"The Tunnels We Dig" ist die erste große Einzelausstellung des Künstlerduos Bárbara Wagner & Benjamin de Burca.
Die Ausstellung umfasst folgende Highlights:
- Weltpremiere von „Future of Yesterday“ (2026): Ein neu in Auftrag gegebener Film, der in Zusammenarbeit mit lokalen Bands und Mitgliedern der Straight Edge-Szene im Rhein-Main-Gebiet entstand.
- Thematischer Fokus: Die Schau untersucht Musik als Raum für kollektive Energie, Disziplin und Widerstand. Sie zeigt, wie Subkulturen ihre Identität durch Musik und Performance konstruieren.
- Künstlerische Methode: Das Duo nutzt „kollektives Scripting“, um die Grenzen zwischen Dokumentation und Inszenierung aufzuheben und die Protagonisten aktiv in den Entstehungsprozess einzubeziehen.
- Frühere Werke: Neben der Neuproduktion werden weitere Arbeiten präsentiert, die kulturelle Bewegungen außerhalb des etablierten Kunstbetriebs beleuchten.
In der Einzelausstellung „The Tunnels We Dig“ verwandelt das Duo die Schirn Kunsthalle Frankfurt in einen Resonanzraum für globale und lokale Musikkulturen.
Kernstück: „Future of Yesterday“ (2026)
Dieser exklusiv für die Schirn produzierte Film widmet sich der Straight Edge-Szene (sXe) in Deutschland.
T- hematik: Die Künstler untersuchen, wie die Kombination aus Hardcore-Punk und dem Verzicht auf Alkohol, Drogen und Fleisch heute – besonders nach der Pandemie – wieder als rebellischer Akt gegen den Mainstream fungiert.
- Lokaler Bezug: Der Film wurde an Orten wie Skatehallen und Proberäumen im Rhein-Main-Gebiet und Nordrhein-Westfalen gedreht, unter Einbindung aktiver lokaler Bands und „Straight Edger“.
Weitere Werke in der Schau
Neben der Neuproduktion zeigt die Ausstellung wegweisende Videoinstallationen aus dem letzten Jahrzehnt:
- „RISE“ (2018): Dokumentiert eine Gruppe junger Poeten und Musiker in Toronto, die das U-Bahn-System als Bühne für Selbstermächtigung und Spoken-Word-Performances nutzen.
- „Estás vendo coisas / You are seeing things“ (2016): Ein Einblick in die Brega-Szene von Recife (Brasilien), gedreht in einem Nachtclub mit lokalen Musikern, die sich an der Schnittstelle von Tradition und Musikindustrie bewegen.
Fotos folgen
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