfahrstuhl gestohlen
Ein 67 Jahre alter Mann hatte am Mittwoch (19.8.) seinen
elektrischen Krankenfahrstuhl gegen 13 Uhr für einen kurzen Besuch bei Bekannten
in der Ringstraße abgestellt. Den Moment seiner Abwesenheit nutzten unbekannte
Täter aus und stahlen das Gefährt des Seniors. Trotz mechanischer Sicherung am
Fahrzeug gelang es ihnen, sich damit in unbekannte Richtung aus dem Staub zu
machen. Am Fahrzeug befand sich außerdem noch die Geldbörse des älteren Herren
mit Bargeld und einem Behindertenausweis. Auch dies nahmen die Kriminellen an
sich. Die gestohlenen Gegenstände haben einen Gesamtwert von über 750 Euro. Bei
dem Krankenfahrstuhl handelte es sich um ein blaues Fabrikat der Firma "Vevor".
Die Polizeistation Bischofsheim hat die Ermittlungen nach den Tätern aufgenommen
und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 06144/9666-0 zu melden.
Darmstadt: Motorrad gestohlen
Ein Motorrad der Marke "Aprilia" wurde in der Zeit zwischen
dem 13. August und Mittwochabend (19.08.) vor einem Haus in der
Freiligrathstraße in Bessungen gestohlen. An dem Motorrad war das amtliche
Kennzeichen DA-KN 410 angebracht. Der Schaden beläuft sich auf rund 3000 Euro.
Wer Hinweise zu dem Verbleib des Motorrades geben kann, wird gebeten, sich mit
der Polizei in Darmstadt (1. Revier) unter der Telefonnummer 06151/969-41110 in
Verbindung setzen.
Wiesbaden, 18. August 2026
VORERST ENTSPANNUNG DER WALDBRANDGEFAHR IN WEITEN TEILEN HESSENS
Forstministerium hebt Alarmstufe auf
Die Waldbrandgefahrenlage in Hessens Wäldern hat sich etwas entspannt. Vor allem die landesweiten Niederschläge in Verbindung mit einem deutlichen Temperaturrückgang führen in weiten Teilen Hessens zu einer spürbaren Abnahme der akuten Waldbrandgefahr. Auch für die nächsten Tage ist nach der aktuellen Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes nicht mit einer erneuten flächendeckenden und anhaltenden Zunahme der Waldbrandgefährdung auf kritische Werte zu rechnen. Das Hessische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat hebt daher die am 3. August 2026 in Kraft gesetzte Waldbrandalarmstufe A, die zweithöchste Stufe, mit sofortiger Wirkung auf. Damit gilt aktuell keine Alarmstufe mehr.
Die Bevölkerung wird aber weiterhin um vorsichtiges Verhalten gebeten. Vertrocknete Vegetation und Blätter stellen trotz der ersten Regenfälle weiterhin eine potentielle Gefahr dar. Die lange Phase der Trockenheit, es war bislang einer der trockensten Sommer in Hessen seit Aufzeichnungsbeginn, ist vorerst noch nicht überwunden. Für die im Einzelfall nach wie vor erforderliche Schließung von Grillstellen in besonders brandgefährdeten Waldgebieten bzw. Waldrandbereichen wird um Verständnis gebeten. Das erneute Ausrufen der Alarmstufe A ist angesichts der bisherigen Trockenheit nicht auszuschließen.
Nachdem der Juli 2026 in Hessen der trockenste Juli seit Beginn der Aufzeichnungen und zugleich außergewöhnlich warm war, kam es seit Anfang August zu einer anhaltenden, landesweiten Zunahme der Waldbrandgefahr. Nach vorläufigen Daten gab es allein seit dem 3. August 2026 knapp 50 Waldbrände mit einer Schadfläche von rund 380.000 Quadratmetern. Seit Jahresbeginn kam es zu mindestens 160 Waldbränden mit einer Schadfläche von rund 560.000 Quadratmetern, das entspricht in etwa der Größe von 78 Fußballfeldern.
Sehr große Schäden konnten nur durch das rasche und geschulte Zusammenwirken vieler Kräfte bei der Waldbrandabwehr und Waldbrandbekämpfung verhindert werden. Hierzu zählen neben den vorsorgenden Maßnahmen der Forstverwaltung insbesondere das gute Zusammenwirken von Feuerwehr und Forstleuten im Einsatzfall. Die örtlichen Feuerwehren und vielen freiwilligen Helfer haben unter großem persönlichem Einsatz größere Schäden verhindert. Ihnen gilt unser besonderer Dank.
Es ist auch erkennbar, dass die Bevölkerung sensibel mit der Gefahrenlage umgegangen ist und die Warnungen der vergangenen Wochen ernst genommen hat.
Weitere Informationen zum Thema Waldbrandgefahr und den Alarmstufen finden Sie hier: https://umwelt.hessen.de/wald/klimastabiler-wald/waldbrandgefahr
Gustavsburg: Drogen statt Feuer in Wohnung gefunden
Ein piepsender Rauchmelder in der
Robert-Koch-Straße hat am Dienstag (18.8.) gegen 8.15 Uhr Feuerwehr und Polizei
auf den Plan gerufen. Als diese an der betroffenen Wohnung klopften und
klingelten öffnete ihnen niemand. Um einen Brand ausschließen zu können, musste
die Tür gewaltsam geöffnet werden.
Als Feuerwehr und Polizei die Wohnung
betraten, staunten die Beamten nicht schlecht: Es roch darin nicht nach Rauch,
sondern nach Marihuana. Der Grund dafür waren über zwei Kilogramm der Droge, die
sich in der Wohnung befanden. Außerdem fanden die Polizisten mehrere
Gerätschaften, die den Verdacht begründeten, dass hier professionell Drogen
angebaut und verkauft werden sollten. Die Staatsanwaltschaft ordnete deshalb
eine Durchsuchung der Wohnung an. Die Drogen und die anderen Utensilien stellte
die Kriminalpolizei sicher. Gegen die Bewohner der Räumlichkeiten erstatteten
die Ermittler Anzeige wegen des Verdachts des illegalen Handeltreibens mit
Cannabis.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei in Rüsselsheim (K30) in dem Fall
dauern an.
Gernsheim: Einbrecher erbeutet Geldbörse und flüchtet
Ein Einbrecher hat am Dienstag (18.8.) aus einem Haus in der
Valentin-Thomann-Straße eine Geldbörse gestohlen. Als der 61 Jahre alte
Hausbewohner gegen 16.30 Uhr in sein Anwesen zurückkehrte, überraschte er dabei
den Täter. Dieser flüchtete daraufhin aus dem Haus und fuhr mit einem Fahrrad in
Richtung Bahnhof davon.
Der Bewohner alarmierte umgehend die Polizei, die sofort
die Fahndung nach dem Kriminellen aufnahm. Die ersten Ermittlungen ergaben, dass
der Unbekannte die Terrassentür hinter dem Haus gewaltsam geöffnet hatte und so
in die Wohnung gelangt war. Dort stahl er den auf einem Tisch liegenden
Geldbeutel mit 70 Euro Bargeld darin.
Der Täter kann durch den Geschädigten wie
folgt beschrieben werden: Er war männlich und ca. 30-40 Jahre alt. Er soll etwa
1,80 Meter groß gewesen sein und hatte dunkle, kurze Haare. Bekleidet war er mit
einer dunklen, kurzen Hose und einem roten T-Shirt. Außerdem soll er einen
Beutel dabei gehabt haben.
Die Kriminalpolizei in Rüsselsheim (K20) hat die
Ermittlungen nach dem Täter aufgenommen. Zeugen, die etwas Verdächtiges zur
Tatzeit beobachtet haben, werden gebeten, sich telefonisch unter 06142/696-0 zu
melden.
Mörfelden-Walldorf: Veranstaltungstechnik im Wert von 20.500
Euro gestohlen
Aus einem im "Walldorfer Weg" geparkten Transporter
haben Unbekannte in der Zeit zwischen Montagabend (17.8.) und Dienstagmittag
(18.8.) verschiedene Beleuchtungsgeräte für Veranstaltungen gestohlen. Zwischen
18 Uhr am Montag und 12 Uhr am Dienstag, verschafften sich Kriminelle auf
gewaltsame Weise Zugang zum Fahrzeuginnenraum. Dadurch konnten sie die
Gerätschaften aus dem Laderaum stehlen und damit in unbekannte Richtung
entkommen. Als der Besitzer den Diebstahl bemerkte, alarmierte er umgehend die
Polizei.
Zu diesem Zeitpunkt fehlte von den Tätern aber bereits jede Spur. Die
Kriminalpolizei hat nun die Ermittlungen nach den Tätern aufgenommen und bittet
um Hinweise aus der Bevölkerung. Wer etwas Verdächtiges im Tatzeitraum
beobachtet hat, wird gebeten sich bei der Polizei in Rüsselsheim (K20) unter der
Rufnummer 06142/696-0 zu melden.
Ginsheim: Nach mutmaßlichem Tötungsdelikt / 23-Jähriger in
Untersuchungshaft
Nach dem Fund einer Leiche am Sonntag (16.8.) in einer Wohnung in Ginsheim (wir
haben berichtet) befindet sich ein 23 Jahre alter Mann in Untersuchungshaft.
Eine noch am Montag (17.8.) durch die Rechtsmedizin durchgeführte Leichenöffnung
erhärtete den Verdacht, dass der 20-jährige durch äußere Gewalteinwirkung ums
Leben gekommen ist. Gleichzeitig bekräftigten die Ermittlungen den Tatverdacht
gegen den 23-jährigen mutmaßlichen Mitbewohner des Opfers.
Auf Antrag der
Staatsanwaltschaft erließ der Haftrichter am Amtsgericht Groß-Gerau einen
Untersuchungshaftbefehl gegen den Tatverdächtigen. Er wurde daraufhin in eine
Justizvollzugsanstalt gebracht.
Vandalismus am Riedstädter Rathaus
Hundekot vor Eingang und verstopftes Waschbecken
Am Donnerstag, 13. August 2026 kam es zu zwei Fällen von Vandalismus am Riedstädter Rathaus. Am Morgen mussten Rathausmitarbeitende bei Öffnung des Rathauses für den Publikumsverkehr feststellen, dass der Eingangsbereich mit Hundekot verunreinigt worden war.
Wenige Stunden später wurde in einer Herrentoilette im zweiten Stock mutwillig das Waschbecken mit Papierhandtüchern verstopft und der Wasserhahn geöffnet, sodass der Sanitärbereich unter Wasser gesetzt wurde.
Die Büchnerstadt Riedstadt hat in beiden Fällen bei der Polizei Anzeige gegen unbekannt erstattet. Sachdienliche Hinweise können bei der Polizeistation Groß-Gerau, Telefon 06152 175-0, gegeben werden.
Die Stadt weist darauf hin, dass dieser Vandalismus neben dem Hausmeister, der die Folgen beseitigen musste, letztendlich auch den Steuerzahler trifft. Denn wenn der oder die Verursacher nicht gefunden werden können, muss die Allgemeinheit für die entstandenen Schäden aufkommen.
Bischofsheim: 10-Jährigen auf Elektromotorrad erwischt
Im Beisein seines Großvaters fuhr ein 10 Jahre alter Junge
auf dem Bahnhofsplatz mit einem elektrischen Motorrad herum. Dabei wurde er der
Polizei von Passanten gemeldet, denen das Gefährt zusammen mit dem Fahrer
verdächtig vorkam. Die herbeigerufenen Beamten stellten fest: Das in China
hergestellte Gerät hatte eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 25 km/h.
Allerdings benötigt man in Deutschland für solche Fahrzeuge eine Versicherung
und einen Führerschein, wenn man damit im öffentlichen Straßenverkehr fährt.
Naturgemäß konnte der Kleine beides nicht vorweisen. Er wurde durch die
Polizisten an seine Eltern übergeben. Sie ermitteln nun wegen des Fahrens ohne
Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Auch gegen die
Eltern wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Neue Selbsthilfegruppe für trauernde Eltern in Riedstadt: Offen sprechen, Erfahrungen teilen
KREIS GROSS-GERAU – Wenn ein Kind stirbt, verändert dies das Leben von Eltern grundlegend. Um Betroffenen einen geschützten Raum für Austausch, Verständnis und gegenseitige Unterstützung zu bieten, entsteht in Riedstadt eine neue Selbsthilfegruppe für trauernde Eltern. Die Initiatorin der Gruppe hat selbst lange Zeit gemeinsam mit ihrem Mann den schwerst mehrfachbehinderten Sohn gepflegt und im vergangenen Jahr verloren. Nun wünschen sich die beiden den Austausch mit anderen Müttern und Vätern, die den Tod eines Kindes erlebt haben – unabhängig vom Alter des Kindes, dem Grund des Verlustes oder davon, wie lange der Tod zurückliegt.
Im Mittelpunkt der Treffen stehen das offene Gespräch, das Teilen von Erfahrungen und die Möglichkeit, Menschen zu begegnen, die ähnliche Schicksalsschläge erlebt haben. Gruppenstart ist im September.
Die Gruppe funktioniert als selbstorganisierter Zusammenschluss Betroffener mit Unterstützung des Selbsthilfebüros Groß-Gerau. Es handelt sich nicht um ein therapeutisches Angebot. Die Teilnahme ist kostenlos.
Interessierte können sich im Selbsthilfebüro Groß-Gerau unter Telefon 06152 9616835 oder per Mail an selbsthilfe.gross-gerau@paritaet-projekte.org zum ersten Treffen am 9. September 2026 um 19 Uhr anmelden. Die Treffen finden zweimal im Monat in Riedstadt-Crumstadt statt.
Bischofsheim: Opel Vectra gestohlen
Ein blauer Opel Vectra ist in der Zeit von Sonntag (16.8.)
bis Dienstag (18.8.) in der Schulstraße gestohlen worden. Das 20 Jahre alte Auto
war im Bereich der Straße "Im Attich" geparkt gewesen. Der Besitzer bemerkte den
Diebstahl am Dienstag gegen 00:20 Uhr und alarmierte die Polizei. Zuletzt hatte
er sein Fahrzeug am Sonntag um 14 Uhr noch gesehen. Die Beamten sind nun auf der
Suche nach dem Opel und den unbekannten Tätern. Sie bittet Zeugen, die im
Tatzeitraum etwas Verdächtiges beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer
06144/9666-0 bei der Polizei in Bischofsheim zu melden.
Raunheim: Frau bei Küchenbrand verletzt
Beim Brand einer Küche ist am Dienstag (17.8.) eine 62 Jahre
alte Frau verletzt worden. Sie hatte in ihrer Wohnung in der Straße "Am
Schifferstück" gegen 13 Uhr gekocht. Dabei entzündete sich offenbar das Fett in
einer Pfanne und es kam zu einer Verpuffung. Die Bewohnerin konnte sich aus der
Wohnung retten und alarmierte die Feuerwehr. Diese konnte den Brand löschen und
die Wohnung anschließend belüften, wodurch das Haus bewohnbar blieb.
Den
entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf etwa 20.000 Euro. Die Frau wurde
mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.
Büttelborn: Seniorin in ihrer Wohnung attackiert und
bestohlen
Am Sonntag (16.8.) wurde eine 76 Jahre alte Frau in ihrer
Wohnung in der Rheinstraße in Worfelden angegriffen und ihr Mobiltelefon
gestohlen. Gegen 11.45 Uhr klingelte ein Mann an ihrer Wohnungstür. Als sie
diese öffnete, gelang es dem Unbekannten unter einem Vorwand in die Wohnung
eingelassen zu werden. Der Mann erzählte ihr, dass es in der Umgebung in letzter
Zeit vermehrt zu Einbrüchen gekommen wäre. Er riet der Seniorin dann dazu, ihm
ihr Bargeld zu übergeben. Als die Frau daraufhin stutzig wurde und nach einem
Ausweis verlangte, griff der Unbekannte die Frau an und versuchte sie zu
fesseln. Die Frau wehrte sich und rief um Hilfe. Dadurch machte sie andere
Hausbewohner auf sich aufmerksam. Der Mann ergriff die Flucht, bei der es zum
Gerangel mit einem der dazu geeilten Hausbewohner kam. Ihm gelang dennoch die
Flucht in Richtung "Neustraße". Dort näherte sich ein Auto, das von einer
weiblichen Person gefahren wurde. Der Mann stieg in das Auto ein und beide
flüchteten damit in Richtung der Friedrich-Ebert-Straße.
Gegenüber der Polizei
konnten die beiden wie folgt beschrieben werden: Der Mann war etwa 40 bis 50
Jahre alt und dick. Er hatte eine helle Haut und längere, nach hinten gegelte
Haare. Zudem soll er dunkle Augen und einen Vollbart gehabt haben und war mit
einer dunklen Hose bekleidet. Die Frau im Auto wäre etwa 20 bis 40 Jahre alt
gewesen. Sie habe ein mitteleuropäisches Aussehen gehabt. Näher konnte sie nicht
beschrieben werden.
Die Kriminalpolizei in Rüsselsheim (K10) hat die
Ermittlungen wegen des Verdachts des Raubes nach den beiden Tatverdächtigen
aufgenommen und bitte Zeugen sich unter der Telefonnummer 06142/696-0 zu melden.
Raunheim: Verletzte durch Auffahrunfall - Suche nach dem
Verursacher
Am 15.08.2026 kam es gegen 12:10 Uhr in Raunheim an der
Ampelkreuzung Mainzer Straße / Anton-Flettner-Straße / Moselstraße zu einem
Auffahrunfall. Die beiden Unfallbeteiligten hielten anschließend kurz an,
versäumten es jedoch Personalien auszutauschen. Erst im Nachgang konnte die
Geschädigte Schäden an ihrem Fahrzeug feststellen und klagte über HWS-Schmerzen.
Vom Verursacher ist das Teilkennzeichen GG-CK ??? bekannt. Die Polizei
Rüsselsheim ist nun auf der Suche nach dem verantwortlichen Fahrer.
Zeugen werden gebeten sich unter der 06142-696-0 bei der Polizeistation
Rüsselsheim zu melden.
Ginsheim-Gustavsburg: Tote Person in Wohnung gefunden /
Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln
Nach dem Fund einer toten Person in einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in
Ginsheim am Sonntagabend (16.08.2026) haben Staatsanwaltschaft und Polizei die
Ermittlungen aufgenommen.
Gegen 18.25 Uhr hatte sich ein Mann bei der Polizei gemeldet und mitgeteilt,
dass einer seiner Arbeitnehmer dringend die Polizei benötige. Dieser hatte sich
aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse zuerst an seinen Arbeitgeber gewandt, der
wiederum die Polizei verständigte.
In der Wohnung angekommen trafen die Beamten zum einen auf den Arbeitnehmer, zum
anderen auf eine leblose Person. Aufgrund der ersten Feststellungen in der
Wohnung muss, abhängig von weiteren Ermittlungen, davon ausgegangen werden, dass
der aufgefundene 20-jährige Mann gewaltsam zu Tode kam.
Zur Klärung der
Todesumstände wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Darmstadt eine Obduktion
angeordnet. Ob und inwieweit die in der Wohnung angetroffene Person mit dem Tod
des Mannes in Verbindung steht, müssen die weiteren Ermittlung zeigen.
IG BAU Rhein-Main: Junge Menschen sollen Mut zum „Ausbildungs-Kick“ haben73 Prozent der Arbeitslosen unter 25 Jahren im Kreis Groß-Gerau ohne Berufsabschluss
Es ist nie zu spät: Wer jetzt noch eine Berufsausbildung sucht, hat gute Chancen. Insgesamt bieten die Betriebe im Landkreis Groß-Gerau noch 389 Ausbildungsplätze. Darunter allein 19 im Baugewerbe. 4 freie Ausbildungsplätze hat der Garten- und Landschaftsbau zu bieten. Und wer einen der höchsten Jobs im Landkreis Groß-Gerau machen möchte: Dachdeckerbetriebe suchen noch 8 Azubis. Darauf hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hingewiesen. Die IG BAU Rhein-Main beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen der Arbeitsagentur.
Das Spektrum der freien Ausbildungsplätze sei breit. „Wichtig ist, sich einen Ruck zu geben und jetzt einen Ausbildungsbetrieb zu suchen. Denn mit einer Ausbildung in der Tasche sind die Jobs, die man ein Berufsleben lang macht, in der Regel sicherer und vor allem auch deutlich besser bezahlt“, sagt Andrea Klinzing. Die Vorsitzende der IG BAU Rhein-Main rät allen ohne Berufsausbildung, sich „doch noch den ‚Ausbildungs-Kick‘ zu geben“.
Immerhin haben nach Angaben des Statistischen Bundesamtes in Hessen rund 215.000 junge Erwachsene im Alter von 20 bis 34 Jahren keine abgeschlossene Berufsausbildung und keinen Ausbildungsplatz. Und 73 Prozent der Arbeitslosen unter 25 Jahren im Landkreis Groß-Gerau haben nach Angaben der Arbeitsagentur keinen Berufsabschluss. Gerade ihnen rät die IG BAU Rhein-Main, sich noch einmal auf dem Ausbildungsmarkt umzusehen. „Jetzt im August und September starten die Ausbildungen. Aber selbst im Oktober stellen Ausbildungsbetriebe noch ein“, so Andrea Klinzing.
Die IG BAU Rhein-Main rät Interessierten, eine Berufsberatung zu nutzen. Eine gute Adresse, um sich zu orientieren, sei dabei die Jugendberufsagentur (JBA): www.servicestelle-jba.de. Außerdem seien auch bei der Arbeitsagentur gute Tipps zu bekommen – vor Ort oder digital: www.arbeitsagentur.de/bildung. Das direkte Beratungsgespräch lohne sich immer, so die Gewerkschaft.
„Außerdem gilt: Mutig auf die Betriebe zugehen. Wer direkt nachfragt, holt oft auch etwas für sich heraus – ein Praktikum, vielleicht aber auch einen Ausbildungsplatz. Wichtig ist, dabei Firmen auszusuchen, die fair ausbilden und bezahlen. Unternehmen also, bei denen es auch einen Tarifvertrag gibt“, rät Klinzing. Wer einen Ausbildungsplatz suche, für den zähle vor allem der Beruf. Aber auch die Ausbildungsqualität und die Perspektiven, die der Betrieb nach der Ausbildung biete, seien wichtig.
Groß-Gerau: Volk im Schloss: Hauptstraße in Dornberg gesperrt
Von Freitag, 21. August, bis Sonntag, 23. August 2026, steigt auf dem Gelände des Dornberger Schlosses das Festival „Volk im Schloss“. Veranstalter ist der Kreis Groß-Gerau.
An drei Tagen wird bei freiem Eintritt ein vielfältiges Programm mit Musik, Kabarett, Theater und Kleinkunst geboten.
Das Großereignis sowie die Auf- und Abbauarbeiten machen eine Sperrung der Hauptstraße in GroßGerau/Dornberg erforderlich.
Von Donnerstag, 20. August, bis Montag, 24. August 2026, wird die Hauptstraße für den Durchgangsverkehr gesperrt. Betroffen ist ein Abschnitt der Hauptstraße in Höhe des Dornberger Schlosses. Die Zufahrt für Anwohnerinnen und Anwohner und Betriebe sowie zum Abschnitt der Gernsheimer Straße bleibt weitestgehend möglich.
Groß-Gerau: Betrunken in den Gegenverkehr geraten
Am Donnerstag (13.8.) kam es gegen 16.15 Uhr auf der
Darmstädter Straße zu einem Unfall, bei dem einer der Beteiligten betrunken war.
Der 60 Jahre alte Mann konnte offenbar wegen seiner Alkoholisierung die Spur
nicht halten und stieß deshalb mit dem entgegenkommenden Auto eines 23-Jährigen
zusammen und fuhr weiter. Der Jüngere drehte um und folgte dem Älteren, bis
dieser schließlich anhielt. Er verständigte die Polizei.
Die Beamten konnten bei
seinem Unfallgegner einen Atemalkoholwert von 1,78 Promille feststellen und
nahmen ihn mit zur Dienststelle. Dort wurde dem Mann Blut abgenommen und sein
Führerschein einbehalten.
Er muss sich nun in einem Strafverfahren wegen
Gefährdung des Straßenverkehrs und unerlaubtem Entfernen vom Unfallort
verantworten.
Trebur-Geinsheim: Niedrigwasser legt Phosphorgranate frei
Aufgrund des niedrigen Wasserstandes im Rhein hat ein
Spaziergänger am Mittwoch (12.8.) gegen 1.40 Uhr eine Phosphorgranate am
Rheinufer im Bereich Kornsand gefunden. Da das Kampfmittel aus dem zweiten
Weltkrieg nun an der Luft war, begann es zu qualmen, weil der Phosphor mit dem
Luftsauerstoff reagierte. Der Mann verständigte umgehend die Polizei, die
ihrerseits den Kampfmittelräumdienst informierte. Dieser konnte die Granate vor
Ort unschädlich machen und abtransportieren.
Diesen Vorfall zum Anlass nehmend,
möchte die Polizei darauf hinweisen, dass es aufgrund der weiterhin niedrigen
Wasserstände vermehrt vorkommen kann, dass Überreste aus dem Krieg an die
Oberfläche treten. Wenn Sie einen solchen Gegenstand entdecken, verständigen Sie
bitte umgehend die Polizei und halten Sie Abstand. Das Kampfmittel sollte nicht
berührt und in jedem Fall an der Fundstelle belassen werden. Das
Regierungspräsidium Darmstadt informiert auf seiner Homepage ebenfalls zu diesem
Thema, den entsprechenden Link finden Sie hier: https://shorturl.at/xfw0M . Dort
finden Sie ebenfalls die Erreichbarkeit des Kampfmittelräumdienstes, der bei
Funden von Weltkriegsmunition der richtige und kompetente Ansprechpartner ist.
Mörfelden-Walldorf / Bischofsheim: Mehrere Brände
beschäftigen Feuerwehr und Polizei
Mehrere Vegetationsbrände haben am
gestrigen Donnerstag (13.8.) Feuerwehr und Polizei auf den Plan gerufen.
Gegen
19 Uhr brannte es im Wald zwischen Mörfelden-Walldorf und Weiterstadt in der
Nähe der Landesstraße 3113. Nach Schätzung der Feuerwehr stand dort eine Fläche
von rund 2000 Quadratmetern in Flammen. Aufgrund der Gegebenheiten gestalteten
sich die Löscharbeiten schwierig. Wegen der Rauchentwicklung musste die
Landesstraße durch die Polizei für drei Stunden gesperrt werden.
Gegen 23 Uhr
brannte es an der A60 zwischen den Anschlussstellen Bischofsheim und
Rüsselsheim-Mitte. Auch hier kam es zu einer vorübergehenden Straßensperrung
aufgrund der Rauch- und Flammenentwicklung für die Dauer der Löscharbeiten. Bei
diesem Brand entstand zudem Sachschaden an der Schutzplanke und Fahrbahnteilen
der Autobahn. Die genaue Brandursache in beiden Fällen ist bisher völlig unklar,
die Gefahr für solche Brandentstehungen ist aufgrund der anhaltenden Trockenheit
in ganz Hessen aber weiterhin sehr hoch.
Die Polizei möchte Sie daher noch
einmal sensibilisieren, im Wald nicht zu rauchen und insbesondere beim
Autofahren keine brennenden Gegenstände wie Zigaretten aus dem Fenster zu
werfen. Grillen oder Lagerfeuer außerhalb des Privatgrundstücks ist momentan
oftmals auch an sonst speziell dafür vorgesehenen Stellen verboten. Hier sollten
Sie auf die aktuellen Beschilderungen achten. Parken Sie ihr Auto nicht auf
einem Feld oder einer Wiese. Der heiße Katalysator könnte auf dem trockenen
Boden ebenfalls ein Feuer entfachen. Wenn Sie ein Feuer entdecken sollten,
verständigen Sie bitte umgehend die Feuerwehr unter der Notrufnummer 112.
Rüsselsheim: Unterführung mit Farbe beschmiert
Zwischen Sonntag (9.8.) und Montag (10.8.) haben Unbekannte
die Wand einer Unterführung zwischen der Adam-Opel-Straße und "Im Hasengrund"
mit schwarzer Farbe verunstaltet. Durch einen Zeugen wurden die Beschädigungen
am Montag gegen 13.30 Uhr bemerkt. Er verständigte daraufhin die Polizei. Der
entstandene Schaden am Bauwerk wird auf 400 Euro geschätzt. Aufgrund der Art der
Schmierereien ist von einem politischen Hintergrund auszugehen.
Das Kommissariat
für Staatsschutzangelegenheiten hat deshalb seine Ermittlungen aufgenommen.
Mögliche Zeugen werden gebeten, sich telefonisch bei der Kriminalpolizei in
Darmstadt unter der Telefonnummer 06151/969-0 zu melden.
Fit fürs Ehrenamt: Kreis veröffentlicht Broschüre fürs 2. Halbjahr 2026: Neue Fortbildungsangebote
KREIS GROSS-GERAU – Das neue Angebot von „Fit fürs Ehrenamt“ des Kreises Groß-Gerau liegt vor. Das Programm für das 2. Halbjahr 2026 wurde von Kreis und Kreisvolkshochschule zusammengestellt. „Unser Fortbildungsangebot für freiwillig Engagierte ist breit gefächert. Die Vielseitigkeit und die Qualität der Kurse machen es so attraktiv. Die Verantwortlichen lassen sich auch immer wieder etwas Neues einfallen“, sagt Landrat Thomas Will zum Erscheinen der neuen Auflage.
Die Teilnahme an den Kursen ist für die ehrenamtlich im Kreis Tätigen gebührenfrei. Denn die Weiterbildungen sind eine Form der Anerkennung für die vielfältige freiwillige Arbeit, die im Kreis geleistet wird. „Das ehrenamtliche Engagement vieler Frauen und Männer kommt uns allen zugute. Diese Menschen fortzubilden, sieht der Kreis daher als wichtige Aufgabe an“, so Landrat Will. Ob Künstliche Intelligenz, Achtsamkeitstag oder Erste Hilfe – die Themen sind vielfältig. Auch Projektplanung, Versicherungsschutz, Fundraising und Inklusion stehen als Fortbildungen im Kalender.
Die neue Broschüre gibt Auskunft darüber, was in den jeweiligen Kursen behandelt wird und wie das vermittelt werden soll. Die Angebote sind in der Reihenfolge der Termine angeordnet. Die Broschüre „Fit fürs Ehrenamt“ ist ab sofort online unter https://www.kreisgg.de/fit-fuers-ehrenamt/ abrufbar. Sie liegt zudem im Landratsamt und in den Kreiskommunen aus. Die Anmeldung zu den Kursen und Veranstaltungen erfolgt über das Servicebüro der Kreisvolkshochschule, Telefon 06152 1870-0, info@kvhsgg.de . Internet: https://www.kvhsgg.de/programm/kw/bereich/kategorien/kategorie-id/282/ .
Wichtiger Meilenstein fürs Herzensprojekt: Rohbau des Hospizes Groß-Gerau fertiggestellt (22.07.2026)
Ausführliche Informationen
Allgemeinverfügung: Keine Wasserentnahme aus Bächen und Seen: Kreis reagiert auf extreme Trockenheit
KREIS GROSS-GERAU – Die Entnahme von Wasser aus oberirdischen Gewässern (Bäche, Flüsse, Seen) im Kreisgebiet Groß-Gerau ist ab sofort untersagt. Dies geht aus einer Allgemeinverfügung hervor, die der Kreis Groß-Gerau jetzt erlassen und auf seiner Homepage veröffentlicht hat. Auf Grund der anhaltenden Trockenheit und der seit Wochen fehlenden Niederschläge haben sich im aktuellen Jahr schon relativ früh in den Gewässern sehr niedrige Wasserstände eingestellt. Auch der Grundwasserstand sinkt stetig. Eine langfristige Änderung dieser Situation ist derzeit nicht absehbar. Die Hitze belastet die Gewässer mit geringer Wasserführung zusätzlich thermisch, sodass die Lebensbedingungen für Fische und andere Lebewesen bedrohlich werden.
Die Allgemeinverfügung ist mit sofortiger Wirkung gültig; sie bleibt längstens bis einschließlich 31. Oktober 2026 in Kraft.
Der Kreis ist überzeugt, dass die angeordnete Untersagung mit dazu beiträgt, eine weitere Verschlechterung der bereits kritischen Gewässerzustände zu vermeiden und damit die Tier- und Pflanzenwelt in den Gewässern vor größerem Schaden zu bewahren.
Ausgenommen von den Verboten ist die Entnahme von Wasser aus den Flüssen Rhein und Main. Insbesondere der Rhein führt aktuell ebenfalls Niedrigwasser. Die Gesamtmenge im Fluss ist für kleinere Entnahme noch hinnehmbar. Dies gilt ebenso für Kies-Seen mit Grundwasseranschluss.
Die Einhaltung des Entnahmeverbots wird überwacht. Auf die Bußgeldvorschrift des § 73 Abs. 1 Nr. 1 Hessisches Wassergesetz (HWG) wird hingewiesen. Bei einer Zuwiderhandlung gegen diese Allgemeinverfügung können Bußgelder bis zu einer Höhe von 100.000 Euro verhängt werden.
Die hohen Temperaturen und keine Niederschläge haben in allen Wasserkörpern, auch im Grundwasser merklich Spuren hinterlassen. Die Pegel sinken deutlich. Der Kreis rät dringend dazu, die Entnahme von Grundwasser deutlich zu reduzieren. Gärten sind mit Brunnenwasser möglichst morgens zu wässern. Dann ist es am kühlsten und die Pflanzen können das Wasser sehr gut aufnehmen. Dabei sollte nicht die gesamte Pflanze, sondern nur der Boden darunter begossen werden. Hacken, Mulchen und eine geschlossene Vegetationsdecke reduzieren die Verdunstung.
Auf die Bewässerung von Rasenflächen sollte verzichtet werden. Diese erholen sich meist bei ausreichenden Niederschlägen wieder. Eine wasserschonende Gartennutzung kann so zum Erhalt der lebensnotwendigen Grundwasservorräte im Untergrund beitragen und strengere Vorgaben zum Wassersparen verhindern oder zumindest aufschieben. Alternative Ideen sind gefragt. So können Balkon- und Zimmerpflanzen auch mit Gemüsewaschwasser gegossen werden. Auf das Auffüllen von Pools ist möglichst zu verzichten.
Wasserrechtliche Hinweise:
Gartenbrunnen sind vor der Errichtung bei der Unteren Wasserbehörde anzuzeigen. Poolwasser muss separat und ordnungsgemäß über Abwasserkanäle entsorgt werden. Dort, wo das nicht möglich ist, sollte man sich mit der Unteren Wasserbehörde abstimmen. Weitere Informationen dazu auf https://www.kreisgg.de/umwelt/wasser-und-bodenschutz/abwasser .
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